Männer und Autos
Wir bedienen ein Klischee
Mein Mann und ich beherrschen nach nun fast 26 Jahren eine nahezu perfekte Arbeitsteilung. Dies spiegelt sich nicht nur im Alltag wieder, sondern betrifft auch einen gewissen feinstofflichen Bereich, ich meine die optische Wahrnehmung.
Zum Beispiel Autos.
Ich beurteile ein Auto meistens nach der Farbe und ob es stylisch etwas hermacht.
Der Mann kann bei fast jedem Modell aus dem Stegreif sämtliche technischen Nebenher-Informationen herunterleiern, während ich in dieser Zeit noch nicht mal mit Sicherheit die jeweilige Marke identifizieren konnte.
Und dann hat das rote Auto vor uns plötzlich einen Einspritzzylinder mit kleinem Hubraum, rechtsdrehender Kardanwelle und hydraulischem Irgendwas; dadurch braucht es unheimlich viel Sprit und ist bedingt durch die Starrachse für holprige Landstraßen völlig ungeeignet. “Und im übrigen ist das eigentlich ein Opel Kadett, dem man lediglich ein neues Chassis verpasst hat.”
Frauen im Autohaus
Begleitmusik
Sandra & Sandra suchen Teil 10

Ganz untypisch für jemanden aus meiner Generation hat Musik nie eine übergroße Rolle gespielt.
Ich besaß keinen einen gescheiten Plattenspieler, und wenn, dann hätte ich mir die damals angesagten Platten kaum leisten können. Und so konzentrierte ich meine persönliche Revolte auf anderen Bereiche.
Außerdem bin ich nicht besonders musikalisch.
Aber dennoch gibt es ein paar Lieder und Musikstücke, die mich schon lange begleiten oder einst begleitet haben.
Leider habe ich nachweisbar einen ganz seltsamen Musikgeschmack, deshalb lest ihr ab jetzt auf eigene Gefahr weiter
Meine Begleitmusik
Mein schöner Garten
Die Gartenbranche im Umsatzplus

Da ich meine Kindheit ausschließlich in städtischen Mehrfamilienhäusern verbracht habe, wurde mir das hohe Lied der Gartenarbeit nicht unbedingt an der Wiege gesungen. Und da es auch sonst in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis nicht von Gärtnern wimmelt, musste ich alle Erfahrungen selber (und manchmal am eigenen Leib) erfahren.
Und so grub und hackte ich mich am Anfang unserer Ehe mit sehr viel Elan durch die lehmigen Erden Niederbayerns genauso, wie später durch die trockenen Mainsandböden in Unterfranken.
Und dabei habe ich manche Überraschung erlebt.
Umsatzplus der Branche
Einen Garten anzulegen und zu pflegen kostet nicht nur Zeit und Energie, sondern auch Geld.
Automatisch legt man sich im Laufe der Zeit eine gewisse Ausstattung an Geräten und Werkzeugen zu, und dann man braucht natürlich auch Pflanzen und Samen. Weiterlesen
Positiv gedacht am Muttertag

Obwohl ich ja bekanntlich den Muttertag nicht mag (siehe meinen Artikel gestern), habe ich mich doch ein wenig von meinen Söhnen huldigen lassen.
Ansonsten war die Woche mit Arbeit randvoll zugepackt, was gar nicht gut zu dem Umstand passt, dass sich meine arme Putzfrau ein Bein gebrochen hat und nun 6-8 Wochen ausfallen wird.
Fast hätte mir dies die Woche verdorben, obwohl sie letztendlich recht positiv gewesen ist:
gefreut: Über die Blumen, die auf einmal auf meinem Schreibtisch standen und über einen fein riechenden Badezusatz. Weiterlesen
Muttertag
Schnapp-Wort Woche 19

Was mich an Muttertag so stört ist, dass heute wahrscheinlich 398.438 Artikel zu diesem Thema und mit diesem Titel allein auf deutschsprachigen Blogs veröffentlicht worden sind.
Mich stört auch, dass ich in den 4 Wochen hunderte von Werbemails in meinen Spamordner kehren musste, in denen wunderbare Muttertagsgeschenke für die beste Mutti der Welt ausgelobt wurden. Gut, dass ich so wenig fernsehe. So bleibt mir weingstens in diesem Medium die Werbeflut erspart.
Auch in modernen Zeiten hält man es mit den Zuwendungen an Muttertag eher traditionell und schenkt von Pralinen über Parfümerieartikel und Blumen bis hin zu den obligatorischen Haushaltsgeräten das selbe Zeug, wie noch vor 90 Jahren.
Damals kam nämlich der Muttertag von Großbritannien und den USA (wo er tatsächlich als Verkaufshilfe für Blumenhändler gedacht war) nach Deutschland.
Muttertagshasser
Im 3. Reich wurden dann am Muttertag die Mütter geehrt, weil sie dem Führer so tapfer Kanonenfutter gebären konnten.
Danach wurden sie nur noch für das Gebären an und für sich geehrt und weil sie gute Hausfrauen waren.
Ihr seht schon, ich bin ein Muttertagshasser und schreibe zynisch überspitzt.
(In Wirklichkeit bin ich dann doch auch sehr gerührt, wenn meine Jungs mir zum Muttertag gratulieren.)







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