Kommentare beantworten und Kommunikation
Eine Frage der Kommunikation

Freitag ist bei mir ja meistens ein Webmasterfreitag, bei dem es sich in der Regel um Themen rund ums Bloggen und rum um WordPress dreht.

Und diesmal fragt uns Webmasterfriday, wie wir mit Kommentaren umgehen und wie wichtig uns das Beantworten ist.

Kommentare beantworten – wie wichtig ist das?

Bei den großen und bekannten Blogs mag das anders sein, bei manchen Blogs oder Blogartikeln ist es vielleicht auch gar nicht notwendig (ich denke da gerade mal an Verlosungen)

Da Sabienes TraumBilder gemessen an den Besucherzahlen ein kleiner Blog ist und ich nur ganz selten eine Verlosung mache, kenne ich ja meine Kommentatoren fast persönlich.
Und da ich mich über jeden Kommentar, den ich kriege, freue, beantworte ich in der Regel auch alle.

Ich finde, das Wort ‚Kommentar‘ hat auch etwas mit ‚Kommunikation‘ zu tun. Das bedeutet für mich, dass wenn mir jemand ein paar Worte schreibt (und kein Spammer ist) und ich diese dann stolz unter meinem Artikel veröffentliche, ich diesem Leser auch ein paar Worte zurückschreiben werde.

Und wenn ich die Zeit finde, schaue ich mir sogar dessen Blog an und vielleicht hinterlasse ich auch dort einen Kommentar. Natürlich ist dies immer auch eine Frage der Zeit und manchmal klappt das mit dem Kommentieren und dem Gegenbesuch einfach nicht. Aber ich bemühe mich immer.

Im Bezug auf das Kommentieren hat es das Social Web schon leichter: Kurzer Beitrag, kurzer Kommentar, gelikt, geteilt, retweeted usw.
Das kann man nicht mit Blogs vergleichen.

Aber manchmal würde ich mir schon einen einfachen „Gefällt mir“-Button wünschen! Wobei ich andererseits solche Optionen auf anderen Blogs (zum Beispiel mit dem Plugin „Rate this“ realisiert) nur ganz selten nutze.

Wie wichtig ist es euch als Leser, wenn ich oder andere Blogger eure Kommentare beantworten?

Foto: Eine Frage der Kommunikation ©Sabienes
Text: Kommentare beantworten – Wie wichtig ist das? ©Sabienes

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17 Kommentare

  1. Ich find es schön, wenn man als Kommentierer eine kleine Antwort bekommt und gucke immer ganz gespannt nach, ob da was eiingetrudelt ist. Wenn ich mich recht erinnere gibt es doch irgendwelche Bewertungssysteme (Sternchen oder so) fĂŒr Kommentare. Ich meine, das schon mal gesehen zu haben.

    Iris
    1. @Iris: Ich guck auch immer wieder nach, ob meine Kommentare beantwortet werden ;-)
      Dieses Sternchen-Bewertungssystem kenne ich auch und mag es nicht. Außerdem hĂ€tte ich dann schon wieder was auf meiner Seite, dass die Ladezeit verlĂ€ngert.
      Ne, lieber nicht!
      LG
      Sabienes

  2. Kommentare beantworten mach ich gerne. Dennoch muss ich nicht ĂŒber jede Wurst noch meinen Senf klatschen. Auf jeden Fall ist es Kommunikation. Diskussion erweitert auch den Horizont und ist ein Teil der Internetgemeinschaft.

  3. Also ich beantworte auf meinem Blog dann Kommentare, wenn sie etwas enthalten, worauf mir etwas einfĂ€llt. Aber ich muss zugeben, dass das frĂŒher mal anders war. Als ich vor sieben Jahren mit dem Bloggen anfing, gab es auch noch viel mehr Kommentare, die habe ich dann auch fast immer beantwortet. Sowohl das Kommentieren als auch das Antworten ist mit der Zeit etwas eingeschlafen. Vielleicht liegt es daran, dass Bloggen nichts Neues mehr ist und einiges an Faszination eingebĂŒĂŸt hat, dass viele Leserinnen und Leser zu einem eher konsumorientierten Verhalten zurĂŒckgekehrt sind. Ich weiß es nicht. Trotzdem finde ich es wirklich gut, wenn sich jemand die Zeit nimmt, auf Kommentare zu antworten.

