Da ist man ja schon mal in seinen Grundfesten erschüttert, wenn man die Meldungen der letzten Tage hört:
Heidi Klum (“Eisprinzessin”) und Seal (“Schmusesänger”) haben sich getrennt!
Nach 3-4 Kindern, etlichen Tatoos, Musikvideos und selbstverliebten Fotosessions ergeht es also der personifizierten Verkörperung von ehelichem Glück genauso, wie anderen Paaren aus der Gaga-Welt.
Da denken wir an Demi Moore und Ashton Kutcher oder Vanessa Paradies und Jonny Depp, welche vorsichtshalber auf den trauten Hafen der Ehe verzichtet haben, sich nun dennoch irgendwann um Unterhalt und Sorgerechte zoffen werden.
Und wie alle anderen Paare versichert das Noch-Ehepaar Samuel öffentlich (aber vielleicht nicht gegenseitig) der ewigen Freundschaft und des Respekts zu frönen und blablabla… .
Dabei wissen wir alle, dass zu einer Trennung immer Schmerz und gerade in solchen Fällen publikumswirksames Waschen von schmutziger Wäsche dazu gehören.
Und ein bisschen freuen wir uns schon auf dieses Szenario, lenkt dies doch auf wundersame Weise von eigenen Problemen ab.
Momentan erörtert die Fachpresse, was wohl der Grund für dieses tragische Zerwürfnis sei: Heidi verdiene zuviel Geld (das ist ganz meine Meinung), Seal hätte “vulkanische Wutausbrüche” (wow!)
Naja, wir werden uns alle auf mindestens einen Grund einigen können.
Schlimm für die Kinder?
Aber nein!
Sie werden in einer Umgebung aufwachsen, in der eine Trennung der Eltern, sobald das erste verliebte Kribbeln entgültig versiegt ist, zur Tagesordnung gehört.
Foto: Engelsgleiches Liebespaar in einem Schloss in Schottland (das zu einer äußerst schäbigen Jugendherberge umgebaut worden ist)













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