Schlagwort: 52 Bücher

52 Bücher war ein interessantes Buch-Projekt von Monstermeute und Co mit einer  besonderen Herangehensweise an das Thema Literatur mit interessanten Fragen

Sabienes trinkt nun Smoothies in allen Farben

Vor etwa einem Jahr begann ein Hype um „Smoothies“, also um Mixgetränke, meist antialkoholisch und wenn möglich in grün. Da ich jedem Hype erstmal misstraue, habe ich auch diesen gleich einmal ignoriert, bis ich Anfang des Jahres auf die Idee gekommen bin, etwas mit meiner Ernährung zu ändern. Und seitdem mixe ich mir Smoothies in allen möglichen Farben und habe mir auch gleich zu diesem Thema ein Fachbuch besorgt, was ich euch heute im Rahmen von 52 Bücher und Daggis Buchchallenge (Aufgabe 13) vorstellen möchte. Smoothies, Shakes und Powerdrinks Genau genommen bezeichnet man mit einem Smoothie einen Mix aus Obst, Gemüse, manchmal auch mit Milchprodukten, bei dem im Gegensatz zum Fruchtsaft nichts ausgepresst wird, sondern alles komplett klein gehäckselt wird. Somit ist der Titel des Werkes schon mal irreführend, weil ein Smoothie immer etwas ist, was man auch vermischt (Shake) und gemessen an den Inhaltsstoffen auch ein Powerdrink ist. Aber…

Von Sabiene 30. April 2015 6

Reise durch den letzten Akt von Isa Vermehren [Rezension]

Isa Vermehren wuchs in gutbürgerlichen, christlichen Verhältnissen in Norddeutschland auf. Als 1944 ihr Bruder Erich aus politischen Gründen zu den Alliierten wechselte, wird die ganze Familie in Sippenhaft genommen. Es folgte eine Odysee durch die Konzentrationslager Ravensbrück, Buchenwald und Dachau. Kurz vor Kriegsende wurde sie als Geißel nach Südtirol verbracht, wo sie im Mai 1945 befreit werden konnte. Isa Vermehren Isa Vermehren, Jahrgang 1918, zog 1933 mit ihrer Mutter nach Berlin und arbeitete dort als Schauspielerin und Kabarettistin (mit dem berühmten Werner Finck). Nach dem Krieg konvertierte sie zum Katholizismus und wurde Ordensschwester. Von 1969 bis 1983 leitete sie die Sophie-Barat-Schule in Hamburg. Von 1983 bis 1995 sprach sie regelmäßig in der ARD „Das Wort zum Sonntag“. In meiner Hamburger Zeit habe ich genau diese Schule besucht und durfte dort Isa Vermehren als Schulleiterin kennenlernen. Ich habe selten in meinem Leben einen so aufgeschlossenen, interessanten und warmherzigen Menschen kennengelernt, wie…

Von Sabiene 3. Februar 2015 10

Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte von Rachel Joyce [Rezension]

England, 1972. Die zehnjährigen Schüler Byron und James sind beste Freunde. Als der wissensdurstige James erzählt, das in diesem Jahr die Zeit um 2 Sekunden zurückgestellt werden soll, um die Diskrepanz zwischen Zeitmessung und Erdrotation auszugleichen, ist Byron entsetzt über die Willkür, mit der hier auf die Zeit Einfluss genommen wird. Und das daraus folgende Unglück lässt nicht lange auf sich warten: Seine Mutter fährt mit ihrem teuren Jaguar ein kleines Mädchen auf einem roten Fahrrad an. Eigentlich sollte sie, als Mitglied der gehobenen Mittelschicht sich gar nicht in dieser heruntergekommenen Sozialsiedlung aufhalten, aber sie nimmt trotzdem hinter dem Rücken des gestrengen Ehemanns Kontakt zu der Mutter des Kindes auf. Und wird natürlich von dieser nach Strich und Faden ausgenommen. Byron und James entwickeln den Plan „Perfekt“, um das drohende Unheil abzuwenden. Etwa 40 Jahre später versucht der Jim, ein vom Schicksal schwer gebeutelter Mann, seine Psychosen in den Griff…

Von Sabiene 17. Januar 2015 2

Niveau und Literatur – ein Problem oder machbar?

