Blogkrise – Was tun, wenn der Blog nicht läuft?

Blogkrise

Herr Doktor, ich habe eine Blogkrise!

Nein, ich habe im Moment zwar ab und zu einen Lagerkoller, aber eine Blogkrise habe ich Gott sei Dank nicht. Aber dies ist ein schönes neues Thema beim Webmasterfriday, das ich hiermit aufgreifen werde.

Blogkrise – gibt es das überhaupt?

Jeder Blogger kommt früher oder später an einen Punkt, wo er sich fragt, was er da überhaupt tut. Manchmal sind technische Probleme der Auslöser, manchmal treten andere Aufgaben (zum Beispiel familiärer oder beruflicher Art) in den Vordergrund oder man wird von irgendjemand blöde angemosert.
An meine letzte Blogrkrise kann ich mich noch gut erinnern. Sie trat am Sonntag, den 17. August ein, nachdem mir Google mitgeteilt hat, dass sie mich (kurzfristig) nicht mehr lieb haben.
Damals habe ich mir überlegt, das Bloggen hinzuschmeißen und nach 27 Ehejahren doch noch endlich das Kochen zu lernen oder beim Arbeitsamt eine Umschulung als Schuhverkäuferin zu beantragen.
Die Folgen von solchen Krisen sind lapidar bis dramatisch, je nachdem. Aber meistens hat man als erste Reaktion gar keine Lust mehr zum Bloggen.

Was tun bei einer Blogkrise?

Als erstes sollte man wie immer in Stresssituationen die Ruhe bewahren.Logo Webmasterfriday
Probleme in gesundheitlicher, familiärer oder beruflicher (sofern der eigentliche Broterwerb nichts mit dem Bloggen zu tun hat) Art haben immer den Vorrang vor allem anderen!

In allen anderen Fällen gilt für die Erste Hilfe:

  • technische Probleme kann man lösen oder lösen lassen
  • auch für Probleme mit Google kann man eine Lösung finden
  • von negativem, unkonstruktivem Feedback sollte man sich gar nicht runterziehen lassen, sondern geflissentlich ignorieren
  • sich eine kleine Pause gönnen.

Keiner liest meinen Blog?

Hin und wieder rührt eine Blogkrise auch daher, dass die Besucherzahlen auf einen längeren Zeitraum hinweg zurück gehen. Das kann verschiedene Ursachen haben, die ich hier nicht im Einzelnen ansprechen will.
Aber manchmal liegt ein solcher Rückgang auch darin, dass man sich selbst nicht aktiv um all die anderen Blogger kümmert. Blogs leben von der Vernetzung mit ihren Blognachbarn, das heißt: man muss andere Blogs besuchen, lesen und dann kommentieren. Und: auf erhaltene Kommentare antworten und einen Gegenbesuch starten.

Wenn alles nicht hilft … naja … Liegt nicht in jeder Krise auch eine Chance?

Habt ihr schon einmal eine Blogkrise erlebt und wie seid ihr damit umgegangen?

Foto: Sabiene und die Blogkrise? ©sabienes.de
Text: Blogkrise – Was tun, wenn der Blog nicht läuft? ©sabienes.de

30 Kommentare

  1. Alex sagt:

    Ich lese deinen Blog, Krise hin oder her. Und ja, auch ich durchlief mal mit meinem alten, wie auch jetzigen Blog die ein oder andere Krise. Aber eines nimmt mir Google oder sonst wer nie… den Spaß am Schreiben. Und daher geht es auch mit meinen Blogs weiter! 😀

  2. Ellen sagt:

    Hi,

    ich guck bei Dir immer gerne rein, mein eigener Blog wird leider seit Monaten stiefmütterlich behandelt. Keine Zeit, beruflich und privat zu sehr eingespannt :(. Vielleicht wirds bald wieder besser, fürchte eher nicht, aber aufgeben möchte ich den Blog -noch- nicht, dafür macht es mir doch zuviel Spass zu schreiben.

    LG Ellen

  3. Juhu, da ich noch nicht sooo lange blogge und mein Blog ziemlich breit gefächert ist, hatte ich Gott sei Dank noch keine Krise 😉
    Aber wenn eine kommt, denke ich an deinen Bericht …
    Liebe Grüße

  4. Moni sagt:

    Huhu

    Also Blogkrise kenne ich auch meine Besucherzahlen sind auch nicht die besten obwohl ich mittlerweile wieder bei vielen Blogs unterwegs bin und kommentiere aber kaum einer kommt vorbei. Aber das hält mich nicht vom Bloggen ab weil ich blogge aus Spaß und an der Freude. Und nicht ich muss meine Zahlen hoch bekommen.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende und ein super Artikel.

    Liebe Grüße Moni

    • Sabienes sagt:

      @Moni: Hast du deinen Blog bei Google Webmastertools angemeldet? Arbeitest du mit einem SEO-Plugin?
      LG
      Sabienes

      • Moni sagt:

        Huhu

        Google Webmastertools?Da habe ich grade mal reingeschaut aber wo kann ich die Datei hochladen in meinem Blog? Bei Plugin geht es nicht. Und was sagt mir das Tool? Ich habe Blogtraffic mich neu angemeldet, SISTRIX Smart SEO Analyse mache ich ab und an und semmelstatz (Plugin) habe ich drauf mehr nicht.

