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Die Schattenseiten des Bloggens – Geht es euch auch so?

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Schattenseiten beim Bloggen oder: Manchmal nervt es …

Bloggen macht Spaß, ist aufregend und kommunikativ. Man lernt neue Leute kennen und wenn man will, kann sogar das ein oder andere Mal ein bisschen Geld damit verdienen.
Zumindest soweit es mich betrifft, hat die Bloggerei meinen Horizont erweitert. Nicht nur in gestalterisch-technischer Hinsicht, sondern auch dadurch, dass ich unweigerlich auf anderen Blogs lese und dort inspiriert werde.

Aber das Bloggen hat auch seine Schattenseiten und darum geht es heute:

Die Schattenseiten des Bloggens

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Zugegeben treffen die meisten der folgenden Schattenseiten nur auf selbstgehostete Blogs zu. Freeblogs werden sich weniger mit der Technik rumärgern – schätze ich mal. Aber ich habe in den letzten Jahren beobachtet, dass immer mehr Blogger ihren Blog selbst hosten. Und dann geht oft der Ärger los:

  1. Schatten: Die Kommerzialisierung

    Bloggen ist inzwischen sehr, sehr kommerziell geworden und jeder, der nur ein klitzekleines Business hat, betreibt einen Blog, um damit seine Marke bekannt zu machen. Oft handelt es sich nicht mal um reine Markenplatzierungen. Viele Fashionbloggerinnen erhoffen sich Ruhm und Ehre in der Modewelt und einen Platz in der 1. Reihe bei einer Modeshow in New York und Paris. (Zwischen Miley Cyrus und Anna Wintour)
    Blogs, auf denen einfach mal ein bisschen was über den eigenen Alltag erzählt wird, werden immer seltener und das ist schade.

  2. Schatten: Der Zeitfaktor

    Bloggen ist irrwitzig zeitintensiv geworden. Früher habe ich mir ein schönes Foto von meiner Festplatte gesucht und rund 300 Wörter dazu geschrieben. Nach einer halben Stunde stand mein Artikel fix und fertig im Netz.
    Heute sind meine Artikel doppelt so lang. Ich bereite die Fotos anders auf und eigentlich – ja, eigentlich – sollte ich für jede Plattform ein eigenes Beitragsbild erstellen. Meistens gelingt mir das gerade mal für Pinterest, ohne dass ich mir Sorgen um den Speicherplatz meines Hosters machen muss. Bis ich mit allem fertig bin, das ganze SEO-Workaround gemacht habe, er auf den sozialen Plattformen platziert ist, vergehen schon mal gut 2 Stunden. Und wenn ich Pech habe, muss ich ihn in spätestens 2 Jahren wieder umarbeiten, weil man auf einmal alles anders macht. (Ich mache das nicht mit allen Artikeln so, aber bei den, die gut gewesen sind und noch Relevanz haben, schon.)

    Wenn ich früher mal keine Lust oder Zeit zum Bloggen hatte, habe ich nicht gebloggt. Heute muss ich mir Gedanken machen, ob man mich nach einer Woche Blogpause nicht ganz vergessen hat.

  3. Schatten: Die Kosten

    Je mehr die Monetarisierung eines Blogs in der Vordergrund rückt, umso mehr steigen die Kosten.
    Und wisst ihr, wer im Moment am Meisten an den Blogs verdient? Nein, nicht die Blogger selber, sondern die Dienstleister und Händler!

    Blogger, die ihr „Business“ wirklich ernst nehmen, investieren nicht nur ins Hosting. Sie verwenden oft irrwitzige Summen für ein Kameraequipment und Bildbearbeitssoftware. Dazu kommen Ausgaben für die Premiumversionen von Themes und Plugins und Lizenzen von Stockfotos und Grafiken. Und wenn man das alles hat, lernt man, dass man unbedingt eine Bezahlversion von Tailwind, Buffer und Evernote braucht, um überhaupt ernsthaft mit dem Bloggen zu beginnen. 

    Wenn euch das alles noch nicht reicht, dann solltet ihr möglichst in eine Anzeige auf Google und Facebook investieren.  

