Um dem Schrecken des 2. Weltkriegs zu entrinnen zieht der 13jährige Max mit seiner Familie aus dem gefährdeten London an die englische Küste.
Doch die Idylle am Meer ist trügerisch und schon bald sieht Max sich und die Seinen von dem lauernden Bösen aus der Vergangenheit bedroht.
Ein bisschen Faust, ein bisschen Mephisto und manche Gefahr lauert in einem alten Kleiderschrank. Oder in einem Schiffswrack.
Kommt einem das leider bekannt vor?
Naja, Bücher werden ja umgearbeitet, wenn sie als Hörbuch produziert werden. Und so erscheint einem die Geschichte manchmal ein wenig lau.
Einige Personen, zum Beispiel den schrulligen Vater Maximilian hätte man vielleicht gerne etwas besser ausgearbeitet.
Und dem Leuchtturmwärter könnte ich nie nur ein Wort geglaubt.
Doch vielleicht ist dies wirklich die Schwäche von diesem anderen Medium.
Aber die Stärke hier ist eindeutig die Stimme von Rufus Beck, der die Geschichte so dermaßen spannend liest, dass einem manche Ungereimtheit oder Frage kaum auffällt, weil einem ständig ein Schauer nach dem anderen den Rücken hinunter läuft.
Sehr schön finde ich auch gerade am Anfang die kurzen Akkordeoneinlagen zwischen den einzelnen Kapiteln, die einem solange an die britische Waterkant transponieren, bis man einen salzigen Geschmack im Mund hat.
Und so finde ich trotz einiger Mängel dieses Hörbuch sehr gelungen und ich denke, es wäre wirklich interessant, auch das gleichnamige Buch von Carlos Ruiz Zafón zu lesen.
Hier gehts hörbuchmäßig zur Amazone: Der Fürst des Nebels













