Betreutes Abnehmen und Coaching aus dem Internet

Hilfe beim Abnehmen und Ernährungsumstellung
Frauenstatue und betreutes Abnehmen

Figurprobleme?

Aus gegebenen Anlass (und weil ich feststellen musste, dass Schokolade zwar wunderbar gegen Frust hilft, aber auch gewisse Nachteile hat), habe ich beschlossen, dass ich ein bisschen abnehmen muss. Deswegen habe ich mich mal wieder mit dem Thema Abnehmen und insbesondere „Betreutes Abnehmen“ auseinander gesetzt.
Gut, dass ich in den letzen Jahren einiges an Erfahrung habe sammeln können!

Betreutes Abnehmen

Wenn man abnehmen möchte, ist es natürlich immer schön, wenn man dabei des Hilfe hat und/oder sich mit Gleichgesinnten zusammentun kann. Ein solches Coaching kann man vor Ort oder aber im Internet erhalten.
Hier mal 2 Beispiele:

Metabolic Balance – Betreutes Abnehmen vor Ort

Meinen großen figurtechnischen Durchbruch habe ich ja mit Metabolic Balance gehabt.
Grundlage dieser Diät ist eine Stoffwechselanalyse, nach deren Ergebnissen ein Ernährungsplan aufgestellt wird. Wie in allen modernen Diäten sind nur 3 Mahlzeiten am Tag erlaubt, der Ernährungsplan entspricht praktisch den Low-Carb-Prinzipien.
Ich habe Metabolic Balance in meinem Fitnessstudio machen können, dabei wurde ich einmal in der Woche gemessen und gewogen und hatte dadurch meine Erfolge in Gewichtsverlust, Muskel-, bzw. Fettanteil und Bauchumfang super dokumentiert bekommen; dazu erhielt ich viel Hilfe beim Durchhalten.
Ein Nachteil dieser Diät sind die hohen Kosten von 300 – 400 €, wobei die Blutabnahme beim Arzt für die (bei Medizinern umstrittene) Stoffwechselanalyse den Löwenanteil ausmachen.
Mehr Informationen findet ihr HIER.

Schlankr – Coaching aus dem Internet

Hinter Schlankr steckt eine ganz einfache Geschäftsidee. Es handelt sich hier um eine Kombination von Ernährungsberatung, Ernährungstagebuch und Forum im Internet. Man erhält nach der Anmeldung und Ausfüllen eines Fragebogens einen Ernährungsplan, der ebenso wie bei Metabolic Balance auf Low-Carb basiert. Ansonsten kann man sich im Forum austauschen und Tipps geben lassen, bei größeren Problemen steht einem eine professionelle Beratung zur Verfügung.
Die Kosten sind überschaubar, denn eine lebenslange Mitgliedschaft kostet lediglich 37 € (dies ist ein „Sonderpreis“, der schon seit ungefähr 3 Jahren besteht)
Wenn man sich bereits mit dem Thema Ernährungsumstellung oder gesunde Ernährung auseinandergesetzt hat, aber zusätzlich noch ein bisschen (virtuelle) Gesellschaft haben möchte, ist diese Methode eigentlich ausreichend.
Schade ist, dass die Macher kein App zur Verfügung stellen, in welchem man bequem seine verzehrten Nahrungsmittel eintragen kann.
Weitere Informationen gibt es dann HIER.

Fazit:

Ich habe hier nur 2 Möglichkeiten für betreutes Abnehmen aufgelistet, es gibt natürlich angefangen von Weight Watchers bis hin zu xx-well.com noch etliche andere Anbieter (mit denen ich allerdings keine Erfahrungen habe).
Auch wenn letztendlich der Abnehmerfolg bei einem selbst liegt, ist so ein Coaching – egal ob im Internet oder live – eine feine Sache, die einem helfen kann, seine Ziele zu erreichen.
Ich werde mich ein wenig tiefergehend mit dem Thema beschäftigen und in der nächsten Woche etwas über entsprechende Apps für das Smartphone schreiben.
Auf jeden Fall würde es mich interessieren, ob ihr entsprechende Erfahrungen gemacht habt und welche!

