Lisbeth Salander ist eine außergewöhnliche, junge Frau. Denn trotz eines riesigen (nicht ganz legal erworbenen) Budgets geht sie zu IKEA einkaufen, ohne auch nur eine einzige Tüte Teelichter mit nach Hause zu bringen.
Auch sonst ist die punkige Hackerin nicht verlegen, Schwerverbrechern, Polizisten und Freunden Rätsel aufzugeben und ihrer Vergangenheit davon zu laufen.
Und so finden sie und der als Larssons’ Alter Ego fungierende omnipotente Mikael “Frauenversteher” Blomquist sich in einem Fall von brutalen Dreifachmord und Mädchenhandel wieder, der seine Wurzeln bis in die Zeit des Kalten Krieges hat.
Ich fand den 2. Teil der Millenium Trilogie auch wieder sehr spannend und mitreißend – trotz mancher unerträglichen epischen und somit für ein Werk aus diesem Genre sinnlosen Längen.
Aber es wäre interessant zu wissen, woher der Autor und frühere Journalist Stieg Larsson seine Inspiration bezüglich der zu Grunde liegenden Geheimdienstgeschichte hatte. Denn unglaubwürdig wirkt hier nicht allzu viel.
Den dazu passenden Film habe ich mir auch angesehen. Hier ist es den Drehbuchautoren ganz geschickt gelungen, die oben erwähnten Längen einigermaßen zusammen zu fassen.
Er ist zwar eine gute Ergänzung zum Buch, aber ich glaube, dass er ohne den 1. Teil (Verderben) gesehen (oder gelesen) zu haben, schwer verständlich sein könnte.
Beides, Roman und Film waren meiner Rekonvalszens äußerst zuträglich und ich freue mich schon auf Teil 3, der dann heißt “Vergeben”.
Und hier gehts mal wieder nach Amazonien:
Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2













