Glückssträhne
Mein EhrenWORT
Es ist natürlich sehr, sehr müßig, über den Jahrhundert-Regensommer 2012 zu jammern.
Denn eigentlich habe ich in diesem Jahr Glück gehabt:
- Ich fahre nicht Cabrio (was gleichzeitig bedeutet, dass ich mir immer noch keinen Mini Cooper gekauft habe)
- Ich betreibe keine Eisdiele
- Und ich habe auch in diesem Jahr keine Dauerkarte für’s Freibad.
Würde eines dieser Punkte auf mich zutreffen, würde ich mich viel mehr ärgern! Weiterlesen
Rückwärts
Kein Nachteil ohne Vorteil
Heute, als ich langsam aus unserem engen Parkplatzhof rückwärts an parkenden Autos, spielenden Kindern, Lindenbaum und Altstadtmauer hinauskriechen musste, dachte ich mir, dass es einerseits zwar nicht, andererseits aber doch ein Glück ist, an einem hartnäckigen Schulter-Hals-Syndrom zu leiden.
Denn diese lästige und schmerzhafte Steifheit bringt es nun mit sich, dass ich den Kopf nicht mehr nach hinten drehen kann, um durch die Heckscheibe nach irgendwelchen Hindernissen Ausschau zu halten.
Dadurch – und nur dadurch! – habe ich gelernt, die Außenspiegel beim Rückfährtsfahren zu benutzen.
Bislang bin ich auch ohne größere Verluste aus diesem auch von offizieller Seite anerkannt engen Parkplatz herausgekommen. Andersherum habe ich schon größere Schwierigkeiten, weil mir da manchmal ein Mauereck entgegen springt (quasi ein Mauervorsprung), den ich dann mit einem der Kotflügel mitnehmen muss.
Irgendwann wenn ich groß bin, lerne ich vielleicht auch noch, mit Hilfe der Seitenspiegel rückwärts einzuparken.
Man sagt ja der Fähigkeit, rückwärts zu fahren oder gar rückwärts zu parken eine gewisse Geschlechtsspezifik nach. Es gibt dazu auch noch ein paar ethnologisch-psychologisch gefärbte Theorien, die irgendwas mit Tunnelblick zu tun haben sollen.
Ich weiß ja nicht, ob das stimmt. Aber der Hauptgrund dürfte in einer gewissen Ängstlichkeit und/oder Bequemlichkeit liegen.
Man sollte Herausforderungen einfach annehmen, finde ich.
Aber erst muss das Schulter-Hals-Syndrom wieder weg sein.
Foto: Parkplätze am Palast der Republik in Warschau ©Sabienes
Text: Rückwärts ©Sabienes
Glückshormone
Das Päckchen Serotonin für Mama und Papa
Es ist schon unglaublich, in welchem Serotonin-Himmel frisch gebackene Eltern schweben!
Und es ist schön, dass dem so ist.
Denn davon werden sie ihr restliches Leben während manchen schlaflosen Nächten und dem Versuch, irgendeinem Erziehungsauftrag nachzukommen, zehren.
Aber wenn es dich dann einmal anlächelt …!
Foto: Ägyptische Familie ausgestellt im Neuen Museum in Berlin ©Sabienes
Text: Glückshormone ©Sabienes
Hectors Reise
Hector ist – wie sein geistiger Vater François Lelord – Psychiater in Frankreich und fragt sich, warum viele Menschen so unglücklich sind, obwohl es ihnen eigentlich gut geht.
Deswegen begibt er sich auf eine Forschungsreise nach Asien, Afrika und Amerika um etwas über das Glück zu lernen.
Ursprünglich wollte ich dieses Buch hier gar nicht vorstellen.
Denn es ist schon etwas älter (in Frankreich wurde es 2002 veröffentlicht) und ich hielt es für schon zu bekannt. Denn über das Glück als solches wird Weiterlesen
Haustraum
Die Träume eines Peter Fox
“Und am Ende der Straße steht ein Haus am See” singt Peter Fox sehr schön. Aber als Träumer ist der gute Mann meines Erachtens ein Anfänger. Denn gemäß dem Motto: “Bedenke, was du begehrst. Dein Wunsch könnte erfüllt werden!” haben Träume oftmals die seltsame Eigenschaft, dass wenn sie in Erfüllung gehen, dies fast wortwörtlich tun.
Und so singt er nämlich weiter:
“…Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg…” Ich mag vielleicht ein wenig kleinlich wirken. Aber ich habe etwas gegen unsachgemäßes Vorkompostieren auf Gartenwegen. Und Weiterlesen










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