Foto: Frauenstatue, die wohl keine Figurprobleme hat ©sabienes.de
Text: Betreutes Abnehmen und Coaching aus dem Internet ©sabienes.de

9 Kommentare

  • Teamworkart 5. Februar 2015 um 13:50

    Ich frage mich immer wieder, warum eigentlich keine Diät funktioniert, jedenfalls nicht auf Dauer. Und warum es meistens teuer ist und man sich fast immer ziemlich quält, angefangen bei Verzicht, schlechter Laune, Ernährungsumstellung etc. bis hin zum täglichen Kalorienzählen.
    Klar ist, dass man zu Beginn immer abnimmt, aber dann wird’s schwierig.

    Für mich ist die einzige Methode eine Änderung des Bewusstseins!
    1. Nachweislich setzt jedes Stück Schokolade an, bei dem man denkt, dass man das jetzt gar nicht essen darf weil es ja dick macht und ungesund ist. Dann ist es auch so. Jedes Stück, das man mit Freude und Genuss verzehrt wird anders verstoffwechselt.
    2. Das Unterbewusstsein hat ein bestimmtes Bild vom Körper (das man irgendwann mal selbst – natürlich nicht bewusst – dort installiert hat), und versucht ständig, dieses Bild wieder herzustellen. Wenn man also abnimmt, sagt das Unterbewusstsein: Hier stimmt was nicht mit meinen Bild überein, bei mir sind es 80 Kilo, nicht 70, bitte wieder auffüllen…
    Dann ist es auch so. Jojo-Effekt.

    Das klingt für mich absolut einleuchtend, ich glaube aber ja inzwischen sowieso, dass wir alles selbst erschaffen, und das Unterbewusstsein eine ganz entscheidende Rolle spielt, auch wenn unser Verstand sich ständig dagegen wehrt.

    Viele, die meinen übergewichtig zu sein, betreiben ja auch „Frustfressen“. Das wird niemand bestreiten, dass in dem Falle auch keine Diät funktionieren kann, weil dadurch nicht die Ursache beseitigt wird. Da wollen die meisten aber gar nicht hinsehen. Lieber: Die oder jene Diät soll jetzt mal mein Gewichtsproblem lösen, mit mir hat das ja nichts zu tun! Geht da irgendeine Diät auf die Ursachenforschung ein und gibt Tipps zur (Auf-)Lösung? Wohl kaum, dann würden sie ja nichts mehr verkaufen…

    In diesem Sinne auch gerne praktiziert: Herr Doktor, machen sie mir mal mein Problem weg, geben sie mir Medikamente, schnippeln sie mir Teile raus, behandeln sie meine Symptome, ich weiß gar nicht, wie mich das erwischt hat, ich hab da jedenfalls nichts mit zu tun! Und die meisten Ärzte sagen immer noch: Klar, Ihr Wunsch ist mir Befehl, mach ich, verdien ich ja auch gut dran! Und so ist es dann auch. Aus Sicht der Ärzte verständlich. Nein, ich habe nichts gegen die Schulmedizin, alles hat seine Berechtigung, aber auch seine Grenzen. Aber wieso sind wir immer noch so ehrfürchtig den Weißkitteln gegenüber, was kennen die eigentlich wirklich von uns…Ja, die Symptome, und die sagen wir ihnen auch meistens noch selbst…
    Das ist MEINE Meinung, ich bin jetzt auch nicht die Psycho-Eso-Tante, aber ich finde solche Sichtweisen sehr interessant und es wert, sich damit näher zu beschäftigen. Man probiert ja auch eine Diät nach der anderen und glaubt den Leuten, die sie anpreisen. Schon komisch, oder, dass sich aber kaum jemand mit sich selbst auseinandersetzen will…

    So, ich habe fertig, jetzt könnt ihr über mich herfallen, das wird nämlich sicher wieder nicht jedem gefallen…

    LG Sabine

    Antworte
    • Teamworkart 5. Februar 2015 um 14:05

      Ich hab noch was vergessen:
      „Betreutes Abnehmen°, ich gehe mal davon aus, dass das ein Werbeslogan ist!?
      Das hat sich jedenfalls jemand sehr clever ausgedacht! Man denkt dabei (ohne nachzudenken), dass man begleitet wird, aber was heißt betreuen? Betreutes Wohnen, man betreut auch Kinder, Tiere, oder… Jedenfalls alle, die nicht in der Lage sind, alleine klar zu kommen. Und wenn sich Personen, die abnehmen wollen, dazu zählen, dann haben sie ganz klar aber noch ein ganz anderes Problem…:-)