  4. Schatten: Die rechtliche Seite

    Die rechtliche Seite des Bloggens ist oft ganz schwer zu beurteilen, da auch die Rechtssprechung mit dem Medium Internet noch zu wenig Erfahrungen hat. Es gibt immer wieder neue Bestimmungen und wenn man da nicht auf der Hut ist, kommt man schnell in Bedrängnis.

    Und wer Bilder oder Texte von anderen Blogs oder Seiten verwendet, muss sowieso mit Ärger rechnen – und zwar zu Recht!

  5. Schatten: Die Technik

    Wenn ihr euren WordPressblog selbst hostet, habt ihr bestimmt schon mal eure Datenbank abgeschossen. Oder alles kaputt gemacht. Oder den Super-GAU erlebt.
    Wer sich nicht wenigstens minimal mit dem Aufbau von WordPress auseinandersetzen möchte oder kann, sollte lieber einen Freeblog betreiben. Oder einen guten Freund haben, der das erledigt.

  6. Schatten: Die Statistik

    Man kann sich wirklich mit den Statistikzahlen, der Entwicklung der Besuche, Impressionen, Klicks, Absprungraten usw. verrückt machen. Ich gestehe euch: Ich gehöre auch zu denjenigen, die ständig auf die Besucherzahlen blicken. Und seitdem ich hier Werbung eingebaut habe (ich bitte höflichst um Beachtung 😉 ) sowieso.
    Letztendlich schadet das der Gesundheit und ich kann euch nur empfehlen, dies nicht zu tun (damit ihr nicht so endet, wie ich) Denn Google und SEO sind mit die ärgsten Schattenseiten überhaupt in diesem ganzen Metier.

  7. Schatten: Spammer, Trolle und Deppen

    Jeder Blogger macht automatisch Bekanntschaft mit Spammern, Trollen und Deppen. Und manchmal trifft man auf jemanden, der alles zusammen in Personalunion darstellt. Für mich stellen diese Besucher eine der übelsten Schattenseiten beim Bloggen dar.
    Ich bin wahrscheinlich viel zu sensibel.

Und noch eine Schattenseite:

meine persönliche schattenseite
Meine persönliche Schattenseite

Eine weitere Schattenseite ist es natürlich, wenn man sich bei einer Blogaktion, wie Punkt, Punkt, Punkt beteiligt und einem dann zum Thema Schattenspiele nichts besseres, als dieser blöde Artikel einfällt.
Dann hat man gemäß Schatten 2 viel zu viel Zeit für eine Themaverfehlung aufgewendet und dabei einen Blogbeitrag fabriziert, den man gemäß Schatten 1 nicht in bare Münze oder Gold umwandeln kann, weil er gemäß Schatten 6 kaum Besucher bringen wird.
Vielleicht.

Vielleicht hattet ihr aber auch ein bisschen Spaß an meinem Artikel und nehmt die Bloggerei so, wie sie sein sollte: nämlich locker!

Alle Fotos: Die Schattenseiten des Bloggens – Geht es euch auch so? ©sabienes.de
Text: Die Schattenseiten des Bloggens – Geht es euch auch so? ©sabienes.de

25 Gedanken zu “Die Schattenseiten des Bloggens – Geht es euch auch so?

  1. Moin Moin!

    Du hast aber reichlich zu diesem Thema gefunden. Sehr Interessant!
    Was machst du dir aber einen Kopf darum, wieviele Besucherzahlen du hast? Ähmmmm…verdienst du Geld mit deiner Webseite?
    Mir ist das völlig schnuppe, wieviel am Tag zu mir kommen. In unserer Schnelllebigkeit wird eh nicht alles gelesen, was man schreibt. Und nur ganz wenige Leute lesen gute Artikel bis zum Ende.

