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Wenn Ü50-Frauen bloggen – Die Coolen Blogbeiträge der Woche

Als ich Anfang 2015 meinen Frauenblog Frau Sabienes aus der Taufe hob, dachte ich mir, dass ich die erste und einzige mit einem solchen Projekt bin. Ein Blog für Frauen in den besten Jahren – diese Altersgruppe ist doch völlig unterrepräsentiert!Dachte ich. Von wegen! Es gibt nämlich ganz viele und sehr schöne Blogs, geschrieben von tollen, kreativen und klugen Ü50-Frauen. Es hat mich sehr überrascht, wie viel hier und mit welcher professionellen Qualität über Mode, Accessoires und Beauty gebloggt wird. Das erstaunt mich noch heute, denn Mode ist nicht so ganz meine Kernkompetenz. Aber diese Mädels haben ganz klar erkannt, dass sie schickes Outfit und Schönheit nicht den jungen Dingern überlassen müssen. Es gibt aber noch andere Themen, über die in dieser Ü50-Nische gebloggt werden. Aber seht selbst! Wenn Ü50-Frauen bloggen – Die Coolen Blogbeiträge der Woche In ihrem Blog „Die Kunst des Alterns – Ein Blog für fortgeschrittene Erwachsene“…

Von Sabiene 8. November 2018 35

Locken oder glatte Haare – Alles eine Frage der Gene

Die Chance, dass mir beim Zeitpunkt meiner Entstehung die Erbinformationen für blonde Locken mitgegeben wurden, stand damals 50:50. Aber wie das Schicksal so spielt, bekam ich die dunklen, glatten Haare der Mutter mit ins Lebensgepäck gestopft. Wie viel anders wäre mein Dasein hier auf Erden verlaufen, hätte ich die Haare meines Vaters geerbt? Zumindest hätte mir dies einige üble Dauerwellen erspart – vielleicht aber auch nicht. Locken oder glatte Haare? Was die Oma und die Tante schon immer wussten („Die Haare hat sie von der Mutter, aber das Mundwerk ist vom Herrn Papa!“) wurde nun von australischen Forschern hieb- und stichfest untermauert: Die Frage, ob wir mit Locken oder glatten Haaren herumlaufen, liegt an der Form der Haarwurzel und diese ist genetisch bedingt. (Siehe dieser Artikel in der NOZ).  Die Wahrscheinlichkeit, dass man mit einer europäischen Abstammung als Lockenköpfchen herumläuft, ist mit 15 Prozent sogar relativ gering. Die Mehrzahl bei…

Von Sabiene 13. Oktober 2015 4

Die Mom-Jeans kommen! Ade, du blöde Hüfthose! [Werbung]

Damenhosen – und hier besonders Jeanshosen – sind ja angefangen von Reiterhosen bis zu den Skinny-Röhren allen möglichen und unmöglichen Ausführungen unterworfen. Aber die schlimmste Verfehlung, mit welcher uns die Modeindustrie in den letzten Jahren konfrontiert hat, ist und bleibt die Hüfthose. Über diese unsäglichen Beinkleider habe ich mir bereits in diesem Artikel Luft gemacht, aber das Leiden hat ja nun demnächst ein Ende. Warum Hüfthosen eine Zumutung sind: Hüfthosen sind eine Zumutung für jede normal gebaute Frau. Das bedeutet: Wenn ein solcher Schnitt bei dir gut aussieht, könntest du auch ein Bild von Heidi bekommen – wenn du das möchtest. Aber bei 99% aller Frauen ist dies nicht der Fall. Natürlich ist es auch nicht so schick, wenn der Hosenbund knapp unter den Achseln endet; das andere Extrem sind aber Ausführungen, die lediglich aus Hosenbeinen und Gürtelschlaufen bestehen. Dabei sind Hüfthosen eigentlich bequem! Denn durch den tiefsitzenden Bund stören…