      Antworte
      • Sabienes 5. Februar 2015 um 19:41

        @Teamworkart: Das mit dem „Betreutes Abnehmen“ war echt witzig. Ich dachte da so an einen Artikel, den ich über eine Rockband geschrieben habe mit dem Titel „Betreutes Rocken“ – die Mitglieder dieser Band waren wirklich schon sehr alt.
        Erst nachdem ich den Artikel geschrieben habe, habe ich in Google gesehen, dass es tatsächlich ein Studio mit dem Namen „Betreutes Abnehmen“ gibt, aber das ist in Bielefeld. Und Bielefeld gibt es ja gar nicht – wie wir alle wissen! 😉
        LG
        Sabienes

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    • Sabienes 5. Februar 2015 um 19:36

      @Teamworkart: Liebe Sabine, mir gefällt deine Meinung ganz hervorragend und so besonders Eso ist das auch nicht (zumindest nicht so, dass es mir übel auffällt)
      Deine Ausführungen zur psychischen Prägung finde ich höchst interessant. Zumal ich selbst ja noch Eltern hatte, die den Krieg erlebt haben und für die es wichtig war, dass ein Kind ein guter Esser ist.
      Ich glaube wirklich, dass die Psyche hier einer der vielen Bausteine darstellt – allerdings nicht den wichtigsten.
      Denn das wichtigste Grund, warum man zunimmt, ist doch der, dass man mehr isst, als man verbraucht! Und das finde ich auch noch symptomatisch für unsere Überflussgesellschaft. Dann essen wir so viele denaturierte Lebensmittel, in denen sich so Zusatzstoffe befinden, die auch in der Rindermast geeignet sind, den Stoffwechsel kaputt machen und den Hormonhaushalt durcheinander bringen.
      Eine Diät hilft nie auf Dauer, deswegen folgt auf jede Diät ein Jojo-Effekt. Das einzige, was hilft, ist es die Ernährung umzustellen.
      Bei mir war es so, dass ich nach meinem Unfall einfach gefahrlos alles essen konnte, weil Schmerzen einfach zehren. Und weil ich gefrustet habe, habe ich wirklich echt viel Schokolade gegessen. Nun sind die Schmerzen besser und ich merke, dass ich zugenommen habe. Deswegen will ich jetzt eine Diät machen, um den Schlendrian zu beenden und mir wieder eine gesunde Ernährungsweise anzugewöhnen.
      LG
      Sabiene

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  • Teamworkart 6. Februar 2015 um 11:32

    Liebe Sabine,

    was für mich dahintersteckt ist: Bewusster werden und Verantwortung übernehmen.

    Man kann selbst Verantwortung übernehmen für das, was man isst. Man muss ja keine denaturierten Lebensmittel zu sich nehmen, auch wenn man es nicht 100% vermeiden kann, weil man nie weiß, was wirklich drin ist. Man kann natürlich auch die Verantwortung abgeben und sagen: Die Lebensmittel sind Schuld an meinem Übergewicht, die Erziehung, die Überflussgesellschaft, meine frustige Situation, oder was auch immer. Das sagt aber eben immer: Mit mir hat das nichts zu tun! Aber die Diät wird das schon wieder hinkriegen… Sagen die Leute, die die Diät verkaufen, ja auch.

    Damit gibt man aber seine eigene Macht ständig an andere ab, und ich glaube, die muss man sich einfach zurückholen, generell, auch bei anderen Sachen. Wenn man sich mal ernsthaft überlegt, wo man das, was eigentlich in seiner eigenen Macht steht, an andere abgibt (unbewusst, aus Unwissenheit oder auch aus Bequemlichkeit), da könnte man ganze Listen mit füllen… Das ist doch schon erschreckend und traurig, wie klein und hilflos man sich damit macht. Und irgendwie in letzter Konsequenz auch eigentlich lächerlich und völlig unlogisch, die Verantwortung z.B. an die Lebensmittel abzugeben: Die Lebensmittel, die Schokolade, die Burger etc. sind Schuld an meinem Übergewicht. Was können die dafür, dass ich sie gegessen habe?