    Ach ja, da wäre noch zu sagen:“ Schattenseiten sind notwendig, damit man auch die Sonnenseite sieht 😉

    Liebe Grüße

    Anne

    • @Anne: Naja, ich blogge schon recht lang und beschäftige mich auch beruflich mit WordPress. Deswegen probiere ich auf meinen Blogs auch Dinge aus, die ich dann bei meinen beruflichen Projekten gebrauchen kann.
      Ich kann mir keine Zahlen merken, aber ich liebe Statistikkurven! 😉
      Schattenseiten sind notwendig. Das Leben ist nicht nicht immer nur Pommes mit Ketchup
      LG Sabienes

  2. Hallo Sabine,

    ich befasse mich seit langem nicht mehr mit den meisten Schattenseiten des Bloggens. Anfangs habe ich auch einiges mit werbebezogenen Artikel gemacht, mittlerweile lehne ich das rundheraus ab, weil ich ein rein privates Blog ahben möchte. Da kann man dann auch die Besucherzahlen außer acht lassen und mal nicht bloggen, was mir besonders in Zeiten von vielen Zeilen im Manuskript echt gut tut. Die Sonnenseite, euch alle kennengelernt zu ahben ist der echte Lohn für die Arbeit und Zeit ♥.

    Liebe Grüße
    Sandra

  3. Moin, Moin, ich bin eine der Freebloggerinnen, die die Mehrheit dieser Schattenseiten nicht haben. Kein Zwang zu immer angehübschteren Photos, kein Zwang öfter zu bloggen, als ich mag, keine Kosten.

    Einzig die Gesetze muss ich natürlich beachten – keine kriminellen Inhalte (daher sind meine kulinarischen Experimente auch nicht drogentechnischer Natur, aber ich lass eh die Finger von sowas), keine fremden Inhalte (ich stehe dahinter, auch wenn manches Foto von anderswo schön reinpassen würde – doch man nimmt sich nichts, nur weil man es gerne hätte!).

    Weil ich keinen Gewinn anstrebe, ist der Rest meines Blogs (wie oft ich blogge, worüber ich blogge, wieviele Photos ich verwende, welche Themen ich abhandle, welchen Umfang meine Texte haben) mir überlassen. Kein Zwang. Die Abo-Zahlen sind nett, aber nicht der Sinn meines Blogs.

    Ich begann 2012 mal, um ein paar Freunde zu unterhalten. Ein paar trifft es ganz gut, es waren glaube ich nicht mehr als 2 am Anfang. Dann kamen erstaunlicherweise Blogger aus Amerika dazu, die Deutsch verstehen. Zwischenzeitlich war sogar jemand verlinkt, der bei der hiesigen Tageszeitung schreibt. Ich glaube, der ist immer noch ein Mitleser … Oder auch nicht, ich überprüfe das nicht.

    Ich mache mir keinen Stress mit dem Blog. Stress gehört für mich ins Arbeitsleben, der Rest ist dazu da, den Stress abzubauen. Ich hatte einen Großvater, der meinte, er müsste alles, was man macht, tun, um mehr Geld rein zu bringen, bzw. anderswo Geld zu sparen. Was kein Brot brachte, war für ihn brotlose Kunst.

    Nun, ich verdiene genug, um mir brotlose Kunst als Amateur-Blogger leisten zu können. Genauso wie ich meine Kurzgeschichten schreibe, weil ich Spaß am Schreiben habe, nicht um Bücher zu verkaufen. Und ich bastele den Adventskalender für meine Kusine (40) mit Vorfreude auf ihre Freude. Nicht, weil ich einen besonders gelungenen im Netz anpreisen und verkaufen will. Dann müsste ich ja viele machen, ich hätte keine Freizeit mehr, alles wäre Arbeit. Und wann erhole ich mich dann? Nein, nein, nicht mit mir. Der Blog soll mir auch, wie das Geschichten-schreiben, nur einen Gewinn bringen: Spaß.

    Und wenn du die Schattenseite Troll ansprichst – bisher habe ich wenig gehabt. Ich habe einen Artikel mal aus der Kommentierung genommen, weil ich mir sicher war, da wäre ein Haufen Mist gekommen (der war über Callboys, nein, kein Erfahrungsbericht!). Und ansonsten halte ich aus, wenn ich einen Haufen Spam bekomme – der wird gelöscht und gut ist. Meine Kommentare sind so wenige, dass ich sie bisher noch gut moderieren kann. Haters gonna hate. Das kann ich nicht ändern, ich weigere mich auch, zu deren Seelenklempner zu werden und herauszufinden, was sie bewegt, sie werden gelöscht und gut ist. Mein Platz im Netz, meine Regeln. Ich habe bisher sehr wenige Kommentare gelöscht – und das war alles Spam, kein Troll.

