Natürlich ist es so, dass es, wenn man als Sterbliche einen Vampir heiratet, in der Hochzeitsnacht ganz anders abgeht, als bei “normalen” Paaren.
Das muss nun auch Bella mit ihrem Edward feststellen: Die Hochzeitssuite schaut aus wie die Sau, das Bett ist zertrümmert, ihre Rippen ebenso und außerdem kann sie sich an nichts mehr erinnern: aber es war sooo schön! *schwärm*
Edward hingegen plagen Selbstvorwürfe und beginnt nun, sein Betthaserl mit allen möglichen Freizeitaktivitäten zu ermüden, damit nachts endlich mal wieder Ruhe im Schlafgemach herrscht.
Dennoch bringt der tolle Hecht es fertig, seine junge Frau zu schwängern.
Und das ist eine Katastrophe: ein Kind – halb Vampir, halb Mensch!
Wenn ich ehrlich bin, hat mir der 4. und letzte Band dieser Reihe fast am Besten gefallen.
Denn durch die postnatale Vampirverwandlung Bellas wird aus dem ein wenig verdrucksten, jungem Mädchen eine starke und selbstbewusste Vampirette.
Diesmal schreibt Stephenie Meyers ein Kapitel aus der Sicht von Werwolf Jakob, der auch diesmal wieder einen megamäßigen Auftritt hat. Leider strotzt gerade hier das Buch nur von selbstmitleidigen Gesprächen und werwölfigen Therapieversuchen.
Es gibt durchaus auch noch andere Passagen in diesem Werk, die man zum Wohle aller Beteiligten hätte kürzen können.
Andererseits hätte mir ein bisschen mehr an perfider Gemeinheit und aristokratische Arroganz der Volturi besser gefallen.
Aber gut, es sollen ja nicht reihenweise die lesenden Teenies in Ohnmacht fallen.
Alles in allem waren alle 4 Bände schön und kurzweilig zu lesen und zudem ein schöner Traum.
Dennoch bin ich froh, dass ich wahrscheinlich über die Familiengeschichte der Cullens, Swans und Blacks nichts mehr wissen muss.
Obwohl ich mir immer wieder Gedanken mache, ob so eine Ehe auf Ewigkeit (Bella und Edward) nicht nach 150 Jahren mal ein bisschen fad wird…
Das Buch und Hörbuch gibt es natürlich über Amazon: Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4













