Ponijao, Mari, Bayar und Hattie leben in Namibia, in Tokio, in der Mongolei und in San Francisco.
Und trotz dieser unterschiedlichen Lebensumgebungen und Sozialisierungsmöglichkeiten ist ihnen eins gemeinsam:
Sie sind kleine Babies, die weinen und lachen, Hunger haben und Geborgenheit suchen, spielen und müde sind.
Das Team um den französischen Regisseur und Drehbuchautor Thomas Balmès hat von der Geburt bis über ein Jahr diese 4 Babies begleitet und gefilmt.
Dabei heraus gekommen ist eine herzanrührende Dokumentation über die Liebe an sich und das Leben überhaupt.
Wem einmal in seinem Leben ein offenes und womöglich zahnloses Kinderlächeln gegolten hat, weiß, was ich meine.
Der Film wurde dahingehend kritisiert, dass er die archaischen Lebensumstände in der afrikanischen Lehmhütte so stark romantisiere, dass man fast Mitleid mit der kleinen Hattie in San Francisco hätte.
Mir ist es nicht so ergangen, ich halte die Lebensumstände in Namibia für äußerst lebensfeindlich.
Aber noch lebensfeindlicher ist für mich ein Leben in Tokio mit seiner hektischen Glitzerwelt, in der irgendwie alles für nichts gut ist.
Wahrscheinlich hätte es mir als Kind in San Francisco gut gefallen – außerdem wollte ich ja schon immer mal über die Golden Gate Bridge fahren.
Aber in der Mongolei wäre es auch nicht so schlecht gewesen, selbst wenn der kleine Bayar immer so ein bisschen verloren in seiner Jurte (ich weiß Kiat, es gibt noch eine andere Bezeichnung für diese Behausungen) herumliegt.
Übrigens: Die Einschlafquote in dem Film war gleich Null, und das will bei einem Penner, wie mir schon was heißen!
Hier geht es zur offiziellen Filmseite














Ja jetzt fällt es mir erst auf, dass du ja garnicht eingeschlafen bist. *gg*
Vielleicht liegt das ja auch an dem Umstand, dass diese Kinder alle mit Tieren aufgewachsen sind und trotzdem nicht durch diese verletzt wurden, obwohl sie teilweise, scharfen Zähnen und Krallen, spitzen Schnäbeln und schweren Hufen so nahe gekommen sind, dass die Zuschauer schon ein bischen Angst hatten. Die Babies waren da eher gelassen!
Fazit eine der schönsten Dokus, die ich je gesehen habe. Mag vielleicht auch an meinem derzeitigen Zustand liegen
LG Bella
Das mit den Tieren war halt die Hommage an das Action-Genre! Wurde dann noch in der Szene auf der Bobby-Car-Rutschbahn für “Need for Speed” ergänzt.
Ich habe ja nicht deinen Zustand, halte es aber auch für eine sehr schöne Doku!
LG
Sabiene
na, und wer hat den film empfohlen? na?
und ich hab ihn immer noch nicht gesehen….
Ja, dann guggstdu! Schön Film!
Guten Morgen, Sabiene, *in Dein Weblog wink*
Ger, so heißt eine mongolische Jurte.
Viele Grüße, Tatzelwurm
Danke.
Eins.
Setzen.