    • @Fran Hunne: Wie ich bei Anne schon gesagt habe, gehört die Arbeit mit WordPress auch zu meinen beruflichen Aufgaben. Dadurch ist mein Interesse noch ein wenig anders.
      Das mit den Callboys hätte mich aber nun näher interessiert! Meine Spamschreiber wollen mir immer Louis-Vuiton-Täschchen verkaufen.
      LG Sabienes

  4. Hallo Sabine,
    Tja das sind die negativen Seiten des bloggens.
    Apropo -Werbung- ist das von dir gewollt?
    OK verständlich wenn man mit dem Blogg verdienen möchte..

    Selbst blogge ich nur, weil es mir Spass macht. Ich Dinge interessant finde
    und meine Leser es vieleicht auch..

    Liebe Grüsse
    Elke

  5. Huhu Sabine *winks*
    Ja, es gibt wirklich viele Schattenseiten. Obwohl ich ein absoluter Privatblogger bin (also Just for Fun)habe ich bei fast allen deiner Punkte wissentlich nicken müssen. Besonders bei der Technik. Himmel, wie oft habe ich in der Vergangenheit meinen Blog ins Nirvana geschossen 😉 .Oder auch den einen oder anderer Troll aus meinem Blog sperren müssen….
    Was mir persönlich seit einiger Zeit auffällt ist, dass ich nach 11 Jahren immer mehr die Lust am Bloggen verliere.
    Und scheinbar nicht nur ich. Immer öfters lese ich diese „Bloggen-Gretchenfrage“ auf den verschiedensten Blogs. Und immer öfters schließen gute und alte Blogs ihre Pforten. So auch gestern wieder…. 🙁
    Ganz liebe Grüße
    Nila

    • @Nila: Oh, da hat sich wohl einer deiner Lieblingsblogger verabschiedet?
      Viele Blogs hören auf, aber gleichzeitig werden immer mehr neue ins Leben gerufen. Manchmal ändern sich halt auch die beruflichen oder privaten Aufgaben.
      LG Sabienes

  6. Was Anne schreibt, geht mir bei dir definitiv nicht so. Wenn ich einen Artikel bei dir lese, dann lese ich ihn immer zu Ende. Wenn ich das bei anderen Blogs nicht tue, liegt es meistens an einer zu kleinen Schriftgröße und zu wenig Absätzen 🙂 – Es gibt ja überall Licht und Schatten, bisher habe ich mich noch nicht so sehr mit der Technick rumärgern müssen. Ich hoffe das bleibt so. Der Zeitfaktor spiel schon eine große Rolle. Aber es gibt ja auch Blogger, die veröffentlichen nur einmal im Monat oder so und werden eben trotzdem gelesen, weil sie gut schreiben. Ich glaube, wenn man einem Blog einmal folgt, dann wird man auch wieder zurück kommen 😉

    Liebe Grüße
    Ella

    • @Ella: Lange Text muss man unbedingt umbrechen, sonst liest niemand bis zum Ende. Denn die Konzentration am Bildschirm ist eine andere, als bei gedruckten Medien.
      Ich versuche, auf meinen beiden Hauptblogs 2x in der Woche zu veröffentlichen. Wenn es aber nicht klappt, versuche ich, dass ich mich nicht unter Druck setze.
      LG Sabienes

  7. Kann dir nur zustimmen! Ein guter Beitrag, der allen Bloggern eh ziemlich klar sein sollte, aber gerade von Lesern werden meist nur die schönen Seiten gesehen. Darum geht es natürlich auch, aber so einfach, toll und beneidenswert, einen Blog zu führen, ist es halt auch nicht.

