Up in the Air
Mit George Clooney in der Business Class
So gut aussehend wie gut organisiert jettet Ryan Bingham (George Clooney) mit seinen Meilenbonuskarten durch den amerikanischen Kontinent.
Denn sein Job ist es, im Auftrag von Unternehmen Mitarbeitern zu kündigen.
Bis plötzlich sein eigener Stuhl wackelt. Eine frisch von der Uni gekürten Betriebswirtin hat die glorreiche Idee, die Spesenritterei abzuschaffen und die Kündigungen über Videokonferenzen durchzuführen.
Praktisch, dass aktuell in Ryans Leben eine faszinierende Frau getreten ist ….
Dies ist kein moralischer Film.
Die Story ist unmoralisch.
Die Handlung ist unmoralisch.
Und das Ende ebenso.
Und das macht diesen Streifen vom “Juno”-Macher Jason Reitman so ehrlich, wichtig und letztendlich moralisch.
Die gern praktizierte “Hire-and-Fire”-Personalpolitik hat inzwischen längst in Europa Fuß gefasst. Und wer es jemals live erlebt hat, wie Unternehmensberater eine gut gehende Firma in Schutt und Asche reiten, weiß, von was ich rede.
Das dieser Film nur haarscharf an einem Happy End vorbei schlittert, macht ihn umso glaubwürdiger.
Denn als ausführendes Organ gilt für Bingham: Mitgefangen, mitgehangen; die Meilen wollen weiter gesammelt werden.
Hervorragend ist nicht nur der Film, sondern auch die Filmmusik!
Ich habe mir die DVD bei LOVEFiLM ausgeliehen.
Inzwischen bekommt man diesen Film (und auch die Musik!) für wirklich kleines Geld bei
Amazon: Up in the Air
Und falls ich euch immernoch nicht von diesem Film habe überzeugen können, besucht doch mal die offizielle Filmseite: www.theupintheairmovie.com











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