Das Lied der tausend Stiere
Von Yasar Kemal
Der einst so stolze Nomadenstamm der Karaçullu zieht seit tausenden von Jahren von seinen Sommerweiden im Taurus in das Winterquartier in der Çukurova (bei Adana).
Aber im Laufe der Jahre wurde diese Schwemmlandebene mehr und mehr besiedelt. Überall stehen nun Dörfer, in denen die Nomaden nicht gerne gesehen sind, überall sind Felder angelegt, auf denen die Tierherden nicht weiden dürfen.
Und obwohl sie jedem, der behauptet, Anspruch darauf zu haben, Geld und Gold geben, werden sie überall verjagt.
Und nichts und niemand kann sie mehr retten, weder Allah, noch besondere Schutzheilige.
Diese Geschichte des bekannten Weiterlesen
Mein schönstes Buch
52 Bücher, Woche 22
Mein zweitschönstes Buch heißt “Pachanga” und ist von der bolivianischen Künstlerin Belén Mena und ich habe es hier bereits vor Jahren vorgestellt.
Aber bei Monstermeute & Zeuchs wird in dieser Woche nach meinem schönsten Buch gefragt und das ist eindeutig “Alphabet” von der .
Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich eine tschechische Künstlerin, die mehrere Bücher für Kinder, z.B. über Farben oder Zahlen gestaltet hat – die eigentlich für Kinderhände fast zu schade sind!
Tatsächlich habe ich auch dieses Buch mit dem Hintergrund gekauft, um meine damaligen Schulkinder für die kreative Gestaltung von Buchstaben Weiterlesen
Neger, Neger, Schornsteinfeger
Von Hans Jürgen Massaquoi
Hans-Jürgen Massaquoi ist Hamburger und er ist schwarz.
Heutzutage ist das vielleicht nicht mehr so besonders, aber wenn man 1926 zur Welt kommt, ist es nicht sehr praktisch, wenn der Vater der Sohn des liberianischen Konsuls in Deutschland ist.
Zuerst lebt er mit seiner Mutter in der bequemen Villa des Großvaters an der Außenalster, aber als dessen Familie nach Liberia zurückbeordert wird, ziehen Mutter und Sohn in ein Arbeiterviertel in Barmbeck.
Dort wächst er heran, lässt den Nationalsozialismus, die Ausgrenzungen, die Schmach über sich ergehen und überlebt Rassenhass und 2. Weltkrieg dank vieler Weiterlesen
Per Anhalter durch die Galaxis
52 Bücher, Woche 21
In dem Projekt 52 Bücher von Monstermeute & Zeuchs wird in dieser Woche nach Aliens (schau mal wer zum Essen kommt) gefragt.
Mir fällt da gleich die Trilogie in 5 Teilen von Douglas Adams, “Per Anhalter durch die Galaxis”, ein Kultklassiker und ein Standardwerk zugleich, dass teilweise so schlecht ist ein, dass es wieder gut ist.
Die Geschichte von Arthur Dent, der Umstand, dass die Erde gesprengt wird, weil sie einer Hyperraum-Autobahn Platz machen muss, die Abenteuer, die er mit Ford Prefect und Zaphod Beeblebrox, seine Liebe zu Trillian und der manisch-depressive Roboter Weiterlesen
Mit Samenbomben die Welt verändern
Für Guerilla-Gärtner von Josie Jeffery
Diesmal habe ich mich bei Blog Dein Buch um ein Sachbuch beworben, weil mir das Thema so sehr gefallen hat und ich freue mich richtig, dass ich es euch heute vorstellen darf.
Es geht hier darum, dass man aus einer Handvoll Gartenerde, Ton und ein paar Samen kleine Kugeln (Bomben) formt, mit denen man seine Umwelt, seine Betonwüste und vielleicht auch Nachbars’ Garten (bitte vorher fragen!) positiv verändern kann.
Die Samen bleiben in der Gartenerde ewig lange keimfähig, die Tonerde beschwert die Kugel so, dass man sie werfen kann und hält gleichzeitig die Weiterlesen
Die Mittagsfrau
Von Julia Franck
Kurz nach Kriegsende wird der kleine Peter auf einem Bahnhof bei Stettin von seiner Mutter einfach so verlassen.
Mit diesem Buch soll versucht werden, die Gründe, die seine Mutter Helene wohl gehabt haben mag darzulegen und zu erklären.
Und vielleicht auch zu verstehen.
Um aus der Hoffnungslosigkeit eines maroden Handwerksbetriebs samt gemütskranker Mutter zu entfliehen, ziehen Martha und Helene von Bautzen nach Berlin und tauchen dort mit Hilfe ihrer lebenslustigen Tante ein in die “Swinging Twentys”, eine Zeit voller Musik, Tanz, Drogen, Promiskuität, aber auch eine Zeit bitterer Armut.
Die intelligente Helene träumt von einer Weiterlesen










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