Monats-Archive: Juli 2009

Papa Jacko

ent08 020 217x300 Papa Jacko
Die Internetplattform You Tube scheint zu einem gut informierten Nachrichtensender avanciert zu sein, zumindest was die Abstrusitäten zum Thema Leben und Sterben eines Michael Jackson angeht.

So informierte nun der Vater Joe Jackson den Rest der ihm ergebenen Welt, dass sein Sohn Michael noch ein 4. Kind habe, den inzwischen 25jährigen Omer Bhatti.

Das bedeutet, dass Michael noch vor Debbie in irgendeiner Weise Kontakt zu einer Frau gehabt haben muss oder zumindest mit einem Bruchteil seiner prerönlichen körpereigenen Keimzellen.

Das bedeutet weiterhin: der King of Pop scheint tatsächlich sowas wie ein Sexualleben gehabt zu haben!

Oh shocking!

Das geht uns natürlich gar nix an und ehrlich gesagt interessiert es uns nicht mal.

Aber ich bin in dem oben erwähnten You Tube über das Video von dem besagten Interview mit Joe Jackson gestolpert. Seine Tochter La Toya hat ihn mal wegen Kindesmisshandlung, die sie selbst erfahren hat, angezeigt (es handelte sich in diesem Fall mitnichten um ihren Vornamen, den ihr ihr Vater verpasst hat) Dies habe ich immer als Exaltiertheit einer beknackten Promi-Tusse abgetan.

Doch nun muss ich sagen, dass dieser Jackson-Vater ein dergestalt widerlicher Mensch zu sein scheint, dass einen gar nichts mehr wundert.

Foto: Kleiner Mann mit Eimer


Der Dalai und ich

dal 02 300x217 Der Dalai und ich

Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama, geistliches Oberhaupt der tibetanischen Buddhisten weilt zur Zeit in Frankfurt. Eingeladen wurde er vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, ein Freund des Dalai Lama; ich hätte nie im Leben geglaubt, dass mich der “Gollum” jemals überraschen wird.

Heute habe ich mir den großen Wunsch erfüllt, einmal in meinem Leben den Dalai live zu sehen und bin in die Commerzbank Arena gepilgert.

Die Commerzbank Arena (aka Waldstadion) ist ein Fußballstadion. Ich saß auf der Seite von dem einen Tor, der Dalai saß bei gegenüberliegenden Tor. So kann man sich vielleicht in etwa vorstellen, wie nahe wir uns gewesen sind.

Aber er ist tatsächlich so, wie er in den Medien rüberkommt: lächelt milde hinter seinem Kassenbrillen-Gestell, richtig lieb. Ein bisschen, wie eine Tante Käthe. Macht schelmisch ein paar Witzchen (“Ich habe den leichteren Text ausgesucht, da musste ich nicht so viel vorbereiten und konnte mehr schlafen, hihihi…”) Er wirkt ehrlich, bescheiden, authentisch und sehr, sehr weise.

Es wurden Sutren gesungen, die mir durch Mark und Bein gegangen sind. Er hat sehr viel Kluges und Wichtiges gesagt. Ich habe sehr viel nicht richtig verstanden. Aber bei den Eintrittspreisen war noch eine Tüte mit verschiedenen Lesematerial über die Veranstaltung dabei, das hat mir gefallen.

Was mir nicht gefallen hat, waren die ganzen hochheiligen Pseudo-Buddhisten. Ich meine, dass die Leinenhosenquote mit Hängerchen in Safrangelb und tiefrot ziemlich hoch war. Manch ein solcher Outfit-Träger hatte beim Gehen gefährlich wenig Bodenkontakt.

Äußerst anstrengend fand ich die Organisation der Veranstaltung. Ich bin mehr angestanden und gelaufen als gesessen. Man steht bei 2 Security-Filzereien in der Schlange (keine Wasserflaschen, keine großen Rucksäcke erlaubt), man steht ewig, um sich sein Online-Ticket abscannen zu lassen (das Klammergerät funktionierte nicht) und dann steht man vor den Örtchen. Fürchterlich finde ich auch die Bezahlmethode, die man bei solchen Großveranstaltungen eingeführt hat. Man zahlt nicht mehr bar am Getränkestand, sondern besorgt sich eine Art Kreditkarte, auf die man ein Guthaben einzahlt. 2 Euro sind Kartenpfand.  Man kann die Karte natürlich wieder abgeben, erhält dann Pfand samt Restguthaben wieder zurück. Aber um dies zu bewerkstelligen, musste ich ungefähr dreimal um die komplette Commerzbank Arena herumlaufen, denn es gibt nur eine einzige Stelle dafür.

Es gab auch die Möglichkeit des üblichen Devotionalien-Shoppings, eine Art buddhistischer Tschechenmarkt. Aber auch hier durfte man nicht bar bezahlen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Kärtchen bereits eingelöst – ein Umsatz weniger (vielleicht).

