Verkeimt im Krankenhaus
Das Aschaffenburger Krankenhaus ist wohl das einzige Krankenhaus mit ohne Ärzte. Zumindest habe ich es so erlebt, als mir erst am Tag der Entlassung erklärt wurde, dass die Operation, die ich 7 Tage zuvor hatte, gut verlaufen sei.
In den Tagen zuvor gab es weder ein Gespräch mit dem Chirurgen, noch ein Spektakel in der Art von einer Visite.
Nun ist die chirurgische Abteilung meines Lieblings-Feldlazaretts der lästigen Pflicht, Operationen durchzuführen, endlich entbunden worden. Denn man hat dort irgendwelche schädlichen Keime (Acinetobacter baumannii) gefunden und es droht Gefahr an Patient und Mensch!
Das wundert mich doch einigermaßen, dass dies in so einem High-Tech-Medizintempel auftreten kann.
Hatte man doch bereits im Jahre 2006 (bei meinem Aufenthalt gesehen, siehe oben) für die Reifung von übervollen Bettpfannen einen extra Raum mit offener Tür zur Verfügung gestellt!
Gegenüber von meinem Zimmer.
Sehr hygienisch!
Vielleicht wollte sich nur deswegen kein Arzt bei mir blicken lassen?
Foto: Fränkische Kehrwoche unter Einsatz von Menschenleben. Solche Keime haben nur im Klinikum eine Chance auf freie Entfaltung ihrer Möglichkeiten!










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