    1. @Jens: Das ist eine interessante Beobachtung, nÀmlich dass vor vielen Jahren noch mehr kommentiert worden ist. Vielleicht ist es wirklich so, dass in den AnfÀngen des Web 2.0 dieses Mitmach-Web noch neu und faszinierend gewesen ist.
      Heutzutage wird man kaum fertig mit dem Kommentieren auf Facebook, Twitter, Blogs und so weiter.
      Ganz liebe GrĂŒĂŸe!
      Sabienes

  4. Salve!
    Wenn sich mal ein humanes Wesen auf meinen Blog verirrt hat und dann sogar noch einen Kommentar hinterlĂ€ĂŸt, hechte ich natĂŒrlich hocherfreut zum Antworten, aus der sich selten bzw. nie eine Diskussion entwickelte…Vll. mag es an meiner „ereignishorizontal verschwurbelnden Art und Weise liegen, mit der ich oft schreibe…

    Die Zeiten der AnfĂ€nge des Web 2.0 hĂ€tte ich gerne miterlebt, habe ich jedoch de facto „komatös verschlafen“…und als ich vor einigen Jahren erwachte, konnte ich mit meinen „DFÜ + Mailbox-Kenntnissen“ aus 1987 nicht mal WordPress, geschweige denn Typo-3 bedienen…
    Hm.. und selber kommentieren… versuche mich ab und an – wie hier, leider jedoch meist ohne Resonanz…vll. komme ich bei manchen auch drollig trollig an…? Obwohl mir ob der drolligen Trolligkeit die BestĂ€ndigkeit und Permanenz gĂ€nzlich fehlt…?

    In diesem – hoffentlich weder drolligem, noch trolligem oder prolligem Sinne verbleibe ich mit den Qualen des Leids des Wartens auf …?repy? sowie mit GrĂŒĂŸen
    Sabine

  5. Salve, Namensvetterin!
    Hihi.. meine Typo-3-Kenntnisse beruhen (schlummernd) auf 2 Std. Handling mit dem „Proggi“ und sind unter meinem Nachnamen mit .de – Endung zu bestaunen.. dabei staune man, dass kein Link funzt und auch nur die Mainpage ein wenig versuchsweise bearbeitet wurde…
    Aber GENERELL kommt die Struktur von Typo-3, da schön exaltiert-archaisch (und fĂŒr mich) verstĂ€ndlich aufgebaut ist… So lese ich oft von Webpages nur den Source-Code oder versuche mich (vergeblich) im Editieren von CSS … wahrscheinlich weil ich selber so ein in der Entwicklung stehengebliebener „Internet-Dino“ bin… oder mein Leben (frĂŒher) durch Mathematik + Zahlen beherrscht war… ?

    Da tue ich mich eher mit Plug-Ins, Widges und derlei „WP-Tools“ im Anwenden schwer – keineswegs in der Editierung, durch die mir die Funktionsweise verstĂ€ndlich wird…

