Darüber könnte ich mich kaputt lachen!
Denn es ist eine schöne Satisfaktion für den Ohrenkrebs, den uns Nana Mouskouri in den 70ern angetan hat.
Danke an Raabenweib für den Tipp!
Träumereien in Bild und Wort
Darüber könnte ich mich kaputt lachen!
Denn es ist eine schöne Satisfaktion für den Ohrenkrebs, den uns Nana Mouskouri in den 70ern angetan hat.
Danke an Raabenweib für den Tipp!
~ Samstag ~ Morgen ~
~ Unser ~ Haus ~ vibriert ~
~ Die ~ Vögel ~ im Garten haben sich ~ schimpfend in ~ die umliegenden Gärten verteilt ~
Der Benjamini ~ verliert vor Angst ~ ein paar Blätter ~
~ Kleine ~ Staubwölkchen ~ suchen tanzend das Weite ~
In der ~ Vitrine ~ klirren ~ leise die guten Gläser ~ im Takt ~
Dazu beschwert sich ~ laustark ~ ein ~ Eric Clapton ~, dass seine neue Flamme vernünftigerweise dem Kokain abhold ist ~
~ Bassdrum ~ Drum 1 ~ Drum 2 ~ Becken ~ Bass ~
Mein Sohn übt Schlagzeug.
Mit diesem Lied, gesungen von Pattie Page, wurde 1952 eine ganze Generation versaut (aber nur in Amerika)
Adolek Kohn, 89, Überlebender des Holocaust, tanzt mit seinen Enkeln zu Gloria Gaynors
“I Will Survive” in Ausschwitz.
Ich war beim Betrachten den Tränen nahe…
Was ist eure Meinung dazu?
Die Musik der Jugend ist einem als bereits ein wenig in die Jahre gekommenen Menschen und Elternteil oftmals unbegreiflich, weil meist zu laut, zu schrill, zu unkultiviert und so fort.
Und auch wenn ich bestimmt kein Fan von Heavy Metal bin, so bin ich doch auch froh, dass sich meine Kids nicht für Techno interessieren.
Sonst hätte ich sie vielleicht heute Nacht in Duisburg auf der Love Parade suchen müssen.
Mein tiefes Mitgefühl für alle Betroffenen dieser Massenpanik-Attake und deren Angehörigen.
Foto: Guggemusik am Bayerischen Untermain
Bayerischer Techno-Jazz-Reggae-Blues-Irgendwas handgemacht und vom Allerfeinsten
Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines sind ja traditionell große Träumer.
Ganz besonders gefallen mir da die Lieder des blinden Musikers Geoffrey Gurrumul Yunupingu.
Auch wenn ich kein Wort von dem verstehe, was er mir sagen will, sitze ich da und träume so dahin.
Ich habe immer geglaubt, ich hätte schon alles erlebt.
Als mein Ältester anfing, Gitarre zu lernen und stundenlang versuchte “Ein Bett im Kornfeld” zu intonieren, habe ich geglaubt, ich hätte schon alles erlebt.
Als er dann auf E-Gitarre umgestiegen ist und daheim für seine Metall-Band übte, habe ich auch geglaubt, ich hätte schon alles erlebt.
Nun hat sich mein Jüngster ein Schlagzeug gekauft…
Es ist nicht ein akustisches, wie auf dem Bild, sondern ein elektronisches.
Denn ich Narr habe wirklich geglaubt, dies wäre eine dezibelkonforme Lösung!
Und das ich ja schon alles erlebt hätte!
Aber wer schon mal versucht hat, sich die Tagesschau nicht nur anzuschauen, sondern auch anzuhören, während ein Stockwerk höher jemand anscheinend mit einem Gummihammer auf den Fußboden eindrischt …
… DER hat wirklich schon alles erlebt!
Foto: Schickes Schlagzeug
“I change my underwear for you …
I make my audience feel blue…”
Nach jahrzehntelanger Schmach konnten wir das europäische Publikum endlich mal wieder mit einem gefälligen Trallala-Liedchen beim Grand Prix (neudeutsch: Eurovision Song Context, aber schmachmäßig sprechen wir ja immer noch vom Grand Prix) überzeugen.
Und gesungen hats das blitzsaubere teutsche Mädel Lena Meyer-Landrut.
Besonders freuen durfte sich Stefan Raab, der ja seit 12 Jahren vergeblich an Gran-Prix-Erfolgsproduzent Ralph Siegels Thron gesägt hat. Leider hat der gute Ex-Alf-Igel im Eifer des Freu-Gefechts seine Gestik nicht immer gut im Griff, siehe hier.
Der vermeintliche Meilenstein in der Musikgeschichte wird wohl hauptsächlich viele Englischlehrer an die Belastbarkeitsgrenze bringen. Denn sie werden Lenas Fantasie-Englisch, das aus einer Mischung von Nicht-Cockney und den Versuchen eines Russen, Pidgin zu sprechen, unter größten Schwierigkeiten ihren Schülern abtrainieren müssen.
Mich nervt der Lena-Hype jetzt schon, man muss sich um die junge Frau fast Sorgen machen.
Und mich nervt der mittlerweile in den Radiosendern stündlich gespielte Satellit genauso, wie mich damals das bisschen viel Frieden von Nicole genervt hat.
Foto: Dauerhippie auf Ibiza
als mir mein damals 15jähriger Sohn eins deiner Alben vorgespielt hat, hatte ich erziehungsbedingte Zweifel bei deinen Texten. Denn irgendwie ging es bei dir immer ums Kiffen.
Später, als mir 2006 mitten in New York ganz unvermittelt dein ” … a Drecksau is a Drecksau … Hitler, Bush, Blair …” aus den MP3-Kopfhörern ins Ohr brüllte, musste ich schmunzeln. Und dieses Lied hat mich dann während meiner Zeit im “Bush-Land” auf Schritt und Tritt verfolgt.
Das Konzert, dass du am Mittwoch im Aschaffenburger Collosaal gegeben hast, war vielleicht nicht unbedingt der Hammer.
Außerdem warst du ganz schön stoned.
Aber der Umstand, dass wir mal wieder einen Familienausflug, also Vater, Mutter und 2 Söhne (der älteste musste fahren
) zu deinem Auftritt gemacht haben, war es wert.
Respekt! Denn das hat in den letzten Jahren eigentlich nur der Michael Mittermeier geschafft.

Sabienes Traumbilder von Sabine Schmelmer steht unter einer Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported Lizenz.
Kurioses, Seltsames, Lustiges, Blödes, Banales, Interessantes, Nettes, manchmal auch Gemeines und noch allerhand anderes, was mir auf meinen täglichen Fotosafari-Streifzügen durch das Traumland, dass wir 'Leben' nennen ins Bild flattert.
Dazu garniert mit einigen anderen Träumereien, die ich lese, als Video-Clip oder Kinofilm anschaue oder mir auf andere Weise zu Ohren und zu Augen kommen.