Breno
Blöd ist es ja schon, wenn man für über 10 Millionen Euro (angeblich 12,3 Mio) einen brasilianischen Fußballhelden einkauft.
Noch blöder ist es, wenn dieser es vorzieht (oder genötigt wird), statt in seiner (verkokelten) Villa in Grünwald im Untersuchungsgefängnis zu übernachten.
Am allerblödesten ist es aber, wenn dann dessen Anwalt öffentlich verkündet, dass dieser Breno, dieses Hochleistungsrennpferdchen von Bayern München, in der Haft krank geworden sei.
Ich möchte einfach kein Hoeneß sein.
Aber für diesen wird diese Situation auch mal eine ganz neue Erfahrung darstellen!
Foto: In Ermangelung an Fußballfotos oder der Allianz Arena ein Bild vom Dach des Münchner Olympiastadions.
Schließlich habe ich hier mein letztes und bisher einziges Fußballspiel besucht (Bayern München gegen 1860 München. Ihr dürften raten, wer gewonnen hat)
















Da habe ich in 1972 zwei Tage lang völlig kostenlos alle Veranstaltungen der Olympiade gesehen, die ich sehen wollte, jeden Tag im olympischen Dorf gegessen und mit den Sportler gequatscht. Illegal! In diesen zwei Tagen wurden wir kein einziges Mal erwischt. Wir waren so was von gut, sag ich dir! Zum Glück habe ich damals zwei Stunden vor dem Überfall jener unseligen Terrorgruppe das olympische Dorf verlassen. Wäre ich länger geblieben, wäre ich wohl für einigen Wochen in den Knast gewandert. Als die Nachricht durch den Radiosender kam, hatte ein netter Lkw-Fahrer mich schon fast bis Ulm gebracht. Ich musste aber noch zwei Wochen bangen, ob meine damalige “Einbruchs-Gesellin”, eine hübsche Studentin aus Toulouse, mit der ich einige Wochen zuvor bereits den Fischmarkt und die Museen in Bergen (Norwegen) unsicher gemacht hatte, es auch geschafft hatte beizeiten raus zu sein, bis ich von ihr Nachricht bekam, dass alles okay war. Eine viertel Stunde vor den Überfall wäre sie seelenruhig aus der olympische Diskothek durch den Haupteingang raus geschlendert, berichtete sie mir am Telefon. Ich frage mich heute noch, warum die Terroristen damals eigentlich über den Zaun rein gegangen sind. Wird sind immer eiskalt durch den Haupteingang im olympischen Dorf gelangt, ohne jeweils kontrolliert zu werden.
@Leo: Das ist ja eine hammermäßige Story! Wusst ich gar nicht von dir. Deine Lehr- und Wanderjahre scheinen ja ergiebig gewesen zu sein…
lg
Liebe Sabiene,
zu dem Fußballer möchte ich nichts sagen, ich bin ein Bayern Fan, aber ganz normal so vom TV aus, wenn es sich ergibt und beileibe nicht fanatisch. Die Olympia-Halle hast Du schön “geschnitten”, das gefällt mir, das hat etwas Besonderes. So etwas sieht man nicht oft.
Lieben Gruß ♥ moni
@moni: Sorry, wenn ich deinen Lieblingsverein beleidigt haben sollte…
Diese Stahlkonstruktion im Olympiastadion ist schon gigantisch! Für die damalige Zeit direkt maßgebend.