Männer und Autos
Wir bedienen ein Klischee
Mein Mann und ich beherrschen nach nun fast 26 Jahren eine nahezu perfekte Arbeitsteilung. Dies spiegelt sich nicht nur im Alltag wieder, sondern betrifft auch einen gewissen feinstofflichen Bereich, ich meine die optische Wahrnehmung.
Zum Beispiel Autos.
Ich beurteile ein Auto meistens nach der Farbe und ob es stylisch etwas hermacht.
Der Mann kann bei fast jedem Modell aus dem Stegreif sämtliche technischen Nebenher-Informationen herunterleiern, während ich in dieser Zeit noch nicht mal mit Sicherheit die jeweilige Marke identifizieren konnte.
Und dann hat das rote Auto vor uns plötzlich einen Einspritzzylinder mit kleinem Hubraum, rechtsdrehender Kardanwelle und hydraulischem Irgendwas; dadurch braucht es unheimlich viel Sprit und ist bedingt durch die Starrachse für holprige Landstraßen völlig ungeeignet. “Und im übrigen ist das eigentlich ein Opel Kadett, dem man lediglich ein neues Chassis verpasst hat.”
Frauen im Autohaus
Wohnraum mit Kind
Kinder nicht erwünscht
Trotz allen Anstrengungen des Familienministeriums, mit Verlockungen wie einem Elterngeld die Reproduktionsfreude der Deutschen anzuheizen, ist hierzulande die Geburtenrate weiterhin rückläufig.
Im Schnitt bringt in Deutschland jede Frau 1,4 Kinder zur Welt und somit teilen wir uns in der europaweiten Geburtstatistik die hintersten Plätze mit wirklich armen Ländern, wie Rumänien oder Lettland.
Vielleicht ist es ein Paradoxon, vielleicht liegt es auch daran, dass wir Kinderlärm nicht mehr so gewöhnt sind, auf jeden Fall passt die Tatsache, dass die Umstände hier immer kinderfeindlicher werden, ganz gut zum Trend.
Und wie ich es bereits in diesem Artikel ausgeführt habe, investiert der Staat zuwenig in den Nachwuchs.
Kinder nicht erwünscht
Dass man sich als kinderloser Tourist nicht unbedingt ein Familienhotel für den Jahresurlaub aussucht, kann ich ja noch verstehen.
Aber dass es in den Großstädten mehrfach Restaurants und Cafés gibt, in denen Kinder ganz einfach nicht erwünscht sind, ist mir unbegreiflich. Ganz zu schweigen von den bösen Blicken, die man von seiner Umwelt ernten kann, wenn sich in der Menge das eigene Kleinkind nicht beruhigen lässt. Weiterlesen
Kinder in Deutschland
Schnapp-Wort Woche 15

Die Kinder in Deutschland sind meist gut situiert, müssen in der Regel keine Kriesgswirren, Hunger oder andere Gefahren bestehen.
Und sie sind unglücklich.
Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die jüngste Studie von UNICEF, bei der international Kinder zwischen 11 – 15 Jahren befragt wurden und ihre Lebensumstände nach verschiedenen Kriterien beurteilt worden ist.
Was im ersten Moment nach Luxusproblemen eines verwöhnten Wohlstandnachwuchses aussieht, können die Befragten auch begründen.
Die meisten sind zwar mit ihrer unmittelbaren Lebenssituation, also ihrem häuslichen Umfeld und mit dem Verhältnis zu Eltern und Geschwistern, zufrieden.
Trotzdem fühlen sie sich gesellschaftlich ausgegrenzt und empfinden ihre Schulsituation als belastend. Weiterlesen
Die nervigsten Sprüche
Sandra & Sandra suchen

Seit Anfang des Jahres läuft bei Sandra & Sandra eine interessante Blogparade mit dem Titel: “Sandra & Sandra suchen”, bei der alle 14 Tage auf einem der beiden Blogs etwas gesucht (und gefunden) werden soll.
Diesmal sucht die Sandra vom Sabotagebuch die nervigsten Sprüche unserer Eltern, Großeltern und sonstiger Erziehungsberechtigten, die wir uns in unserer Kindheit haben anhören müssen und bei denen wir uns damals schworen, sie nie, nie, nie bei unseren eigenen Kindern zu verwenden.
Da kann ich mit einem ganzen Sack voller Sprüche aufwarten.
Dies liegt zum einen daran, dass meine Eltern ja selber noch die wunderbaren Erziehungsmethoden eines tausendjährigen Reichs haben über sich ergehen lassen müssen und somit ordentlich viel Ballast mit sich herumschleppten.
Zum anderen bin ich ein Einzelkind und kam dadurch in den Genuss, dass über mir das komplette Füllhorn gutbürgerlicher Pädagogik ausgeschüttet wurde.
Die Beschäftigung mit diesem Thema war für mich eine Reise in die Vergangenheit und auch ein bisschen Therapie und Abschluss zugleich. Weiterlesen
Ordnung
Generationenkonflikte
Kinder haben meist einen anderen Sinn für Ordnung, als ihre Eltern.
Und weil das jeder weiß, hilft Mutti gerne beim Aufräumen.
Bei Jugendlichen ist das mit der Ordnung ebenso tragisch bestellt und Mutti betritt – außer sie fürchtet weder Tod noch Teufel – gar nicht erst deren Zimmer. Weiterlesen
Geburtstagskuchen
Positiv gedacht mit Geburtstagskuchen
Natürlich ist es immer etwas Besonderes, wenn die Kinder Geburtstag haben.
Aber der Geburtstag vom 1. Kind ist ja noch viel besonders, weil sich der Tag jährt, an dem aus einem Paar Eltern geworden sind und ein ganz neues Zeitalter (manchmal auch Zeitrechnung) beginnt.
Deshalb habe ich mich in dieser Woche ganz besonders … Weiterlesen









Follow me!