“I change my underwear for you …
I make my audience feel blue…”
Nach jahrzehntelanger Schmach konnten wir das europäische Publikum endlich mal wieder mit einem gefälligen Trallala-Liedchen beim Grand Prix (neudeutsch: Eurovision Song Context, aber schmachmäßig sprechen wir ja immer noch vom Grand Prix) überzeugen.
Und gesungen hats das blitzsaubere teutsche Mädel Lena Meyer-Landrut.
Besonders freuen durfte sich Stefan Raab, der ja seit 12 Jahren vergeblich an Gran-Prix-Erfolgsproduzent Ralph Siegels Thron gesägt hat. Leider hat der gute Ex-Alf-Igel im Eifer des Freu-Gefechts seine Gestik nicht immer gut im Griff, siehe hier.
Der vermeintliche Meilenstein in der Musikgeschichte wird wohl hauptsächlich viele Englischlehrer an die Belastbarkeitsgrenze bringen. Denn sie werden Lenas Fantasie-Englisch, das aus einer Mischung von Nicht-Cockney und den Versuchen eines Russen, Pidgin zu sprechen, unter größten Schwierigkeiten ihren Schülern abtrainieren müssen.
Mich nervt der Lena-Hype jetzt schon, man muss sich um die junge Frau fast Sorgen machen.
Und mich nervt der mittlerweile in den Radiosendern stündlich gespielte Satellit genauso, wie mich damals das bisschen viel Frieden von Nicole genervt hat.
Foto: Dauerhippie auf Ibiza













