jobs für frauen

Die 10 bestbezahlten Jobs für Frauen in Deutschland

jobs für frauen
Jobs für Frauen sind meist schlechter bezahlt, als für Männer

Frauen haben es im Berufsleben noch immer schwer, sich gegen ihre männlichen Konkurrenten durchzusetzen. Schafft man es am Ende doch, den ersehnten Job zu bekommen, fällt das Gehalt zumeist niedriger aus als bei Männern, die eine vergleichbare Position innehaben. Gut bezahlte Jobs für Frauen sind rar gesät, besonders in Deutschland.
Am größten sind die Unterschiede in der Gesundheitsbranche: Hier verdienen Arbeitnehmerinnen im Mittel zwischen 15 und 20 Prozent weniger.

Übrigens ist der einzige Beruf, bei dem eine Frau meisten mehr verdient, als ihre männlichen Kollegen, der einer Prostituierten.

Die 10 bestbezahlten Jobs für Frauen

Zu den Berufen, bei denen Frauen überdurchschnittlich gut bezahlt werden, zählt erstaunlicher Weise der Job der Bürokauffrau. Bürokauffrauen sind heutzutage keine einfachen „Tippsen“, sondern qualifizierte Assistentinnen. Hier sind vor allem der Tourismus, die Druckindustrie sowie die Land- und Forstwirtschaft zu nennen. In allen genannten Wirtschaftszweigen liegt das Bruttogehalt jenseits der 2.000 Euro-Marke.
Ebenfalls gut bezahlt sind PR-Beraterinnen und Journalistinnen: In beiden Berufen beträgt der Bruttojahresverdienst rund 40.000 Euro. Voraussetzung ist natürlich, dass sie einen Job bekommen. Denn gerade bei den Printmedien werden immer mehr Stellen gekürzt.

Auf den Positionen 6 und 7 liegen Berufe, die traditionell von Männern dominiert werden. Als Steuerberaterin verdient man etwa 3.600 Euro im Monat; knapp darüber liegen Fachärztinnen, die auf 3.700 Euro kommen. Hier ist allerdings anzumerken, dass die Ausbildungsdauer bei Medizinerinnen weitaus länger ist als bei Steuerfachkräften. BWL-Bachelorabsolventinnen werden bereits nach drei Jahren zum Steuerberaterexamen zugelassen, Masterabsolventinnen nach zwei Jahren. Eine Facharztausbildung nimmt je nach Fachgebiet zwischen 2 und 5 Jahren in Anspruch; rechnet man das Studium hinzu, ergibt dies eine Gesamtdauer von 8 bis 11 Jahren.

 Auf dem fünften Platz liegt die Software-Entwicklerin, die monatlich rund 3.900 Euro verdient. Dieser Beruf ist insofern ein Sonderfall, weil hier weibliche Angestellte durchschnittlich mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen. Dies liegt vor allem darin begründet, dass es in der Softwarebranche noch immer wenige Frauen gibt. Platz vier belegt die Chemikerin, die mit einem Gehalt von 4.000 Euro rechnen kann. Um auf dieses Lohnniveau zu kommen, wird bei den meisten Unternehmen eine Promotion verlangt, die gerade in der Pharmaindustrie aber ohnehin eher die Regel als die Ausnahme ist.

Richtig interessant wird es für Frauen im Bereich des Personalmanagements: Hier kann man ein monatliches Gehalt von 4.200 Euro erwarten – und das, obwohl man sich gegen zahlreiche weibliche Mitbewerberinnen behaupten muss. Ein Studium zum Master of Science (M.Sc.) in Human Resources kann auch berufsbegleitend absolviert werden und dauert je nach Institut zwischen vier und sechs Semestern. Juristinnen, die ca. 4.300 Euro im Monat verdienen, studieren dagegen 9 bis 10 Semester und hängen ein zweijähriges Referat an, das mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen wird.

