Pünktlich zur Einführung der Sommerzeit (und nicht wie geplant letzte Woche am meteorologischen Frühlingsbeginn) soll das Wetter langsam besser werden.
Das heißt vielleicht auch, dass der Regen wärmer wird.
Auf jeden Fall bedeutet dies, dass wir nun 1 Stunde früher als geplant aufstehen, um den kalten Morgen noch ein wenig auszukosten und das wir auf der Heimfahrt von der Arbeit den Regen noch bei Tageslicht erleben können.
Erfunden hats eigentlich Benjamin Franklin, der bereits 1784 eine Zeitumstellung zur Vermeidung der Kerzenverschwendung forderte.
Aber erst 1916 wurde die Sommerzeit eingeführt, damit die Beschäftigten der Rüstungsindustrie mehr Licht hatten, um irgendwelche Kanonen zusammenzubasteln.
Irgendwer hat diese Regelung wieder abgeschafft, damit sie 1940 aus ähnlichen Gründen wie im Ersten Weltkrieg wieder eingeführt wurde. Nach dem Krieg gab es 1947 sogar eine Hochsommerzeit, zu der von Mai-Juni die Uhren dann um 2 Stunden vorgestellt wurden. Das wurde aber den Leuten dann doch zu viel und alle Zeitumstellung wurde ab 1949 abgeschafft.
Bis dann die Ölkrise kam. 7 Jahre ließ sich die Bundesregierung Zeit, um 1980 den genialen Plan einer Sommerzeit einzuführen.
Aber dem Energieverbrauch hat es nichts geschadet, Mensch und Tier stellt sich trotz großer Diskussionen samt Biorhythmus innerhalb 14 Tage um.
Und ich frage mich immer wieder, was das eigentlich soll. Es sieht gar nicht nach Frühling aus und nach Sommer schon gar nicht.














