Ich hatte mir mal geschworen, dass ich mir niemals wieder bei Love Films Filme ausleihen werde, die ich mir auch im Kino nicht angesehen hätte.
Bei diesem Film wäre ich fast ins Kino gegangen, auch weil ich Sandra Bullock gerne mag. Außerdem fand ich die Story originell und den Trailer sehr witzig.
Die Story ist schnell erzählt:
Margaret Tate ist eine Ekelchefin in einem New Yorker Verlag, aber verpeilt genug, um sich als Kanadierin nicht um ihr Visum zu kümmern. Um der Ausweisung zu entgehen, zwingt sie ihren devoten Assistenten Andrew Paxton zur Ehe. Dafür müssen die beiden aber erstmals dessen Familie besuchen, die in Alaska lebt, wie weiland der Denver-Clan.
Zum Schluss kriegen sie sich.
Der Trailer vermischt alle guten Szenen in diesem Film.
Was dazwischen als Film und Story gezeigt wird, ist meist bräsig, langatmig und unglaubwürdig. Gute Chancen für eine flotte Komödie wurden nicht genutzt oder schlecht ausgebaut.
Zum Schluss, endlich vor dem Traualtar gelandet, erinnert alles ein bisschen an den 1. Film von Sandra Bullocks “Während du schliefst”, der ja richtig lieb gewesen ist. Hier haben solche Dialoge wie “Endlich eine Familie…” nicht gepasst.
Ryan Reynolds ist zwar recht hübsch anzuschauen, aber eine unglaublich leere Hose.
Ein Highlight in diesem Streifen war allerdings der Allrounder Oscar Nunez, der kellnern, strippen und vermählen kann. Und natürlich das “Golden Girl” Betty White. Sie hätte fast den kompletten Film alleine spielen können.
In den Extras der DVD war noch eine alternative Schlussszene zu sehen, die noch blöder war, als im Original.
Außerdem hat dieser Film meinen Mann immer wieder zu Kommentaren hingerissen, wie: “So eine Mistzicke kann man doch niemals in 2 Tagen umdrehen!”, was ich dann auch doof gefunden habe.
Alles in allem ist dies kein ganz schlechter Film, eher unteres Mittelmaß. Man vermisst Szenen, welche die Bullock-Komödie “Miss Undercover” so genial gemacht haben.
Aber er entspannt nach einem harten Arbeitstag.
Und das ist schon mal was!













