Kommunikationsstress und die dauerhafte Erreichbarkeit

15. Februar 2013 16 Von Sabiene

Zuletzt bearbeitet am/vor

Antike Figur in Abwehrhaltung gegen den Kommunikationsstress

Kommunikationsstress – nein Danke!

Nicht nur, dass Mitarbeiter und Chefs ständig etwas wissen wollen oder müssen. Immer wieder klingelt das Telefon, weil ein Kunde oder ein Familienmitglied anruft.

Das war Kommunikationsstress früher.

Heute ist das so, dass Emails und andere Benachrichtigungssysteme unsere Aufmerksamkeit fordern, anstatt uns die Kommunikation zu erleichtern.
Auf sämtlichen Sozialen Medien quellen die Timelines über von Informationen, die wir unbedingt wissen sollten – oder auch nicht. 

Es ist wirklich einmal Zeit, sich Gedanken über diese ständige Erreichbarkeit zu machen, wie es der Webmasterfriday mit seiner heutigen Frage anregt:

Wie erreichbar bist Du? Kommunikationsstress im Web 3.0

Da ich den Begriff Web 3.0 im Moment nicht so recht zuzuordnen weiß, gehe ich mal vom guten alten Web 2.0 aus.

Kommunikationen

Wenn man mal von den üblichen „analogen“ Kommunikationsmöglichkeiten, wie Telefon oder persönliche Gespräche absieht, bin ich im Web eigentlich nur über meinen Blog und auf Facebook am Logo WebmasterfridayKommunizieren.
Natürlich schreibe ich aber auch Kommentare auf anderen Blogs.
Und schon finde ich ein erstes Problem: Ich habe so viele Blogs abonniert, dass es mir zeitlich wirklich schwer fällt, meinen kompletten Reader kontinuierlich zu verfolgen, jeden interessanten Artikel aufmerksam zu lesen und eventuell zu kommentieren.

Zeitfalle Facebook

Facebook ist eine wirkliche Zeitfalle, ganz besonders, wenn man den Chat aktiviert hat.
Da kommen dann Anfragen von einem netten „Wie geht’s?“ bis zu einem komplizierten „Du, ich will mal eben WordPress installieren … kannst du mir nicht schnell mal … ?
Aber auch, wenn man nicht chattet, bleibt man hier leicht bei irgendwelchen nichtssagenden Unsäglichkeiten hängen.
Welche man letztendlich nur liest, weil man tief in seinem Inneren eine besonders quälend unausgefüllte Phase durchmachen möchte.

Kommunikationsstress – Nein danke!

Man muss sich tatsächlich lernen, sich auf die wichtigen Kommunikationen zu konzenzentrieren.

Es ist für mein weiteres Leben kaum von Belang, ob Facebook-Freund A. aus B. sich gerade im Stau auf der A3 bei Würzburg befindet.
(Abgesehen davon, dass man auf der A3 bei Würzburg immer eine gute Chance auf einen Stau hat)

Auch ist das 180. Katzenbild und das 3542. Rosenbild zwar sehr schön, aber es stirbt keine Elfe, wenn man es mal nicht kommentiert.

Kommunikationen oder ganz allgemein Informationen nach ihrer Wichtigkeit zu filtern, dürfte eine der Aufgaben des Internetzeitalters sein.
Und das gilt für das Web 2.0 genauso, wie für Web 3.0 – was immer dies bringen wird.

Foto: Kommunikationsstress und die dauerhafte Erreichbarkeit ©Sabienes.de
Text: Kommunikationsstress und die dauerhafte Erreichbarkeit ©Sabienes.de

Was die anderen meinen:

  • Texthase hat für sich eine Zeitbegrenzung von 45 Minuten täglich eingeführt
  • Moritz benützt Organisationshilfen
  • Mella lebt auch ohne Mobilfunk ganz gut
  • Thomas Liedl mag nicht rund um die Uhr erreichbar sein
  • Jana telefoniert (wie ich auch) nicht so gerne

pinit fg en rect red 28 - Kommunikationsstress und die dauerhafte Erreichbarkeit

Zusammenfassung:
Kommunikationsstress und die dauerhafte Erreichbarkeit
Titel
Kommunikationsstress und die dauerhafte Erreichbarkeit
Beschreibung
Kommunikationsstress und die dauerhafte Erreichbarkeit per Smartphone im web 3.0 ist das Thema der Woche beim Webmasterfriday
Autor