Heute machen wir mal ein bisschen Namens- und Personenkult.
Der Name Sabine bedeutet eigentlich gar nichts, außer “dem Stamm der Sabiner zugehörig” und hatte seine Blütezeit Ende der 50er bis in die 60er Jahre. Was mich als Kind sehr genervt hat.
Türkische und italienische Freunde nennen mich ‘Sabina’, was sie besser ausprechen können und mir besser gefällt.
Asiaten bringen diesen Namen nur schwer über die Lippen, selbiges habe ich 1965 im Bayerischen Wald erlebt.
Im deutschen Sprachraum gibt es kein männliches Pendant für Sabine.
Wir Sabinen haben einen eigenen Berg, Mount Sabina, der in Louisiana rumsteht.
Dort gibt es auch einen gleichnamigen Fluss, der in den Golf von Mexiko fließt und wahrscheinlich im Moment Ölprobleme haben wird.
Auf der Baleareninsel Formentera gibt eine Ortschaft “Las Sabinas”, was aber wahrscheinlich eine Verballhornung von “Las Salinas” ist – aber immerhin!
In meiner Kinderzeit was Sabinchen ein Frauenzimmer, später stand Sabine hinter der Gardine – was ich viel charmanter fand.
Das ich mich im Web gerne “Sabiene” nenne, ist ein Scherz, den unser Freund Ewald mal begonnen hat.
“Sabienes” ist entweder Dativ oder Plural, manchmal steht der letzte Buchstabe für den 1. Buchstaben meines Nachnamens. Und manchmal blicke ich da selber nicht durch.
Meine Namenspatronin ist die hl. Sabina von Rom, eine Märtyrerin, die gleichzeitig die Patronin von Kinder und Hausfrauen ist und gegen Regen und Blutfluss angerufen werden kann. Bei letzterem wendet euch bitte vertrauensvoll NICHT an mich!
Ihr Gedenktag ist heute, der 29. August.
Foto: Sabine in Las Sabinas auf Formentera