Marley und ich. Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt

25. September 2014 12 Von Sabiene
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marley und ich John Grogan

Marley und ich – Der frechste Hund der Welt von John Grogan

Das Buch „Marley und ich“ erzählt eine wahre Familiengeschichte.
Das junge Ehepaar Grogan holt sich ohne viel Ahnung einen kleinen Hundewelpen ins Haus. Aber schon bald stellen sie fest, dass sie mit dem süßen, braunen Fellknäuel eine Naturgewalt in Form eines Labradors adoptiert haben. Aber nicht nur sie verzweifeln an dem schwererziehbaren Tier, auch die Hundetrainer und Tierärzte, die sie konsultieren können nur die Köpfe schütteln.
Dennoch – oder gerade deswegen entwickelt sich Marley zu einem echten Familienhund, wenn auch mit einigen Tücken.

Diese Tücken treten besonders dann auf, wenn es gewittert
Oder wenn er alleine im Haus bleiben muss.
Oder.

Marley und ich: Meine Meinung

Ich kam vor ein paar Wochen eher durch Zufall an dieses Buch. Denn da ich nicht viel mit Hunden (oder Haustieren im allgemeinen) zu tun habe, gehört Tierliteratur nicht unbedingt zu meinem Lieblingsgenre. Mit meiner mangelnden Erfahrung vermute ich, dass es wichtig ist, einen Hund ähnlich liebevoll und konsequent zu erziehen, wie man es mit Kindern tun sollte.
Marley oder vielmehr dieses Buch zeigen, dass bei Hunden und Kindern alle Theorie grau ist.
Und das weder die einen noch die anderen die Vielzahl an Erziehungsratgebern gelesen hat und ihre ganz eigenen Vorstellungen von einem schönen Leben haben.

Unterm Strich fand ich dieses Buch recht lustig und stellenweise aber auch arg kitschig. Aber ich bin wie gesagt kein Hundehalter und fühle mich von solchen Erzählungen weniger beeindruckt.

Kritik an diesem Buch

Kritikern dieses Buchs werfen dem Autor vor, dass das Tier zu isoliert und ohne nennenswerte Aufgaben gehalten wurde. Überhaupt hätten sie sich verantwortungslos verhalten, in dem sie ohne gründliche Vorbereitung ein solches Tier aufgenommen haben.
Man muss dazu ins Feld führen, dass diese Geschehnisse schon ein bisschen länger her sind. Zumindest in Deutschland würde oder sollte man sich über das Tier und die Tierhaltung informieren. Und vielleicht gibt es heutzutage solche Möglichkeiten auch in den USA.
Somit halte ich diese Blauäugigkeit von Herrn und Frau Grogan für Verzeihbar.

Jenseits aller Kritik

Andererseits war es den Hundehaltern vielleicht im Hinblick auf ihre eigene Sicherheit und auf den sturen Charakter dieses ansonsten sehr gutmütigen Tiers nicht anders möglich. Dies ist aber als Nicht-Hundekenner und Außenstehender nur schwer zu beurteilen, aber auch bei der Kindererziehung bekommt man die meiste Kritik von Leuten, denen das nichts angeht.
Mit Sicherheit könnte man den Grogans vorwerfen, dass sie zu unüberlegt und uninformiert an die Anschaffung eines Haustiers herangegangen sind. Aber man muss ihnen auch zu Gute halten, dass sie trotz aller Schwierigkeiten ihrem Tier treu geblieben sind. Denn Marley als frech und wild zu bezeichnen grenzt an eine unglaublich Euphemie.

Tatsächlich entwickelte sich Marley im Laufe der Zeit erstaunlich gut. Sogar nach der Geburt der gemeinsamen Kinder kam es zu keinen größeren Eifersüchteleien oder gar Übergriffen.
Letztendlich zeigte er zeitlebends dieser amerikanischen Familie aus der oberen Mittelschicht wichtige Werte wie Treue, Freundschaft, Enthusiasmus.
Und wenn dabei ein paar Polstermöbel darunter leiden mussten, dann ist das eine reine Nebensache.

John Grogan und seine Familie begleiten ihren Marley ohne Wenn und Aber durch seine Welpen-, Jugend- und Erwachsenenjahre bis hin in ein gebrechliches Hundealter.
Das Ende ist natürlich ganz bitter und sehr traurig. Und das konnte ich durchaus nachfühlen.

Für wen ist dieses Buch geeignet:

  • Alle Hundeliebhaber und Hundehalter
  • Alle, die Hundeliebhaber oder Hundehalter werden wollen
  • Liebhaber von guten US-amerikanischen Familiengeschichten, die etwas jünger als die Waltons sind.

Für wen ist dieses Buch eher nicht geeignet:

  • Menschen, die gegen Hundehaare allergisch sind
  • Katzenliebhabern
  • Katzen

Bilbiographisches:

marley und ich john grogan

Bibliografisches zu dem Buch „Marley und ich“

  • Titel: Marley und ich. Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt
  • Autor: John Grogan, Gabriele Ziegldrum (Übersetzer)
  • Originaltitel: Marley & Me: Life and Love with the World’s Worst Dog
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann (13. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • Preis Stand August 2017: 5,95 € (Taschenbuch), ab 0,50 € (Gebundene Ausgabe gebraucht), 4,99 € (Kindle), ab 2,99 € (Audio-CD, gebraucht, gesprochen von Heikko Deutschmann)
  • hier auf Amazon.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Der Film zum Buch

Das Buch wurde 2008 unter der Regie von David Franket mit Jennifer Aniston und Owen Wilson in den Hauptrollen verfilmt. Ich habe diesen Film Marley & Ich bislang nicht gesehen. Aber ich schätze, es ist der richtige Streifen für einen verregneten Sonntag Nachmittag, gemütlich mit der ganzen Familie.
Mehr Informationen findet ihr hier auf Amazon.

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Diese Rezension habe ich im Rahmen der Aktion hier auf Amazon. geschrieben.

Mit dieser Rezension beteilige ich mich an Daggis Buchchallenge 2014, Aufgabe 9: Lese ein Buch mit einem Tier auf dem Cover.

Alle Fotos: Marley und ich. Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt – John Grogan ©sabienes.de
Text: Marley und ich. Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt – John Grogan ©sabienes.de

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Zusammenfassung
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Marley und ich. Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt - John Grogan
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