Es erfüllt mich beim Hören von Günter Grass’ Werk “Beim Häuten der Zwiebel” (also in der Hörbuchfassung) mit ein wenig Stolz, dass ich zu der Minderheit von Menschen meiner Generation gehöre, die Danzig (heute Gdansk) kennen und durch die von ihm beschrieben Altstadtgassen gelaufen sind.
Auch ist mir der Ort Gdingen nicht fremd und ich bin an der Westerplatte vorbeigefahren (Der damalige Bundespräsident Horst Köhler war damals auch gerade zur Kranzniederlegung für die Opfer des 2. Weltkriegs dort, aber er ist ja nun ebenfalls Geschichte.)
Ich habe mich jahrelang nicht an die Bücher von Grass herangetraut, weil ich der Meinung war, dass diese mir zu hoch, zu unverständlich seien.
Günter Grass würde es vielleicht so formulieren:
“Sie ersetzte ihre mangelnde Bildung mit den Erfahrungen, die sie auf ihren, nach eigenem Empfinden viel zu wenigen und zu oberflächlich gehaltenen Reisen machen konnte.”
Das Hörbuch spricht der Meister selber und es ist sehr spannend und schön erzählt.
Die Amazone hat es hier auf Lager: Beim Häuten der Zwiebel
Foto: Der Hafen von Danzig














