Unter Gottes schöner Schöpfung gibt es ja einiges an Kreaturen, deren Sinnhaftigkeit uns geistig armen Menschen verschließt.
Zum Beispiel wären da FDP-Politiker.
Oder Schmuckdesignerinnen.
Oder aber – und das ist meine persönliche Number One – Schnecken.
Und was ich erst Recht nicht verstehen kann ist, warum bereits jetzt, Ende März, nach einem langen, harten Winter und obwohl die Forsythien noch nicht gescheit blühen, die ersten Gehäuseschnecken in meinem Garten spazieren gehen!
Eigentlich habe ich ja nichts gegen diese kleinen Schleimer.
Für irgendwas sind sie sogar gut. Sie lockern den Boden auf, dienen den Vögel als Nahrung. Obwohl ich noch niemals in einem schneckenarmen, weil trockenen Sommer halb verhungerte Amseln in den Bäumen sitzen sah.
Ja, ja. Gottes Wege sind irgendwie doch unergründlich.
Aber wenigstens hätte er diese nimmersatten Fresser so programmieren können, dass sie sich mit der Sauerampfermonokultur in einer Ecke meines Gartens beschäftigen oder sich an Vogelmiere, Löwenzahn oder Brennessel laben.
Und dafür das Zeug, das mich beim Gärtner einen Haufen Geld gekostet hat, in Ruhe lassen.
Foto: Schneckendrapage auf einer Mauer