Mathematikerinnen liegen in puncto Gehalt an der Spitze: Am Ende des Monats stehen durchschnittlich 4.400 Euro auf der Lohnabrechnung. Dieser klassische Männerberuf wird zunehmend von Frauen ausgeübt, die nach einem Weg suchen, schnell Karriere zu machen. Besonders attraktiv ist der Bereich des Financial Engineering, in dem neue Produkte für den Finanzmarkt entwickelt werden. Auch im Controlling und im Versicherungswesen sind inzwischen viele Mathematikerinnen zu finden.

(Alle Zahlen entsprechen dem Stand von 2014)

Fazit:

Um zeitnah einen Job in einem der oben genannten Berufsfelder zu bekommen, empfiehlt sich die Nutzung von Internetportalen wie jobtonic.de. Auf Knopfdruck werden hier zum Beispiel interessante Stellenangebote als Bürokauffrau in München angezeigt: http://muenchen.jobtonic.de/jobs/buerokauffrau/ .Dort erhält man einen umfassenden Überblick über den Arbeitsmarkt und kann die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien sortieren.

Foto: Die 10 bestbezahlten Jobs für Frauen in Deutschland ©sabienes.de
Text: Die 10 bestbezahlten Jobs für Frauen in Deutschland ©sabienes.de

7 Gedanken zu “Die 10 bestbezahlten Jobs für Frauen in Deutschland

  1. HA! Wir Steuerfrauen. Dabei ist anzumerken, dass Steuerfachangestellte ab 2.600,- Anfangsgehalt verdienen, Steuerberater gut 1000 Euro mehr, und das zu Recht: Die Steuerfachangestellte hat eine Ausbildungszeit von 3 1/2 Jahren, der Stuerberater muss erst einmal 10 Jahre Berufserfahrung als SFA oder zwei Jahre als Steuerfachwirt haben, bevor er die Prüfung zum Steuerberater machen darf – und da fallen 70% (!) beim ersten Mal durch.
    Ich mag meine Ausbildung 🙂
    LG und schönen Feiertag
    Marianne

    • Ihr Steuerleute habt es gut! Dabei ist das Bild von Leuten aus dieser Branche immer ein bisschen graumäusig und gewissermaßen unkreativ. Obwohl ich mir eine kreative Buchführung oder Steuererklärung als recht interessant vorstelle.
      LG
      Sabienes

    • Das ist super spannend für mich, die Zahlen mal so offen zu lesen! Danke! Ich finde trotz allem, dass man seinen Beruf nicht nach dem Geld aussuchen soll. Ich würde z. B. mich nicht gern mit Steuern beschäftigen, ich bin froh, dass ich dafür einen Steuerberater habe. (-; Aber umso besser, wenn man einen Job liebt der viel Geld bringt, das ist natürlich ein echter Glücksfall!
      Interessant würe für mich noch ein Vergleich zu den Selbstständigen Tätigkeiten wie Arzt, was da verdient wird. Liebe Grüße!

      • @Andreas: Der Beruf des Steuerberaters wäre auch nichts für mich, so lukrativ kann das gar nicht sein.
        Der Vergleich, den du meinst, wäre schon sehr interessant. Vielleicht recherchiere ich mal.
        LG Sabienes

    • die Tätigkeit als Ingenieur(in) hat ja nichts mit bestbezahltem Job zu zu tun, hier gibt es zur Existenzsicherung für geleistete Arbeit lediglich Ausgleichszahlungen.

  2. @tonari @Bunny Weihnachtshase: Ich denke, dass man bei den Ingenieusen nach Branchen verifizieren muss. Ich glaube auch nicht, Herr Weihnachtshase, dass alle Ingenieure Freiwilligendienste ableisten. 😉
    LG
    Sabienes

Schreibe einen Kommentar

Ich muss dich darauf hinweisen, dass diese Seite - wie so viele andere auch, Cookies verwendet. Es passiert aber nix Schlimmes ;-) Mehr darüber

Diese Webseite erlaubt das Setzen von Cookies, um eine bestmögliche Anzeige im Browser zu gewährleisten. Wenn du fortfährst, auf dieser Seite zu lesen, ohne dass du für dich diese Einstellungen änderst oder auf "OK" klickst, stimmst du dem automatisch zu.

Schließen (weg damit)