    Liebe Grüße,
    Laurel

  8. Hey,

    ein sehr guter Beitrag. Bei so manchen Dingen muss ich dir recht geben. Vor allem der Zeitfaktor ist doch sehr intensiv gestiegen in den letzten Jahren.
    Viele wollen das ja gar nicht sehen, oder schütteln nur den Kopf, wenn ich mal wieder durchdrehe weil irgendein Code im Blog nicht mehr das tut, was er eigentlich tun soll. Letztens hat mein Analytics Programm einfach beschlossen, nicht mehr zu funktionieren und ich habe es nicht bemerkt, erst als ein Kooperationspartner die aktuellen Zahlen wollte.
    Das war vielleicht eine Stressituation 😀

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

    • @Anni: Was hast du dann gemacht? Die Zahlen hochgerechnet? Ich nutze kein Google Analytics, sondern Piwik. Aber ich habe gehört, dass GA manchmal Probleme macht. However
      LG Sabienes

  9. Hallo Sabiene,

    ich gestehe, dass auch ich immer mal auf die Statistik schaue. Und klar mache ich mir Gedanken, wenn ein Beitrag wenig kommentiert wird. Wenn weniger Besucher da waren.Also ganz frei von diesem Schatten kann ich mich – trotz intensiver Bemühungen – nicht machen. Letztlich sage ich mir, mein Hauptantrieb ist die Lust am Schreiben, die ich habe solange ich denken kann. Wenn es aber Leute lesen und kommentieren ist es umso schöner.

    Bei Trollen und Spammern geht es mir wie dir. Brauchen tut sie keiner.

    LG Hans

    • @Hans: Da bin ich ganz bei dir. Der Hauptantrieb ist für mich auch die Schreiberei. Aber wehe, wenn einmal wenig Besucher kommen. Weil vielleicht Weihnachten ist oder Ferienzeit – da muss ich schon an mich halten! 😉
      LG
      Sabienes

  10. Eine Schattenseite ist noch nicht genannt: Ärger mit der Partnerin/dem Partner, weil man sich ab und an um die Beantwortung von Kommentaren kümmert.
    Sie war im Grunde schon immer gegen mein Bloggen.

  11. Ich stimme dir in allen Punkten zu und auch ich ertappe mich mehrmals täglich dabei, wie ich meiner Statistikzahlen überblicke. Ich zwinge mich manchmal regelrecht, einfach mal 5 gerade sein zu lassen und mache meinen Rechner garnicht erst an. Ok, passiert 2x im Monat, aber ich bin auf einem gutem Weg 😉 LG Romy

  12. Ein Artikel der vieles auf den Punkt bringt. Ich selbst bin gerade wieder „frisch“ am durchstarten. Habe ursprünglich 2012 angefangen und nach ein paar Jahren eine längere Pause eingelegt, bis zu dieser Woche. Vielen Punkten kann ich zu stimmen! (Bin aber Freeblogger, also nur einigen). Ich selbst habe zwischenzeitlich mal den Spaß verloren, teilweise wegen den Zahlen. nicht weil ich Geld damit verdiene ( verdiene ich nicht), sondern weil ich das Gefühl hatte, keine Wertschätzung mehr zu bekommen. Zusätzlich kam natürlich noch der private „Lebensstress“ dazu und somit hing ich das Bloggen an den Nagel. Aber fakt ist, es hat mir gefehlt! Und nun möchte ich mich wieder „selbstverwirklichen“.

    Eine weitere Schattenseite für mich sind Fake-Profile – Also quasi Leute die sich mit meinen Fotos eine neue Identität aufgebaut haben. Eine Freundin meinte mal zu mir, dass ich das als Kompliment sehen soll – Fakt ist aber: Es ist gruselig! Und man weiß nie, was Menschen mit den eigenen Fotos machen.

    Liebe Grüße ♥

  13. Da hast du recht. Gerade der Zeitaufwand ist nicht unerheblich. Ich verliere mich immer bei der Bildbearbeitung im Detail. Davor könnte ich Stunden lang sitzen, bis ich habe, was mir gefällt. Aber das ist halt nicht wirklich effizient. Auch SEO-konformes Schreiben habe ich mir mittlerweile teilweise abgewöhnt. Denn der Lesefluss leidet teilweise darunter. Mit dem Flesh-Reading Ease kann man es auch echt übertreiben. Wichtig ist für mich, dass der Text gut bei dem Leser ankommt. Das merkt Google auch. Wenn der Leser zufrieden ist, wird das von Google belohnt 🙂 Das sind meine Erfahrungen. Ansonsten kann ich deinen Punkten nur zustimmen!
    Beste Grüße Tobi

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