
Der beste Job der Welt ist weg!
Ich meine nicht den Job als “Very First Dog” im Haushalt Obama, den im Moment ein schwarzes Pelzknäuel namens “Bo” bestens ausfüllt.
Gemeint ist der Job als Ranger auf einem halb verlassenen Eiland bei Australien.
Der Brite Ben Southall wird nun für ein halbes Jahr die Hamilton-Insel bewachen und dafür umgerechnet 80.000 Euro kassieren.
Ich hätte mich auch bewerben sollen, denn mit dem Anforderungsprofil der Stellenausschreibung hätte ich wenig Schwierigkeiten gehabt:
- Schwimmen und Schnorcheln – überhaupt kein Problem
- Tägliche Webblogeinträge – mache ich sowieso
- Gutes Verhältnis zu den Einheimischen pflegen – zusammen einen Schoppen machen … Prima!
- Für den Fremdenverkehrsverein den Deppen machen – ich hätte es überlebt.
Die einzige wahre Herausforderung bei dieser Aufgabe - und darüber schweigt sich die Kurverwaltung der Hamilton-Insel aus – ist der Umgang mit dem Insel-Koller. Immer nur Sonne, Stand, Palmen und Wasser um einen herum klingt zwar verführerisch. Doch ein Paradies kann sich leicht in eine graue Tristesse verwandeln, wenn man nichts anderes sieht.
Aber Ben hat ja noch bis zum Arbeitsantritt am 1. Juli genügend Zeit, sich für diese Aufgabe ausreichend vorzubereiten, wozu auch ein Besuch im Solarium gehören dürfte.
Schade, dass ich mich nicht beworben habe.
Aber vielleicht wäre der Job des antiallergischen Hundeknuddels im Weißen Haus doch die bessere Wahl gewesen.
Liegt dieser mal faul rum, bekommt er trotzdem noch sein Fresschen.
Foto: Palmwedel auf Teneriffa













