
Sienna Miller gilt wahlweise als Stilikone oder Flittchen, manchmal auch als Kassengift.
Ich neide ihr weder Ruhm noch Sommersprossen.
Ich neide ihr einen Schal.
Es scheint ein ziemlich großer, quadratisches Tuch zu sein in den Farben weiß und pink. Das Muster kann man auf den Fotos der jeweiligen Fachzeitschriften schwer erkennen: irgendeine Mischung zwischen Pally und Leoprint.
Sienna trägt es um den schönen Leib geschlungen oder ans Luis Vuitton Täschchen geknüpft in London, sowie in New York oder auf Sardinien.
Es ist ein Schal, der den praktischen Wert eines Handtuchs hat.
Man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet (…) und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig).
Im Notfall rettet dieser Schal genauso wie ein Handtuch Leben: Nach längerer Verwendung könnte man aus den Ecken Nährstoffe für mehrere Wochen saugen.
Für alle Douglas Adams Freunde:
Happy Towel Day!!
Foto: Ausstellung “Küssen und Kämpfen” über keltische Frauen in Michelstadt














Heißa – ihr Frauen habt es echt schwer … ich musste erst einmal nachlesen, wer Sienna Miller ist (um ehrlich zu sein: nach dem Lesen des Wiki-eintrages bin ich immer noch nicht viel schlauer; wirklich wichtiges hat die Frau ja wohl nicht gemacht -oder?)
Und dann geht es um ein Tuch: Ein paar Gramm (wahrscheinlich) Baumwolle. In verschiedenen Farben. 10% aller Männer (so wie ich) sehen die Farben dann noch nicht einmal – weil farbenblind.
Was kann ich von Glück reden das mir da irgendwelche Chromos fehlen und es nur für einen Mann gereicht hat …
Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt
Hi, hast Recht, wirklich wichtig ist die Dame nicht – aber sie hat einen tollen Schal!
Und es ist in den unendlichen Weiten des Universums weitaus unauffälliger, einen adäquaten Schal statt ein Handtuch mit sich zu führen.
Ciao Sabine