Positiv gedacht am Hochzeitstag

Das beste Ereignis in dieser Woche ist tatsächlich unser Hochzeitstag gewesen, über den ich ja gestern schon ein bisschen berichtet habe.
So ein Jubiläum ist ja etwas besonderes und alles andere als selbstverständlich. Außerdem sind 26 Jahre Ehe nicht immer ein Ponyhof.
Deswegen möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, einmal positiv über unsere gemeinsame Zeit nachzudenken:
gefreut: Dass die Prophezeihung, nach der es mit uns nicht länger als 2 Wochen gut gehen wird, nicht eingetroffen ist
gelacht: Immer wieder und meistens dann, wenn wir lästern und uns hochtrabend eloquent, intelligent geben Weiterlesen
Männer und Autos
Wir bedienen ein Klischee
Mein Mann und ich beherrschen nach nun fast 26 Jahren eine nahezu perfekte Arbeitsteilung. Dies spiegelt sich nicht nur im Alltag wieder, sondern betrifft auch einen gewissen feinstofflichen Bereich, ich meine die optische Wahrnehmung.
Zum Beispiel Autos.
Ich beurteile ein Auto meistens nach der Farbe und ob es stylisch etwas hermacht.
Der Mann kann bei fast jedem Modell aus dem Stegreif sämtliche technischen Nebenher-Informationen herunterleiern, während ich in dieser Zeit noch nicht mal mit Sicherheit die jeweilige Marke identifizieren konnte.
Und dann hat das rote Auto vor uns plötzlich einen Einspritzzylinder mit kleinem Hubraum, rechtsdrehender Kardanwelle und hydraulischem Irgendwas; dadurch braucht es unheimlich viel Sprit und ist bedingt durch die Starrachse für holprige Landstraßen völlig ungeeignet. “Und im übrigen ist das eigentlich ein Opel Kadett, dem man lediglich ein neues Chassis verpasst hat.”
Frauen im Autohaus
Positiv gedacht am Muttertag

Obwohl ich ja bekanntlich den Muttertag nicht mag (siehe meinen Artikel gestern), habe ich mich doch ein wenig von meinen Söhnen huldigen lassen.
Ansonsten war die Woche mit Arbeit randvoll zugepackt, was gar nicht gut zu dem Umstand passt, dass sich meine arme Putzfrau ein Bein gebrochen hat und nun 6-8 Wochen ausfallen wird.
Fast hätte mir dies die Woche verdorben, obwohl sie letztendlich recht positiv gewesen ist:
gefreut: Über die Blumen, die auf einmal auf meinem Schreibtisch standen und über einen fein riechenden Badezusatz. Weiterlesen
Auf großem Fuß
Schuhe in großen Größen
In Asien kann man als großgewachsene Frau in die seltsamsten Situationen geraten.
Als ich in jungen Jahren durch den Norden Thailands reiste und mir in einer Kleinstadt neue Schuhe kaufen wollte, wurde ich zur Attraktion des gesamten Viertels. Alle Nachbarn strömten in das kleine Schuhgeschäft, um diese seltsame weiße Frau zu sehen, die Füße in der unvorstellbaren Größe 40 hatte.
Für mich fand sich nach langem Suchen lediglich ein paar langweilige Herrenturnschuhe und seither weiß ich:
Wer auf großem Fuß lebt, der hat es schwer!
Auf großem Fuß
Die Menschen in den Industrienationen werden immer größer und natürlich passen sich auch deren Füße diesen veränderten statischen Bedingungen an.
Trug noch mein Vater mit Größe 44 für die damalige Zeit erstaunlich große Schuhe, so ist sind heutzutage Schuhgrößen von 46, 48 oder mehr keine Seltenheit. Weiterlesen
Wohnraum mit Kind
Kinder nicht erwünscht
Trotz allen Anstrengungen des Familienministeriums, mit Verlockungen wie einem Elterngeld die Reproduktionsfreude der Deutschen anzuheizen, ist hierzulande die Geburtenrate weiterhin rückläufig.
Im Schnitt bringt in Deutschland jede Frau 1,4 Kinder zur Welt und somit teilen wir uns in der europaweiten Geburtstatistik die hintersten Plätze mit wirklich armen Ländern, wie Rumänien oder Lettland.
Vielleicht ist es ein Paradoxon, vielleicht liegt es auch daran, dass wir Kinderlärm nicht mehr so gewöhnt sind, auf jeden Fall passt die Tatsache, dass die Umstände hier immer kinderfeindlicher werden, ganz gut zum Trend.
Und wie ich es bereits in diesem Artikel ausgeführt habe, investiert der Staat zuwenig in den Nachwuchs.
Kinder nicht erwünscht
Dass man sich als kinderloser Tourist nicht unbedingt ein Familienhotel für den Jahresurlaub aussucht, kann ich ja noch verstehen.
Aber dass es in den Großstädten mehrfach Restaurants und Cafés gibt, in denen Kinder ganz einfach nicht erwünscht sind, ist mir unbegreiflich. Ganz zu schweigen von den bösen Blicken, die man von seiner Umwelt ernten kann, wenn sich in der Menge das eigene Kleinkind nicht beruhigen lässt. Weiterlesen
Macke oder Spezialeffekte?
Sandra & Sandra suchen
Ich habe keine Macken, das sind Spezialeffekte“
las ich neulich irgendwo und ich finde es viel schöner, diese kleinen Persönlichkeitsstörungen, die wir alle mit uns herumtragen, mit einem Begriff aus der Filmtechnik zu bewanden, als mit einem aus der Psychologie.
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch solche kleine Marotten hat. Diejenigen, die behaupten, von alldem frei zu sein, verfügen oft über die ausgeprägtesten ‘special effects’.
Manche Macken haben ihren Ursprung in der Kindheit, manchmal verbirgt sich hinter ihnen sogar eine tragische Geschichte. Andere haben wir uns freiwillig zugelegt und sie gleichen oft einer Art Ritual.
Meist sind sie liebenswert und machen den Menschen interessant und die Welt bunt.
Manchmal sind sie aber auch nervig.
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