hinweise

Hinweise – Oder: Die Kunst der stimmlosen Kommunikation

hinweise
Hinweise aus der Provinz

Hinweise – so lautet das neue Thema bei Punkt, Punkt, Punkt und es stammte von mir. Aber ich weiß beim besten Willen nicht mehr, was ich mir damals bei diesem Vorschlag gedacht habe. Vielleicht hätte ich mir dazu eine Notiz schreiben sollen. Womöglich habe ich das sogar getan, habe aber dann blöderweise auf diesen Zettel eine Einkaufsliste geschrieben.

Und so ging leider dieser Hinweis unter all den anderen Hinweisen unter:

Einkaufszettel
Wenn ein Bayer einen Einkaufszettel schreibt …

Besonders die Anweisung: „Koa Bia (kein Bier)“ zu kaufen, ist für einen Bayern ein ganz außergewöhnlicher Hinweis!

Hinweise im deutschen Schilderwald

Man spricht ja gerne einmal vom deutschen Schilderwald, denn viele dieser Hinweis-, Gebots- und Verbotsschilder sind sinnbefreit und zwecklos.
Das Bild von dem ersten Schild in diesem Artikel war vor wenigen Wochen in meiner Heimatstadt Obernburg zu sehen. Natürlich gibt es bei uns keine U-Bahn, aber anscheinend einen Schikanierplatz.
Hier entlud sich sehr viel Zorn auf eine PVC-Tafel in der Größe DIN A0. Die Ursache liegt in einer wahren Provinzposse, die zu erzählen hier den Rahmen sprengen würde.
Aber vielleicht täusche ich mich auch. Vielleicht fühlte sich diese Person nach einem Ausflug in den hohen Norden von einem Hinweis in der U-Bahn-Station Hamburg-Jungfernstieg schikaniert:

alkoholverbot jungfernstieg hamburg
Keinen Alkohol für Jungfrauen

Doch eigentlich dürfte es klar sein, dass sich Alkohol und Jungfernschaft oft nicht so ganz vertragen. Beziehungsweise könnte das eine das andere dann … auflösen.

Kreativer Umgang mit Hinweisschildern

Ich fotografiere gerne Hinweise aller Art, aber die meisten sind dann doch ein wenig langweilig. Da lobe ich mir den kreativen Umgang mit Hinweisschildern, wodurch sachliche Sprach- und Stimmlosigkeit umgewandelt werden.
Besonders gelungen finde ich dieses Umleitungsschild:

umleitungsschild
Hier gibt es neue Schuhe!

In Paris agiert man natürlich noch ein Stück charmanter. Und hätte ich diese Aufkleber in einem Geschäft entdeckt, hätte ich sie mir gekauft:

Straßenschild in Paris

Diese feschen Gesichter hätten sich auch bestimmt gut auf dem Hinweisschild vom Schikanierplatz gemacht.

Hinweise in eigener Sache:

Hinweisschild
Ich mache eine Pause

Hinweise in eigener Sache sind natürlich doppelt sinnvoll, wenn man was wichtiges zu vermelden hat.

Ich weise euch nun hiermit auf den Umstand hin, dass es auf allen meinen Blogs eine kleine Pause geben wird. Seit gestern befinde ich mich auf einer Fahrradtour durch den Odenwald. Wenn ihr also zufällig in der Gegend seid und 5 komplett verschwitzte und verzweifelte Fahrradfahrer antrefft, dann zeigt ihnen bitte den Weg zum nächsten Biergarten.
Das sind dann nämlich wir.

Diese Blogpause betrifft leider auch das Beantworten der Kommentare und Blogbesuche meinerseits. Ich weiß, dass ich gerade beim Kommentieren einen riesigen Rückstand habe. Bitte nicht böse sein, ich bemühe mich!

Nun empfehle ich euch wie immer auf die Seite von Sandra weiter, auf der ihr mit Sicherheit auch ganz viele Hinweise zu sehen bekommen werdet.

Ansonsten passt gut auf euch auf!

Hinweisschild
Aufpassen!
Alle Fotos: Hinweise ©sabienes.de
Text: Hinweise – Oder: Die Kunst der stimmlosen Kommunikation ©sabienes.de

13 Gedanken zu “Hinweise – Oder: Die Kunst der stimmlosen Kommunikation

  1. Liebe Sabiene,
    was für eine herrliche Schildersammlung!

    Ich wünsche Dir wunderschöne Urlaubstage,
    herzlichst
    moni

  2. Hallo Sabine,

    Schikanierplatz hmmm… den würde ich auslassen, wenn ich die Wahl habe :-). Der Einkaufszettel ist toll und kein Bier ist ein guter Gedanke, vorallem wenn es heißt, heute wegen gestern geschlossen.
    Hübsch ist auch sehen, wie ein Foto echter Gesichter ein Straßenschild aufwerten kann. Die beiden sind total knuffig darauf.
    Weiterhin frühliches Radeln und immer schön pausieren zwischendurch, du weißt ja Dyhydration droht :-).

    Liebe Grüße
    Sandra

  3. Liebe Sabine,

    Ich musste lachen als ich den Schikanierplatz las. Was es alles gibt..
    Interessante Sammlung überhaupt 🙂

    Und wie Sandra schon sagt..
    Weiterhin fröhliches Radeln und immer schön pausieren zwischendurch,
    Liebe Grüsse
    Elke

    • @Elke: Die Geschichte vom Schikanierplatz sollte ich vielleicht mal erzählen. Aber es ist eigentlich nur für Ortsansässige, die die Protagonisten kennen, zum Brüllen.
      LG Sabienes

  4. Der Einkaufzettel ist wirklich lustig, darauf muss man erst mal kommen… 🙂
    Zum Bier fällt mir noch ein Schild in einer Kneipe ein, von dem ich leider kein Foto habe. Darauf steht:
    „Morgen gibt es Freibier!“ Und weil das da immer hängt, gibt es das also nie… 🙂

    LG Sabine

  5. Ja cool, ist echt witzig was es für Schilder und Namen gibt. Macht mir auch total Spaß solche Kuriositäten zu entdecken.
    LG Tanja

  6. Schikanierplatz… Schuhmleitung… ich komm vom ganzen Lachen ja kaum mehr dazu, hier einen Kommentar zu hinterlassen. Echt eine witzige Sammung, die du hier zusammengetragen hast. 😀 Kurios aber witzig.

Schreibe einen Kommentar

Ich muss dich darauf hinweisen, dass diese Seite - wie so viele andere auch, Cookies verwendet. Es passiert aber nix Schlimmes ;-) Mehr darüber

Diese Webseite erlaubt das Setzen von Cookies, um eine bestmögliche Anzeige im Browser zu gewährleisten. Wenn du fortfährst, auf dieser Seite zu lesen, ohne dass du für dich diese Einstellungen änderst oder auf "OK" klickst, stimmst du dem automatisch zu.

Schließen (weg damit)