Elegie für einen Popstar

Gibt es irgendwo auf der ganzen Welt einen Menschen, der noch nicht mitbekommen hat, dass Uns-Michael-Jackson gestorben ist?
Nein, dass glaube ich nicht. Vom letzten Buschmann bis zum hintersten Eskimo wird sich diese Nachricht herum gesprochen haben. Sogar ICH habe in diesem Blog bereits mehrfach davon berichtet.
Aber falls du es noch nicht weißt: Jacko ist nicht mehr! Dahin gerafft, vielleicht von einem Zuviel an Medikamenten oder einem Zuviel an allem. “Der größte Musiker ist von uns gegangen…!” heißt es. Naja. Meine Meinung dazu habe ich bereits kund getan.
Gestern fand die offizielle Trauerfeier statt. Nicht nur in Los Angeles (LA), auch im piefigen Frankfurt am Main (Ffm) gab es ein “Public Viewing”( oder besser “Public Dying”?) zur Jackos Sterberei.
Und nun langt es mir entgültig!
Vielleicht war er ein großer Künstler, mag ja sein. Wahrscheinlich hat er vielen Menschen auf der ganzen Welt viel gegeben. Sonst wäre er ja auch nicht so berühmt gewesen. Aber dieser Todes-Hyper-Hype um einen Afro-Amerikaner, der eine schwere Kindheit hatte, es mit Ehrgeiz zu viel gebracht hat, aber sein Leben nie wirklich in den Griff bekam, ist sowas von übertrieben.
Eine Hoffnung bleibt mir: Nachdem er nun das Begräbnisritual durchschritten hat, wird wieder in den Medien Platz sein für andere – wichtige - Nachrichten.
Anbieten würde sich ein Bericht über 3. Adoptivkind für Madonna, der 1298. Absturz von Amy Winehouse oder die Frage, ob Lindsay Lohan bi oder lesbisch ist.
Foto: Mönche in Karthaus, Schnalstal, Südtirol










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