Fazit: Auch wenn mich das Drumherum genervt hat, war es schon etwas sehr besonderes, diesen einzigartigen Menschen zu sehen. Man muss kein Buddhist sein, um ihn zu bewundern. So wie er gesagt hat: “Es kommt auf die Essenz einer jeden Religion an. Und in dieser Essenz sind alle Religionen gleich.”

Foto: Medienwürfel in der Commerzbankarena in Frankfurt

Glücksbuch Vol. 14

gart 07 195x300 Glücksbuch Vol. 14
Gestern morgen setzte ich mich an meinem heißgeliebten Laptop und startete die Maschine.

Das Ergebnis war ein Gerät, dass gerade mal wusste, dass es ein Computer ist. Mehr nicht. Fast. Alle meine Programme waren da, meine Eigenen Dateien auch (allerdings woanders). Aber alle Einstellungen, sei es Emailkonten, Desktop, Browser-Einstellungen usw. waren weg.

Da ich etwa 1000 Programme mit dementsprechenden Einstellungen für meine Wellness benötige, ist das ein ganz großes Problem!

Wer jemals in seinem Leben mal ein Format C: erlebt hat, weiß, von was ich rede.

Erstmal habe ich nach einem Virus gesucht.

Nix.

Cookies: Ja, aber nix Dramatisches.

icon smile Glücksbuch Vol. 14 Nach einem Neustart war alles wieder beim Alten, der ganze dumme Schmarrn, von dem ich mich nicht trennen will war da.

Das könnte mir mal einer erklären, wenn er Lust hat!


Fackyuubäbii

img 0226 300x200 Fackyuubäbii


So schrillte es gestern durch die Gazetten der Fachwelt:

Marc Terenci und Gina-Lisa-Maria-Antoinette-Natascha Irgendwas haben sich wieder getrennt.

Wie bitte?

Ach ja.

Marc Terenci, geklontes Ex-Boygroupmitglied, designierter Ex-Ehemann von Sarah Connor, von ihr liebevoll mit “Fackyuubäbii” tituliert, hatte sich auf irgendeiner C-Promi-Party die Baggersee-Schönheit Gina-Lisa Zackdiebohne aufgerissen. Sie mit künstlichen Wimpern schweren Blickes und Fackyuubäbii waren seither gern gesehener Gast einer jeden Geisterbahn und sonstiger Gruselshows, manchmal auch bei Events, bei denen wirklich wichtige Leute wie sie umsonst ein Abendessen mit Prosecco abstauben können.

Er wird nun das tun, was er am besten kann: Nix.

Sie hat mehrere Projekte am laufen.

?

Habe ich irgendwo was von einer Trinkhalle in Bad Vilbel – Ost gelesen? Nein, glaube nicht.

Und warum diese Meldung wichtig ist?

Sie ist gar nicht wichtig. Aber wir haben Sommerloch, da ist man um jede Nachricht dankbar.

Und mir ist heute weder etwas zu Flatrate-Etablissements noch zu Firmenwagen für Gesundheitsministerinnen eingefallen.

Foto: Gruseliges Paar vor einer Geisterbahn auf dem Kiliani-Fest in Würzburg

Offener Brief an Enrique Iglesias

imm040 195x300 Offener Brief an Enrique Iglesias

Lieber Enrique,

heute morgen hast du zu mir gesagt:

I can be your hero, baby!

Abgesehen davon, dass du ein wenig laut warst, warst du auch um 6 Uhr 15 ein sehr früh dran. Es ist ja ganz nett von dir, dass du mein Held sein willst. Aber irgendwie überfordert mich der Gedanke auch total. Helden sind schwierige Menschen. Man muss sie dauernd loben. Viele sind sportlich ambitioniert, da muss man bestimmt viel kochen. Und dann sitzt man ständig zuhause alleine rum, weil der Herr Held gerade mal wieder einen Drachen tötet. Ne, das ist nix für mich.

Dann meintest du noch:

I can kiss away the pain!

Aber eigentlich habe ich gar keine Schmerzen! Außer dieses chronische Schulter-Halssyndrom. Also, wenn du mir dieses wegzaubern könntest, wäre ich dir schon sehr dankbar.

I will stand by you forever!

Nun seien wir mal ehrlich: du bist bestimmt ein netter Junge, aber ein wenig zu jung für mich. Außerdem sind wir beide in festen Händen. Die Anna wäre bestimmt stocksauer und vor deinem Vater wäre es mir peinlich, weil ich mit dem einmal (fast) verlobt gewesen wäre (damals warst du erst 4 Jahre alt und ich 20)

You can take my breath away.

Das war mir nicht bewusst. Und dafür will ich auch gar keine Verantwortung übernehmen.

Ich will eigentlich nur eines:

RAUS AUS MEINEM RADIOWECKER!!!!

Schlauer Spruch der Woche KW 31

image0020 22 300x217 Schlauer Spruch der Woche KW 31

Schlaumeier


“Die Kinder werden weniger bei gleich bleibender Masse”


Heinz Janalik vom Deutschen Olympischen Sportbund zum Thema Übergewicht bei Kindern.

Coming soon:

  • Sabienes TraumKleid
  • Geheimtipps vor dem Weltuntergang
  • Menschenleer

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