Fensterputzen, Frühjahrsputz und die praktischen Putzhelfer

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Fensterputzen und Frühjahrsputz

Über die Wintermonate ist das eigentlich kein zu großes Thema für mich, weil ich relaxed genug bin, um ein bisschen Dreck auf den Scheiben als zusätzliche Isolierung durchgehen zu lassen. Aber sobald die ersten Strahlen einer tückischen Frühlingssonne durch das große Fenster im Wohnzimmer blitzen, merke ich, dass es Zeit wird, die Fenster zu putzen.
Da möchte man am liebsten wieder in den Winterschlaf zurück sinken, geht es euch auch so?

Praktische Putzhelfer

Vielleicht liegt es in den Genen von uns Mitteleuropäern so verankert, dass wir dazu neigen, einen Frühjahrsputz durchzuführen. Denn kaum ist das neue Jahr nur wenige Wochen alt, überschlagen sich Kaufhäuser, Discounter und Kaffeehändler mit Angeboten von praktischen Putzhelfern. Und wer sich seine überteuerten Mikrofasertücher nicht auf einer der legendären Putzlappen-Parties erstanden hat, kauft sie samt Eimer, Mop und Staubtücher im Supermarkt um die Ecke.
Als hätten wir sowas nicht schon längst im Haus! Aber wenn das Handwerkszeug noch neu und unverbraucht aussieht, steigt vielleicht die Motivation.
Wem das aber noch nicht reicht, der bedient sich an der „Elektromagie“ und kauft sich Saugroboter oder Fenstersauger.
Und dann würde dem Frühjahrsputz einschließlich dem Fensterputzen eigentlich nichts im Weg stehen.

Brauche ich einen Fenstersauger?

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Wer möchte hier die Fenster putzen?

So ein Fenstersauger wäre eigentlich wirklich eine feine Sache. Dabei handelt es sich im Prinzip um kleine Hochdruckreiniger, die das Fenster mit einer Reinigungsflüssigkeit einschäumen und dann den ganzen Dreck wieder aufsaugen. Das sieht zumindest bei den entsprechenden Vorführungen verführend praktisch aus.
In der Praxis flucht man vielleicht über leere Akkus und volle Schmutzwasserbehälter. Besser wäre es, sich im Vorfeld über die technischen Einzelheiten an Hand von Produktinformationen und Testberichten zu informieren.
Aber toll sind die Geräte schon, besonders für große Fensterfronten oder Wintergärten und die Fliesen im Bad könnte man auch damit bearbeiten.

Fensterputzen oder: Das bisschen Haushalt

Leider haben wir Fenster in Standardgröße und die Anschaffung eines solchen Geräts wäre ein bisschen unnötig. Denn der größte Stress beim Fensterputzen besteht im Freiräumen der Fensterbretter von der ganzen Deko und den vielen Pflanzen.
Und man braucht eigentlich nicht besonders viel Equipment, wenn man die Fenster putzen will. Essigreiniger, Spiritus, Lappen und ein Abzieher reichen laut Focus und Stiftung Warentest meist völlig aus. Theoretisch kann man auf diese Weise sogar streifenfrei putzen.
Oder man schaut einfach nicht so genau hin. Denn nach dem nächsten Regenguss ist die ganze streifenfreie Pracht sowieso wieder weggewaschen.
Bis jetzt scheint ja auch noch keine Frühlingssonne in mein Wohnzimmer. Man kann also „Das bisschen Haushalt“ relativ gelassen nehmen.

Und bevor man sich über Streifen, Schlieren, nicht gekauften Mikrofasertüchern und leeren Akkus ärgern muss, kann man sich in der Ironie von Johanna von Koczian ein bisschen suhlen:

Alle Fotos: Fensterputzen ©sabienes.de
Text: Fensterputzen, Frühjahrsputz und die praktischen Putzhelfer ©sabienes.de

8 Kommentare

  • meyrose 2. Februar 2017 um 8:34

    Oh, ich hasse Fensterputzen, aber mit heißem Wasser und den einfachen Mikrofaserlappen von Aldi werden sie wenigstens streifenfrei sauber. 2 x im Jahr …

    Antworte
    • Sabienes 2. Februar 2017 um 22:11

      @meyrose: Die einfachsten Tücher vom Diskounter sind wirklich die besten. Man könnte sich solche Teile völlig überteuert kaufen. Muss man aber nicht.
      LG Sabienes

      Antworte
  • Iris 3. Februar 2017 um 10:02

    Fensterputzen an sich finde ich nicht so schlimm. Das klappt flott mit Glasrein, Schwamm und einem Abzieher. Bedingung dafür ist aber, dass man gut an die Fenster rankommt. Und da wird es bei mir kniffelig, denn ich bin stolze Besitzerin von 11 Dachflächenfenstern und habe da schon viele Varianten mit langem Stiel etc. ausprobiert. Dabei wird man regelmäßig von oben vollgetropft, fällt von der Leiter usw. Darum bestelle ich für diese Aktion zweimal im Jahr den Fensterputzer meines Vertrauens. Ist es mir echt wert und kostet v.a. eines nicht: Meine gute Laune!
    LG Iris

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    • Sabienes 4. Februar 2017 um 20:42

      @Iris: Viele Wintergarten-Besitzer lassen sich inzwischen auch einen Putz-Profi kommen. Dann muss sich der Ehemann keinen Extra-Urlaub nehmen, das hat auch was.
      Gut, dass ich nicht so ein Anwesen besitze! 11 Dachfenster … meine Herren. Du gibst dich aber auch nicht mit weniger zufrieden, oder?
      LG Sabienes

      Antworte
  • Tina 3. Februar 2017 um 18:52

    Ich kann das auch nicht leiden. 2x im Jahr maximal! Dabei ist es bei mir auch so, dass mich das Fensterputzen selbst nicht mal so stört. Aber das Drumherum: die Gardinen müssen weg (und am besten noch gewaschen und gebügelt werden), der Krimskrams muss weg vom Fenster. Putzen tue ich schon länger nur noch mit heißem Wasser und einem super Tuch von Vemmina.
    LG, Tina

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    • Sabienes 4. Februar 2017 um 20:43

      @Tina: Musst du deine Gardinen bügeln? Ich hänge die einfach feucht auf. Bzw.: Ich lasse das meinen Mann machen, dann hat der auch was zu tun 😉
      LG Sabienes

      Antworte
  • Fran Hunne 10. Februar 2017 um 15:25

    Ich habe für mich entschieden, solange noch Licht reinfällt, ist das Fenster fast zu sauber. Ansonsten bin ich auch die Abzieh-Tante beim Putzen.

    Heute war Putz-Großkampftag – ich hatte eine Thermen-Reinigung, die mein Bad und den Flur versaut hat, musste die Küche reinigen und die ganze Wohnung durchwischen, weil gerade ein Gutachter von der Bank da war (ob für einen Kaufinteressenten oder für die Eigentümer zum Umschulden, weiß ich nicht). Wollte der doch glatt noch Fotos machen. Habe ich gesagt, NO. KEINE FOTOS .. soweit kommt es noch.

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    • Sabienes 10. Februar 2017 um 15:43

      @Fran Hunne: So eine blöde Situation, wenn da so ein Gutachter kommt! Wenn es wenigstens dein eigenes Eigentum wäre, dass du verkaufen möchtest – dann wüsstest du wenigstens, warum.
      Gut, dass du die Fotos verwehrt hast. Ich hätte wahrscheinlich nicht Mut dazu gehabt.
      LG Sabienes

      Antworte

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