Sabienes TraumBilder

Ein Mischblog. Ein Frauenblog. Mit Fotos!

Das Hamburger Abendblatt als App

Ein Testbericht

Hamburger AbendblattEine Zeitung in digitalisierter Form, z.B. als App auf einem Tablet zu lesen, erschien mir immer als Ausdruck von unreflektierter Technikeuphorie.

Als ich aber kürzlich gebeten wurde, das Hamburger Abendblatt als iPad App zu testen, war ich als jemand, der lange Jahre in der Hansestadt gelebt hat und aus dieser Zeit die Zeitung kennt, sofort dabei.

Das App kann man sich über den iTunes Store herunterladen, dort gibt es im übrigen auch ein kostenloses Testabo.

Die Oberfläche hat den angenehmen dunkelgrünen Hintergrund eines Billardtisches und man findet auf der Startseite gleich eine Vorschau der letzten 3 Ausgaben.
Weiterhin ist im unteren Titel ein Ticker mit den wichtigsten Rubriken zu finden: Top News, Hamburg, Region, Kultur, Politik, Wirtschaft, Sport und Aus aller Welt.

Die Regionalausgaben
Klickt man auf eins der Vorschaubildchen der einzelnen Ausgaben kommt man zu einer Auswahl der Regionalausgaben für Storman, Harburg, Norderstedt, Pinneberg, Lüneburg, Stade/Buxtehude und natürlich die Hauptausgabe für alle.
Wenn man also weiß, wo man wohnt, klickt man hier die entsprechende Ausgabe an und könnte nun ALLE bisherigen erschienen Ausgaben von dem Zeitpunkt des Erwerbs des Abonnement herunterladen.
Leider reagiert der entsprechende Button ein bisschen sperrig und man wartet dann gerne die 2-4 Minuten Ladezeit ab.
Es erscheinen dann die Seiten im Format des Bildschirms, sie sind allesamt klar und scharf und gut zu lesen. Die Fotos laden sich erstmal in eine verpixelte Version vor, sind dann aber auch einwandfrei dargestellt.

(Bemerkung: Da wir dank Telekom und Stadtväter eine äußerst schwache Internetverbindung haben, kann ich jegliche Ladevorgänge live miterleben. Nutzer mit einer anständigen Bandbreite registrieren solche Einzelheiten vielleicht gar nicht)

Nun kann man per Fingerflug hin und her blättern, Textpassagen vergrößern, einzelne Artikel vergrößern, an eine Pinnwand pinnen … Wie wir das von unseren handelsüblichen eBook-Readern gewöhnt sind.

Was ich gut finde ist, das man sich unter dem Punkt “Service” in der Fußzeile auf die Schnelle Informationen über Veranstaltungen, Kinoprogramm, Wetter, Branchenbuch holen kann.

Alles in allem kann ich sagen, dass dieses App stabil läuft, was wohl den Benutzerkommentaren aus früherer Zeit nicht immer der Fall gewesen sein mag.
Das Programm ist mir kein einziges Mal abgestürzt, ich konnte auch sonst keine Fehler finden.
Es ist allerdings wirklich schade, dass man mit dem App das Sudoku nicht machen kann … ;-)

Fazit: Es ist natürlich unerreicht, sich schlaftrunken mit einer Tasse Kaffee bewaffnet hinter die Morgenzeitung zu setzen. Auch kann man, wenn man mit einem App die Zeitung liest, seinem Schatz kaum die Sportseite weiterreichen.
Dennoch kann ein Zeitungs App durchaus eine Alternative darstellen, wenn man z.B. Müll sparen will oder außerhalb des Zustellbereichs wohnt.

Und das App des Hamburger Abendblatts könnte ich euch wirklich empfehlen.

Alle Fotos: Screenshot vom App des Hamburger Abendblatts ©Sabienes
Text: Das Hamburger Abendblatt als App ©Sabienes

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