    Gruß
    Sabine

  6. Meine persönliche Ansicht ist, wenn jemand zu einem Artikel von mir einen Kommentar schreibt, dann hat sich jemand die MĂŒhe gemacht oder er will mir etwas mitteilen. Ist es etwas AnrĂŒchiges oder eine Beschimpfung oder eine Beleidigung – dann verschwindet ein solcher Text in den Papierkorb oder dem Orkus fĂŒr UnanstĂ€ndiges. Derzeit gibt es wieder eine Schwemme – folglich sind meine Texte treffend formuliert, haben also ihren Zweck erfĂŒllt. Und die wenigen anderen, die nette oder konstruktive Kommentare schreiben, da ist es fĂŒr mich selbstverstĂ€ndlich, dass ich antworte. Und wenn mir Zeit bleibt, dann schaue ich im Blog der Antworter nach und setze dort als „Gegenleistung“ einen Kommentar ab.
    Mit den großen Blogs habe ich manchmal schon schlechte Erfahrungen gemacht, beispielsweise mit Spiegelfechter: Da habe ich als weibliches Wesen gewagt, meine Meinung als Frau kundzutun – und da auch auf meine persönlichen Erlebnisse als Soldatin in der sowjetischen Roten Armee verwiesen. Damit bin ich dann offensichtlich in FettnĂ€pchen getreten, weil ich als Frau so etwas schreibe. Und MĂ€nner fielen ĂŒber mich her oder versuchten es wenigstens. Ich habe mich jedoch verbal gewehrt – und deren Behauptungen, in der Roten Armee gebe es keine Soldatinnen, konnte ich natĂŒrlich widerlegen. Die „Gegner“nicht.
    Nachdem ich diesen MĂ€nnern meine Meinung gegeigt hatte, ließ ich solche Blogs links liegen. So ein mĂ€nnlicher Kindergarten ist mir doch zu blöd :wink:

    1. Salve, @Kiat Gorina!

      Hm… bei mir genau umgekehrt… Spiegel, Golem, boschblog, etc. bekam ich unverzĂŒglich Reply bisher und bei den „kleineren“ Seiten wurden meine Kommentare meistens gesperrt/gelöscht, obwohl ich teils umgĂ€nglich und „meta-kommunikativ-nett“ verfasst hatte und fĂŒr den ein oder anderen Kommentar auch lĂ€nger meine „frĂŒhgeriartrisch befallenen“ Synapsen forciert hatte….hm… und mit MĂ€nnern habe ich mich schon vor 15-20 Jahren online gefetzt (noch in irgendwelchen, archivierten Google-Newsgroups – „Schlagwort ÂŽSalve, UserInnen`verfĂŒgbar)…
      GRUMPF.. .bei Frauenfeindlichkeit bekam ich fusselige Haare auf den ZĂ€hnen, die sodann digitalisiert wurden…vll. auch nicht der 100 % konforme Weg, sich mit (damals) 98 % der „User“ zu fetzen…vll. ĂŒbertreibe ich es auch ab und an heute noch… im Abakus-Forum wurde ich mal gesperrt – wegen mĂ€nnerfeindlicher Aussagen…allerdings kurz danach gnĂ€dig re-integriert…

      Aber das heute hier stattgefundene „Info-Ping-Pong“ ist schon eine Premiere, was Resonanz ĂŒberhaupt angeht, fĂŒr mich…
      Danke dafĂŒr + Gruß
      Sabine

  7. Liebe Sabiene,
    eine Unterhaltung ist schön, tut gut, ob persönlich, schriftlich oder wie auch immer. Ich schreibe einen Kommentar, wenn ich etwas zu sagen habe und freue mich (Oh ja, ich gebe es zu) ĂŒber jeden freundlichen Kommentar.
    Auch ein „virtuelles“ Leben will gepflegt sein, und es ist doch so einfach, ein paar Worte zu hinterlassen, wenn man sich schon die MĂŒhe gemacht und die Webseite aufgerufen hat.
    Ich wĂŒnsche Dir einen guten Start ins Wochenende,
    liebe GrĂŒĂŸe
    moni

  8. Ich habe es bereits bei „nicht-spurlos“ erwĂ€hnt: Auf jeden Kommentar zu antworten, muß nicht sein. Oftmals wirkt das ganze zu gewollt – so nach dem Thema: Ich muß jetzt unbedingt etwas schreiben. Und das ist wohl kaum Sinn der Sache.

    Erst recht, wenn sich Diskussionen zwischen Lesern entwickeln (ja, dass gibt es auch noch). Da wirken eigene Zwischenkommentare eher kontraproduktiv.

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