Rammdösig
“Rammdösig” ist ja auch so ein schönes Wort:
Es kommt eigentlich von der niederdeutschen Bezeichnung für einen Widder – Ramme – und dösen, also nicht schlafen und auch nicht wach sein.
Demnach bedeutet rammdösig sein, dass man sich fühlt, wie ein Schafbock, der gerade nichts zu tun hat.
(Glennkill, bzw. Garou lassen grüßen!)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in den Zustand der Rammdösigkeit zu gelangen.
Meistens haben diese Optionen etwas mit Warten in all seinen Variationen zu tun.
Zum Beispiel wenn man in der Warteschleife einer Telefonhotline hängt und schon zum 6. Mal ein billiges Midi-File von “Für Elise” hört.
Macht rammdösig.
Oder, und das ist meine momentane Nummero Uno, wenn man darauf wartet, dass der Rechner ein Grafikkarten-Update findet und installiert und dann immer noch funktioniert.
Macht super rammdösig!
Foto: Junge Frau, auf dem Weg in die Rammdösigkeit, gesehen in Paris. Dieses Foto ist auch ein Bestandteil aus der Sammlung “Ecce Homo” in meinem Traumalbum.










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