    Und was die Mengen betrifft: Wenn man will, kann man wieder lernen auf seinen Körper zu hören, er sagt einem sehr zuverlässig, wann er genug hat. Dazu braucht man dann keinen Coach. Und jeder Körper ist anders und reagiert auch anders. Wie soll dann so eine Diätmethode eigentlich für jeden funktionieren? Aber die Leute glauben es, und wenn es nicht klappt sagen sie: Ich hab es nicht hingekriegt, ich bin wieder schwach geworden, ich hätte nur weitermachen müssen… Dann kommt wieder der Frust und die nächste Schokolade, verzehrt mit schlechtem Gewissen… Usw…

    LG Sabine

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    • Sabienes 7. Februar 2015 um 22:49

      @Teamworkart: Natürlich ist jeder seines Glückes Schmied. Aber das Essen an und für sich hat auch eine ganz große tiefenpsychologische Komponente und da ist es manchmal schon schwierig, wieder rauszukommen, weil es zu tief sitzt. Sonst täten sich viele extrem dicke Menschen sich viel leichter, einfach mal ein bisschen abzunehmen. Es ist manchmal notwendig, einer strikten Anweisung zu folgen, um dadurch die Voraussetzung zu schaffen, das eine tiefgreifende Veränderung im Lebensstil begonnen werden kann.
      LG
      Sabienes

      Antworte
  • Teamworkart 8. Februar 2015 um 17:32

    Einmal noch, dann hör ich auch auf!

    Dass es einfach ist, hab ich auch nicht gesagt, und manchmal braucht man auch Hilfe, das finde ich auch absolut okay und richtig! Allerdings eben mit einem anderen Ansatz.

    Ich behaupte nach wie vor: Das Essen an sich hat da nichts mit zu tun. Ob es fettig, süß, ungesund, genbehandelt oder sonst was ist, dem Essen ist es egal, ob es im Ladenregal rumliegt oder in einem Magen landet. Das ist wie mit einem Messer. Damit kann man Tomaten schneiden oder jemanden umbringen. Das ist dem Messer ziemlich egal.

    Wenn die Gründe hinter dem Essverhalten nicht geändert werden, ändert sich auf Dauer eben auch nichts. Und die Diät sagt nur: Du musst Kalorien zählen, Magen füllende Drinks kaufen, Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen, mehr Rohkost essen usw., usw., dann geht das schon!

    Wenn man es durchhält, was ich eben bezweifle, kann man natürlich sagen: Die böse Schokolade, die meint, immer in meinem Einkaufskorb landen zu müssen, der zeig ich es jetzt aber, die kaufe ich nur noch 1x im Monat. Und der böse Mann, der immer diese bösen Chips anschleppt (und gemeinerweise selber davon nicht zunimmt, oder es ihm sogar egal ist), der kann die Dinger jetzt alleine essen… Ich zähle jetzt ½ Jahr lang Kalorien, und ich esse abends nur einen Apfel und trinke 2 Gläser Wasser, und zwar vor 19 Uhr… Na dann…

    LG Sabine

    Antworte
    • Sabienes 8. Februar 2015 um 20:35

      @Teamworkart: Man muss wohl beides machen: Die innere Einstellung handeln und erstmal einen Plan einhalten. Aber die innere Einstellung ist wohl entscheidend für den langfristigen Erfolg.
      Im Moment mache ich gar nix. Mir kommt ständig mein Rücken dazwischen.
      LG
      Sabienes

      Antworte
  • Bernhard 9. März 2016 um 20:02

    Interessante Unterhaltung zum Thema ob der Kopf oder der Bauch beim Abnehmen wichtiger ist. Ihr habt wohl beide irgendwie recht. Mir scheint einfach wichtig, dass wer abnehmen will, erst einmal im Klaren ist, warum und ob es sich lohnt. Da ist der Kopf und der Bauch (Bauchgefühl) gefragt. Denn wenn die Motivation, also das Ziel ’nur‘ ein paar Kilos weniger ist, wirds wohl langfristig nicht klappen. Wenn’s aber z.B. auch aus gesundheitlichen Gründen angesagt ist, eine Diät zu machen und das Gewicht zu reduzieren, dann kann’s klappen. Und nund kommt der Bauch (Verarbeitung der Speisen) ins Spiel. Nuir wer ein funktionierendes Diätsystem benutzt, das langfristig Erfolg verspricht, wird Erfolg haben. Eine Betreuung während und auch nach der Diätphase kann sehr hilfreich sein. Gerade wenn’s mal schwierig wird und die Kilos nicht mehr so leicht purzeln, hilft Beistand von aussen. Ich kann da ein Wörtchen mitreden, hab’s hinter mir und fühle mich nun ganze 14 Kilos leichter!

    Antworte

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