Sturz der Titanen
Von Ken Follett
Europa in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg:
Waliser Bergleute leisten unter Einsatz ihres Lebens Schwerstarbeit in den Kohleminen; weiter östlich in St. Petersburg ächzen die Menschen unter der Knute des zaristischen Unrechtsregimes.
Ein britischer Adliger träumt von einer Erschaffung einer Familiendynastie und beginnt – weil ihm dies auch zusteht und seine russische Frau gerne mal rumzickt – mit dem jungen Hausmädchen.
Dem Earl seine Schwester hingegen ist eine Suffragette und setzt sich vehement für das Frauenwahlrecht ein. Nebenbei liebt sie noch einen deutschen Diplomaten.
Plötzlich wird in dem Nest Sarajewo der österreichische Thronfolger erschossen…
Laut Verlagsangaben hat Ken Follett 3 Jahre für dieses Buch recherchiert, mit dem er sein Lieblingsthema “2. Weltkrieg” einmal wieder verlässt.
Herausgekommen ist ein fast schon epochal zu nennendes Werk, meist plausibel und detailgetreu erzählt – soweit ich das beurteilen kann.
Es gibt ja wenig Belletristik aus dieser Zeit, was eigentlich schade ist. Denn sie damaligen Umwälzungen und Kämpfe haben ihre Auswirkungen bis in die heutige Zeit.
Ken Follett scheint sich sehr für sozialistische Ideen zu begeistern, seine Sympathien gelten deutlich den kleinen, armen Leuten, den Bauern und Arbeitern. Dennoch kritisiert er deutlich die Entwicklungen in Russland nach der Oktoberrevolution.
Und das macht ihn für mich glaubwürdig und integer.
Aber leider sind die Titanen doch nicht wirklich gestürzt worden…
Johannes Steck liest unprätentios mit viel Gefühl, man hört ihm wirklich gerne zu.
Ein Hör- und mit Sicherheit auch Lesegenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte!
Hier gibt’s den ganzen Pack (37 Stunden auf 12 CD’s) bei Amazon: Sturz der Titanen: Die Jahrhundertsaga. Roman.





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