Von Sabiene 23. Juni 2015 10

Ein Rock für alle Fälle und immer gut angezogen …

Bekleidungstechnisch leide ich ein bisschen unter der Last der frühen Geburt. Denn während heutzutage Hosen und Jeans in allen möglichen Ausführungen als ein ganz normales Kleidungsstück für Mädchen gelten, waren sie in den 60ern und 70ern bestenfalls unüblich. Mädchen tragen Röcke In meiner Kindheit trug man als Mädchen einen Rock. Röcke gab es in verschiedenen Varianten: Schottenrock, Trevira-Rock (sic!), Sommerrock mit Blümchen und so weiter. Kleider wurden nicht so gerne gekauft, weil das Mädel ja so schnell aus allem rauswächst. Hosen trug man nur dann, wenn einem in der kalten Jahreszeit die mit Röckchen, Strumpfhosen und dünnen Schuhen fast unvermeidliche Blasenentzündung erwischt hatte. In den frühen 70ern lockerte sich diese Kleiderordnung ein wenig – ausgenommen an Sonntagen. Und weil die Röcke bedingt durch die Mode und das persönliche Körperwachstum immer kürzer wurden, war man modisch bald auf einer etwas sichereren, weniger spießigen Seite angelangt. Schwarzer Rock und weiße Bluse Auch…

Von Sabiene 17. Mai 2014 4

Zarte Frühlingsfarben – Leider nicht mein Ding!

Vor vielen Jahren lieh mir eine Bekannte ein Buch und brachte damit mein ganzes Weltbild durcheinander. Es handelte sich um eine Stil- und Farbberatung nach den Farben der Jahreszeiten und ich haderte wirklich jahrelang mit mir, ob ich nun ein Winter-, Frühlings-, Sommer- oder Herbsttyp sei. Irgendwann war es mir dann egal. Frühlingsfarben – nicht mein Ding! Inzwischen weiß ich aber, dass ich mich in Frühlingsfarben fürchterlich öde fühle und das ich mir Herbstfarben zwar gerne kaufe, dann aber nicht mehr anziehen mag. Winterfarben haben mir in den Zeiten, als ich meine Haare noch dunkel trug, ganz gut gestanden. Wenn ich es aber mit den Schwarz- und Lilatönen übertreibe, sehe ich aus, wie ein Gothic auf dem Endzeittrip. Wahrscheinlich bin ich also ein Sommertyp, zumindest bleibt mir nichts mehr anderes übrig. Noch wahrscheinlicher bin ich aber ein Sommertyp, der ein bisschen winterliches Schwarz verträgt und auch in herbstlichem Braun gut…

Von Sabiene 27. März 2014 8

Jäger des verlorenen Zeitgeists von Frank Jöricke [Eine Rezension]

Die 80er – das verlorene Jahrzehnt, die 90er – das verworrene Jahrzehnt und die 00er – das ewige Jahrzehnt …. War früher alles besser? Frank Jöricke führt uns in einem Streifzug durch die vergangenen Welten unserer Erinnerung. Und er kommt zu dem Schluss, das früher wirklich alles besser war. Denn James Bond ist tot und Madonna will nicht altern. Und Facebook verkörpert das hässliche Gesicht der modernen Netzwerke. Sind wir alle Jäger eines verlorenen Zeitgeists? Der Autor Frank Jöricke aus Trier ist Jahrgang 1967 und erlernte die Kunst des Schreibens und Fabulierens während seiner Tätigkeit als Werbetexter. Erste größere Erfolge erlangte er mit seinem Roman Mein liebestoller Onkel. Zeitgeist Unter dem Begriff Zeitgeist bezeichnet man laut Wikipedia … die Eigenart einer bestimmten Epoche beziehungsweise den Versuch, uns diese zu vergegenwärtigen. Interessanterweise haftet diesem Wort immer etwas Negatives an und deswegen wird es gerne für polemisierende Diskussionen verwendet. Der Zeitgeist der…

Von Sabiene 2. August 2013 4