Wenn einem nichts einfällt: Ideen für Blogartikel

Ideen für Blogartikel

Ideen gesucht!

Ich schreibe nun wirklich viel, aber auch manchmal hänge auch ich mit Depressionen über meiner Tastatur und weiß nicht, was ich schreiben soll.
Auch der Webmasterfriday kennt dieses Gefühl und deshalb fragt er heute:

Was tun, wenn man mal wieder einen Blogartikel schreiben will, aber die zündende Idee ausbleibt?

Ideen für Blogartikel

Bei mir ist es so, dass mich ein Thema direkt anspringen muss. Da hilft es gar nichts, wenn irgendwo in der Blogosphäre eine interessante Blogparade läuft oder gerade eine besondere Angelegenheit durch die Medien geistert. Wenn ich nicht inspiriert bin, kann ich nicht schreiben. Eine sichere Inspiration ist für mich immer noch, wenn ich mir alle meine Fotos ansehe und dabei die Gedanken schweifen lasse. Oft fällt mir dann etwas ein – aber ich kann mich nicht darauf verlassen.

Erste Hilfe bei Schreibblockaden

Besser wäre es natürlich wenn man einer solchen Blog-Schreibblockade vorbeugt! Aber leider klappt das nicht immer, deswegen kommt hier meine persönliche Liste für schreibkreative Notfälle:

  • Ideen für Blogartikel sammeln.
    Bevor ich meinen Blog frau-sabienes.de erstellt habe, hatte ich mir im Vorfeld schon einmal die Themen überlegt. Seither führe ich für meine Blogs eine Ideensammlung.
  • Bücher, Kinofilme, Musik, Serien rezensieren
    Die meisten von uns sind doch mehr oder weniger medienaffin. Schreibe einen Leseeindruck über ein Buch, über ein Hochglanzmagazin oder erzähle, wie dir der letzte Tatort gefallen hat. (Das habe ich schon lange vor, komme aber nicht dazu.)
  • Achtsamkeit
    Wenn einem nichts einfällt, liegt das oft daran, dass der Kopf einfach zu voll ist. Dabei erleben, sehen oder hören wir an den meisten Tagen etwas, über was man auch eine kleine Geschichte spannen könnte. Nur nehmen wir das im Moment nicht wahr. Achte auf die kleinen Dinge und die unscheinbaren Momente.
  • Was kannst du gut?
    Jeder von uns kann, außer dem Bloggen, auch noch etwas anderes besonders gut. Schreibe über etwas, was du gekocht hast (den Hashtag #foodporn nicht vergessen!), wie du die Zylinderkopfdichtung vom Auto gewechselt hast oder wie du dir mit dem Hammer auf den Daumen gehauen hast.
    Das ist nämlich authentisch. (Besonders der Hammer!)
  • Stelle deinen Blog vor
    Einen solchen Artikel habe ich im letzten Jahr einmal geschrieben und er kam sehr gut an. Oder frage deine Leser, was du vielleicht am Aufbau, am Design oder am Layout ändern könntes.
  • Misstraue den Experten
    Seit einiger Zeit tun sich bestimmte WordPress-SEO-Ratgeber hervor und schreiben Artikel nach dem Motto: „99 unvergängliche Tipps wie du ganz geile Blogartikel schreibst, die ganz viele Blogleser bringen und mit denen du episch viele Newsletterabonennten gewinnst!“
    Sei skeptisch mit den Aussagen dieser selbsternannten Experten! Ich meine, man sollte sich immer von den anderen ein bisschen abheben. Diejenigen Besucher, die auf Grund einer geschickten Stichwortkombination auf deine Seite gelangen, werden meist keine echten Follower.

Und nun noch der beste, zugleich aber auch schwerste Ratschlag von meiner Seite: LogoWebmasterfriday

  • Mach die Kiste aus. Putze das Bad, mach einen Spaziergang oder geh‘ mit ein paar Kumpel ein Bier trinken!

Gute Ideen für Blogartikel lassen sich nicht aus dem Hut zaubern!

Welchen Tipp habe ich nun vergessen?

Foto: Pinnwand voller Ideen, gesehen in Oslo ©sabienes.de
Text: Wenn einem nichts einfällt: Ideen für Blogartikel ©sabienes.de

16 Kommentare

  1. Alex sagt:

    Die meisten Ideen liefert sicherlich der Alltag. Hängt natürlich aber auch von den Themengebieten des Blogs ab. Aber für Allgemein-Blogs bringt das Leben so viel mit sich, was man sicherlich verarbeiten kann. 🙂

  2. Hallo Sabienes,

    Inspirationen ereilen manchmal sogar mich. Meistens sind es Gefühle, die mich an die Tastatur „zwingen“.

    Ich gehöre zu den Internet-Nutzern, die mit dazu beitragen, dass zu viel hochgejazzt wird. Wie oft schimpfe ich darüber? Dabei bin ich selbst Teil von dieser Internet-Sippe.

    Die Themenbereiche sind mir nicht so wichtig. Zufall wird es allerdings nicht sein, dass es sich überwiegend um Gesellschaft, Politik und Medien handelt, über die ich blogge. In die drei Kategorien kann man so ziemlich alles einordnen, nicht?

    Beim Schreiben merke ich immer wieder, wie viel Spaß ich daran habe. In solchen Fällen hat mich etwas inspiriert oder es hat mich ein Gefühl ereilt. Dann fällt mir das Schreiben leicht. Ich könnte mich nicht hinsetzen und einfach irgendwie drauflos schreiben, nur weil ich mal wieder dran wäre. Aber diese Art von Bloggern gibt es vermutlich nicht so häufig. Auf der anderen Seite kann man sich auch als Blogger flott unter einmal Druck setzen (lassen).

