Google Analytics oder Piwik – Sabienes und die Analyse

Google Analytics oder Piwik

Alle (Google-) Tassen im Schrank

Wegen der Frage, ob man nun Google Analytics oder Piwik für seine Blogstatistik nutzen sollte, sind schon ein paar mittlere Kriege ausgebrochen und von Verschiebungen der Kontintalplatten war Logo Webmasterfridayin diesem Zusammenhang auch mal die Rede, glaube ich. Inzwischen ist wohl wieder etwas Ruhe eingekehrt. Da sich heute beim Webmasterfriday alles um Statistik-Plugins dreht und da ich dies bereits vor knapp 2 Jahren hier behandelt habe, werde ich dieses Thema von einer anderen Seite aufrollen und versuchen, euch die Frage aller Fragen zu beantworten:

Google Analytics oder Piwik?

Beide Systeme haben viel gemeinsam. Sie sind kostenlos (bis zu einem gewissen Traffic), sie sind sehr bekannt und sie sind gut. Und weil die Welt nun mal nicht perfekt ist, haben beide ihre Vor- und Nachteile.

Google Analytic

Google Analytics entstand aus der Analyse-Software „Urchin“, nachdem diese im Jahr 2005 von Google aufgekauft wurde. Wohl weit über die Hälfte aller Webseiten weltweit nutzen Google Analytics als Analysetool.

Vorteile:

  • Umfangreiche Analyse, die keinen Wunsch offen lässt
  • Verknüpfung mit Google Adwords
  • keine Installation notwendig

Nachteile:

  • Die Daten liegen auf einem Server in den USA rum
  • generell ist die Frage des Datenschutz schwierig
  • unübersichtlich und für Laien schwer zu ergründende Oberfläche
  • Abhängigkeit von Google

Piwik

Piwik ist ein Open Source Projekt, das unter der Leitung von Matthieu Aubry aus dem ehemaligen Projekt „phpMyVisites“ hervorgegangen ist. Es ist das zweithäufigst verwendete Analysetool weltweit.

Vorteile:

  • Die Daten liegen auf dem eigenen Server
  • leichte Bedienbarkeit
  • nach den Maßgaben des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) ist es Datenschutzkonform

Nachteile:

  • Die Daten auf dem eigenen Server verstopfen die Datenbank
  • es muss vom Blogger selbst installiert und gewartet werden
  • nicht so sehr in die Tiefe gehende Analyse

Sabienes empfiehlt:

Große Blogs und Seiten und heftige Onlineshops müssen sehr genau ihre Besucherströme und Kampagnen analysieren können und sind deswegen auf die unendlichen Möglichkeiten der Google-Welt angewiesen. Auch für den kleineren User kann es mal interessant sein, sich mit den Ergebnissen von Google Analytics auseinanderzusetzen. Ich persönlich halte dieses Tool für den Hausgebrauch zu sperrig und bin ich mit dem Tool Piwik mehr als zufrieden – zumal ich auch hier nicht immer alles verstehe, was mir so angezeigt wird.
Für mich ist der Datenschutz ein wichtiges Argument, bzw. der Umstand, dass niemand so genau sagen kann, wer da in den USA mit meinen Analysedaten rumspielt. Und vor allen Dingen WAS!

Vielen Dank an meine Quellen: hostingblogger.de und blog.xeit.ch

Foto: Schicke Tassen von Google ©sabienes.de
Text: Google Analytics oder Piwik – Sabienes und die Analyse ©sabienes.de

6 Kommentare

  • Alex L 6. März 2015 um 17:39

    Hi Sabienes,
    also sehr gut, dass mein Pingback vom Forum-Blog Webmasterwelten.de/blog hier schon angekommen ist. Also ich hatte beide Tools, sowohl G-Analytics als auch Piwik im Einsatz und von Piwik musste ich mich aber verabschieden, weil es immer wieder installiert werden musste. Vielleicht werde ich mich damit nochmals befassen, was ich aber eher nicht glaube.

    Da ist mir mit dem Google Tool mehr geholfen und ich habe alle Daten auf der Hand und kann daraus ein paar Schlüsse ziehen.

    Übrigens coole Google Tassen hast du da. Da macht das Tee-Kaffee-Trinken noch mehr Spass 🙂

    Antworte
    • Sabienes 7. März 2015 um 20:30

      @Alex: Diese ständigen Piwik-Updates sind wirklich nervig! Und ich hatte schon Seiten, auf denen ich Piwik einfach nicht zum Laufen gebracht, warum auch immer. Da hat man es mit GA wirklich leichter.
      Die Google-Tassen sind bei uns wirklich heiß begehrt 😉
      LG
      Sabienes

      Antworte
  • Thomas 7. März 2015 um 19:20

    Ich mag GA lieber als Piwik. Das hat aber nur den Grund, weil Piwik auf meinem Server die Performance ordentlich in den Keller gezogen hat. Von den Funktionen und Analysen her gesehen war es schon toll und hat alles geboten, was man braucht.

    GA kann man auch so betreiben, das es dem Datenschutz in Deutschland genügt. Nur, das erfordert ein paar manuelle Eingriffe und Maßnahmen, welche für einen Einsteiger vielleicht zu komplex sind. Zumal man sich diese Infos selber zusammen suchen muss. Leider wird man auch auf der deutschsprachigen Seite von GA nicht darauf hin gewiesen oder die Infos sind gut versteckt.

    LG Thomas

    Antworte
    • Sabienes 7. März 2015 um 20:39

      @Thomas: Das mit der Performance stimmt leider, allerdings kann man alte Tabellenzeilen auch mal löschen.
      Früher gab es Hoster, die sich sogar quer gestellt haben, wenn man Piwik installieren wollte.
      Es ist richtig, dass man GA auch datenschutzkonform einstellen kann und auch sollte.
      LG
      Sabienes

      Antworte
  • Karin 12. März 2015 um 9:11

    GA und Piwik scheinen die Gewinner bei den Mitstreitern des Webmaster Fridays zu sein. Ich selber benutze ja CpD.
    Piwik scheint ja recht aufwändig in Installation und Betrieb zu sein. Würde also bei mir ausscheiden^^.
    GA hatte ich auch schon einmal installiert.. ist ja recht umfangreich… und brauche ich deshalb nicht wirklich. Bei großen Shops und Websites sieht dies ganz anders aus.
    lg

    Antworte

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