        Liebe Grüße Moni

        • Sabienes sagt:

          @moni: Du brauchst ein Plugin, dass heißt Google Sitemap xml von Arne Brachhold. Das generiert dir eine Sitemap (Inhaltsverzeichnis) für den Google Robot. Und das kannst du dann dort einreichen. SEO-Analysen sind schon gut, aber sie zeigen dir nur, wo es hängt.
          LG
          Sabienes

  5. Petra sagt:

    Ich lese bei dir immer sehr gerne, eine Blogkrise hmm die hab ich eher selten, wenn ich keine Lust,Zeit oder Ideen zum schreiben habe schreib ich halt nichts und mach mir da dann auch nicht so wirklich meine Gedanken drüber,kommt wahrscheinlich davon das ich mir die Besucherzahlen usw selten mal ansehe 😉
    Ich bin aber häufig mit der technischen Seite von meinem Blog nicht so zufrieden, da bastel ich ein wenig am Design rum oder probiere mal wieder ein komplett neues Theme aus.
    Liebe Grüße
    Petra

  6. Hans sagt:

    Hallo,
    ich wüsste spontan gar nicht, was ich als Krise bezeichnen sollte. Gar nicht schreiben zu können? Ok, das wäre tragisch. Wolln wir mal gar nicht drüber nachdenken. Ich bleib ein treuer Besucher hier und Basta 😉
    Schönes Wochenende und HG Hans

  7. Hi Sabienes,

    dein Artikel spricht mir aus der Seele! Ja, wer kennt sie nicht, die Bloggerkrise 🙂 Bei mir waren es zugegebenermaßen immer mal wieder die stagnierende Zahlen, die mich etwas schmollen ließen… Aber nichts, was ein netter Kommentar oder eine nette Mail nicht wieder gut machen könnte.
    In August habe ich aber tatsächlich einen Post vorgeschrieben, in dem ich eine längere Pause angekündigt habe – Zeit für etwas Neues… Die Veröffentlichung habe ich aber immer wieder verschoben – bis ich den Post umgeschrieben habe und mich einfach über Chance, eine neue Kategorie auf dem Blog zu eröffnen, gefreut habe 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Daniela

  8. tonari sagt:

    Yepp, so eine Bloggerdepression macht man/frau wohl immer mal durch. Kenn ich.
    Der Sinn wird hinterfragt, die Kommentare scheinen nur flach, der Aufwand den „Feedbacklohn“ nicht wert.
    Und dann? Spätestens, wenn man denkt, dass man über x oder y eigentliche schreiben solte, hat einen die Lust zurück.
    Allerdings finde ich auch, dass die Kommentare das Salz in der Bloggersuppe sind. Und sehr, sehr oft bleiben sie trotz hoher Zugriffszahlen aus.

    • Sabienes sagt:

      @tonari: Die deutsche Bloggerszene ist aber auch äußerst kommentierfaul, in anderen Ländern soll es angeblich ganz anders zugehen.
      Es ist ja eigentlich auch nicht schlecht, wenn man zwischendurch mal reflektiert, was man denn da so macht und warum und ob das noch alles so passt.
      Aber es darf nicht in Depression ausarten.
      LG
      Sabienes

  9. Karin sagt:

    Mein Blöglein hat bislang noch keine Krise erwischt. Die Besucherzahlen sind mehr oder weniger konstant… ich bekomme eher die Krise von mir… ach wie leicht lasse ich mich im Internet immer ablenken – anstatt einen Blogartikel zu schreiben…. aber ich glaube auch dieses Problem kennen einige von uns nur zu gut.
    lg

  10. Blogkrise hin oder her: Kochen lernen kann NIE eine Option sein!! Nie und nimmer!! Du schreibst so erfrischend, dass Du alle Krisen überstehen wirst! 🙂

  11. Yvonne sagt:

    Der Beitrag echt für mich gerade wie Faust aufs Auge! Ich werde sehr viel davon auf jeden Fall mit nehmen, dafür erstmal vielen vielen Dank.

    Gruß Yvonne

  12. Alex L sagt:

    Hallo Sabienes,
    solche Blogkrisen hatte ich auch, aber alles überwunden und neu geboren 😉 blogge ich weiterhin. Ich würde mal sagen, dass wenn das Privatleben einigermassen im grünen Bereich ist, das Bloggen auch sehr viel Spass machen kann. Würde ich nur noch so in privaten Problemen versinken, würde ich mich niemals um meine Internet-Aktivitäten so kümmern wie es jetzt der Fall ist.

    Privat und beruflich muss alles einigermassen gut laufen, denn nur so macht das Hobby Internet Spass. So geht es mir zum Beispiel und selbstverständlich hatte ich schon einige Blogkrisen, wo was nicht stimmte. An die letzte kann ich mich gut entsinnen, dass ich auch so viele Projekte habe und wozu das alles und so weiter. Nachdem die Fronten geklärt wurden, mache ich mein eigenes Ding und kommentiere weiterhin bei den Nachbarn, denn das gehört bei mir seit vielen Jahren dazu.

    Alle Probleme haben eine Lösung oder du kannst eine finden. Wenn die Gesundheit, das Privatleben stimmen, kann es doch erst richtig losgehen mit dem Hobby Blogging. Daher sollte man davon absehen, über das Blogging die eigenen Brötchen zu verdienen, es sei denn, man ist ein Webworker und verdient im Internet sein Geld.

    • Sabienes sagt:

      @Alex L: Inzwischen mache ich es so: Wenn mich das Bloggen mal wieder so richtig ankotzt, lasse ich es bleiben. Egal, ob es von SEO-Gesichtspunkten sinnvoll ist oder nicht.
      LG Sabienes

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