Mic Macs, eigentlich ein indigener Indianerstamm aus Nordamerika steht wohl für Landstreicher, Wohnungslose, Habenichtse.
Und so einer ist Bazil. Seinen Vater hat er durch eine Landmine verloren, in seinem Kopf steckt inoperabel eine Pistolenkugel, ein Querschläger, den er sich bei einer Straßenschießerei geholt hat. Und er hat den Traum, sich an den großen Rüstungsfirmen, die nicht nur ihm soviel Unheil gebracht haben, zu rächen.
Dazu braucht er andere MicMacs und findet sie in einer bunten Truppe, die auf einem Schrottplatz lebt: Madame Kautschuk, die Schlangenfrau; einen schrulligen Erfinder; Madame Cassoulet, lieb wie Misses Weasly; einen Kanonenmann; Remington, der tausend platte Floskeln kennt - um nur ein paar zu nennen.
Diese illustre Gruppe zieht aus zum Kampf David gegen Goliath.
Über den französischen Komiker Dany Boone, der hier in der Hauptrolle zu sehen ist, haben wir uns bereits in dem Film ‘Schti’s’ kaputt gelacht, in dem er den verliebten, trotteligen Postboten spielte.
Die Inzsenierungsgabe und Phatasie des Regisseurs Jean-Pierre Jeunet konnten wir in dem sagenhaften Film ‘Amelie’ bestaunen.
Wer aber nun meint, hier einen Film in ähnlicher Qualität der oben genannten Vorgaben zu sehen, wird ein kleines bisschen enttäuscht sein, aber dennoch das Kino mit einem guten Gefühl verlassen.
Wer aber unvoreingenommen diesen Film besucht, wird ihn unter Umständen für beinahe genial erachten.
Hier geht es zu der offiziellen Internetseite, die eine ganz hübsche Flash-Spielerei beinhaltet.