    Eine Sorte Tippblogs mag ich nicht so gern. Das sind die, die dem gemeinen Blogger erzählen, wie man tolle Blogartikel schreibt oder wie eine gute Überschrift auszusehen hat. In solche Korsetts lasse ich mich nicht hineinzwängen.

    Vor kurzem habe ich ein paar neue Blogs eingerichtet und Netzexil aufgegeben. Nee, andersrum. Mir gefiel vieles von dem nicht mehr, was ich da über die Jahre zusammengebloggt hatte. Noch weiß ich nicht, wie das bei LeserInnen ankommt. Es wird wohl Zeit brauchen bis ich das beurteilen kann (SEO 🙂 .

    VG Horst

    • Sabienes sagt:

      @Horst Schulte: Viele Blogger, besonders bei den Bloggerinnen aus dem Fashion/Beauty-Bereich habe ich das gelesen, plädieren für einen konkreten Blogplan. (Heißt dann anders, aber egal) Die planen ganz akkurat, wann welcher Artikel geschrieben wird (das kann man ja mal machen, besonders wenn man mehrere Blogs beschreibt) und wann der Artikel in welchen Sozialen Netzwerken, bzw. Gruppen platziert wird plus die Einführung bei Instagram undsoweiterundsoweiter … ich habs probiert und für mich ist das nichts, denn ich will hier auch spontaner agieren können.
      Du hast einen neuen Blog? Du hast EIN PAAR neue Blogs? Du bist ja schlimmer, als ich!
      LG Sabienes

  3. Maxi sagt:

    Hallo Sabienes, ich finde deine Einstellung genau richtig mit dem Mischblog. So kann man auch aus der Laune heraus etwas originelles posten oder über erlebte Sachen schreiben.
    Die Ideen kommen bei mir eigentlich immer in sehr ungünstigen oder in komplett anderen Situationen z.B. beim Einkaufen, deshalb nutze ich auch entweder die Aufnahmefunktion meines Smartphones oder etwas Papier und notiere sie mir.

    Schönes Wochenende
    Maxi

    • Sabienes sagt:

      @Maci: Das mit der Diktierfunktion habe ich gerade bei Horst Schulte gelesen. Ich versuche es mal, auch wenn das vielleicht komisch ist, wenn man beim Aldi schnell man seinen nächsten Artikel diktiert 😉
      LG Sabienes

  4. Hans sagt:

    Zum „Erfolg“ zählt aber unbedingt eine Überschrift mit Anzahl der ultimativen und weltbesten Tipps, sonst geht der Beitrag ja nicht durch die Decke. 😉

    Ich hab ja den Vergleich von Themen-Blog zum Gemischtwaren-Blog. Mit dem zweiten geht es deutlich einfacher mit der Themenfindung. Kiste mal ausmachen hat durchaus etwas für sich.
    HG Hans

  5. Adelhaid sagt:

    Geiles Wortspiel mit dem „Hut zaubern!“ 😉

  6. Alex L sagt:

    Hallo Sabienes,
    danke für die guten Tipps und ich habe schon lange keine Blockade mehr gehabt. Ich teste eben viel CMS und habe oft viel um die Ohren im Internet. Das muss alles gut dokumentiert werden und man kann schreiben, schreiben und schreiben. Dann leite ich noch von einem Kernthema etwas ab und behandele Unterthemen oder Probleme, die bei einem CMS auftreten könnten.

    Das alles kann ich zu Blog bringen, denn man ist in den Weiten des Webs mit einem Problem nie allein. Google kann sicher weiter helfen, aber wenn man noch darüber auf einem Blog las, dann hilft es vielleicht ja auch und man kann bei Google keine Kommentare schreiben. Blogs sind dafür gut geeignet wie ich finde.

    Wenn der Kopf einem zu voll ist, hilft es wirklich, sich abzulenken und du sagtest es, putze das Bad, repariere das eigene Fahrrad oder geh einkaufen. Etwas hilft meistens immer, um den Kopf frei zu kriegen.

    Heute ist mal wieder mein Sonntag und ich verlinke dich heute noch im letzten Internetblogger.de-Artikel, wenn ich mit der Kommentierrunde durch bin 😉

    • Sabienes sagt:

      @Alex L: Mit den Artikeln, die du zu den verschiedenen CMS-Systemen machst, könntest du eigentlich einen Nischenblag aufziehen. Das ist ja auch ein ziemliches Know-How, was du dir da angeeignet hast.
      LG Sabienes

  7. Gerd sagt:

    Sehr schöner Beitrag! Ich werde dann mal authentisch und hau mir gleich mit dem Hammer auf den Daumen. Aber ob ich dann noch schreiben kann… 😉

    LG, Gerd

  8. Bibo & Tanja sagt:

    Ja,ja, immer diese Experten. Das ist vermutlich auch der Huaptgrund, warum sehr viele diese reißerischen Überschriften nehmen. z.B. „Hier findest du alles, was du zu……..wissen musst“.
    Das ist bei vielen schon sauer aufgestoßen, bzw. wir lesen solche Artikel schon gar nicht mehr, da es im Reiseblogger-Bereich einfach keine umfassenden Artikel mit ALLEN Informationen gibt.
    Da sollte man einfach authentisch seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse aufschreiben.

    • Sabienes sagt:

      @Bibo & Tina: Wenn man gerade mit dem Bloggen anfängt, liest man solche Artikel eher. Und manchmal gucke ich, um was es geht, weil ich immer die Hoffnung habe, dass doch noch was Wichtiges für mich herausspringt. Aber letztendlich bin ich immer entnervt.
      LG Sabienes

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