Es wird einmal wieder Zeit, dass ich mich um die sensationelle Bücherblogparade ’52 Bücher‘ bemühe und beschäftige mich deswegen mit folgendem literarischen Problem: Niveau war gestern ! Wie üblich treibt mich eine solche Aufgabe an den Rand meiner intellektuellen Fähigkeiten, was noch durch den Umstand verschärft wird, dass ich über gelesene Bücher nie Buch führe, also keine Datenbank (wie gewisse andere Leute) anlege oder sowas. Entweder verbanne ich Bücher mit wenig oder gar keinem Niveau sofort aus meinen ramponierten Gehirnwindungen oder ich blogge mir über den eben gelesenen Schmarrn den Frust aus dem Leib. Auf diese Weise habe hier bereits ganz schlimme Kandidaten beschrieben und will nun wirklich nicht zum Sprachrohr irgendwelcher feuchten Gebiete u.ä. werden. Niveau und Literatur Als ich das Thema las, musste ich zu allererst an den Spruch denken: Niveau ist keine Hautcreme. Zu dieser Behauptung gibt es sogar ein Buch, einen Bestseller, der sich mit einer…

Von Sabiene 13. November 2014 2

Marley und ich. Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt

Das Buch „Marley und ich“ erzählt eine wahre Familiengeschichte. Das junge Ehepaar Grogan holt sich ohne viel Ahnung einen kleinen Hundewelpen ins Haus. Aber schon bald stellen sie fest, dass sie mit dem süßen, braunen Fellknäuel eine Naturgewalt in Form eines Labradors adoptiert haben. Aber nicht nur sie verzweifeln an dem schwererziehbaren Tier, auch die Hundetrainer und Tierärzte, die sie konsultieren können nur die Köpfe schütteln. Dennoch – oder gerade deswegen entwickelt sich Marley zu einem echten Familienhund, wenn auch mit einigen Tücken. Diese Tücken treten besonders dann auf, wenn es gewittert Oder wenn er alleine im Haus bleiben muss. Oder. Marley und ich: Meine Meinung Ich kam vor ein paar Wochen eher durch Zufall an dieses Buch. Denn da ich nicht viel mit Hunden (oder Haustieren im allgemeinen) zu tun habe, gehört Tierliteratur nicht unbedingt zu meinem Lieblingsgenre. Mit meiner mangelnden Erfahrung vermute ich, dass es wichtig ist, einen…

Von Sabiene 25. September 2014 12

Physik in der Literatur von Einstein bis Daniel Düsentrieb

In der Schule mochte ich Physik recht gerne, solange es sich dabei nicht um die Lehre der Mechanik bei einem gewissen Herrn Jäger handelte (seltsam, dass man manche Namen nie vergisst!). Trotzdem war im allgemeinen der Deutschunterricht mein Favorit und diese beiden Fächer sind doch eigentlich miteinander unvereinbar. Oder doch? Um diese Frage näher zu betrachten, hat Fellmonsterchen Physik in der Literatur zum Thema der Woche bei 52 Bücher gemacht. Physik in der Literatur Natürlich gibt es auch jenseits der Sachbuchabteilung einiges zu diesem Thema. Ich denke einmal an die ganzen Biographien berühmter Physiker wie Albert Einstein, Max Planck und Co. Dann natürlich Werke großer Geister der heutigen Zeit, wie das weltberühmte „Das Universum in der Nussschale“ von Stephen Hawking oder alles, was der Fernseh-Erklärbär Harald Lesch so zu Papier gebracht hat. Gerührt und nicht geschüttelt Ein herausstechendes Buch aus diesem Genre ist „Geschüttelt, nicht gerührt“, in dem zwei Physikprofessoren…

Von Sabiene 20. September 2014 8