Schlagwort: Schnappwort

Schnappwort war eine interessante Blogaktion, bei der jeder Teilnehmer ein Wort und ein Bild für eine besondere Geschichte beigesteuert hat

Sturmtief Xaver hinterlässt eine Spur der Verwüstung

„Ein Bayer mischt Norddeutschland auf!“So hätte das Motto dieser Woche heißen können, als das Sturmtief Xaver über Norddeutschland hereinbrach. Wir in der Mitte Deutschlands waren nicht so stark von diesem schweren Orkan betroffen, im Gegensatz zu den Menschen an den Küsten. Aber auch bei uns war der Wind so stark, dass man sich ganz gut die Naturgewalten „weiter oben“ hat vorstellen können. Sturmflut in Hamburg 1962 Jede Sturmflut weckt gerade bei den älteren Leuten die Erinnerung an die schwere Sturmflut in Hamburg 1962, bei der 315 Menschen ums Leben gekommen sind, dazu verendete etliches Vieh und besonders durch die niedrig gelegenen Stadtteile zog sich eine Spur der Verwüstung.Diese Katastrophe hat in der Bevölkerung ein wahres Trauma hervorgebracht. Hervorgebracht hat es aber auch einen der großartigsten deutschen Politiker, den späteren Bundeskanzler Helmut Schmidt, der damals als Innensenator durch sein entschlossenes Handeln die Hansestadt vor noch schlimmeren Schäden bewahren konnte.Inzwischen hat sich…

Von Sabiene 8. Dezember 2013 17

Insasse oder Passagier? Der Komfort im Flugzeug ist Mangelware

Nachdem wir diesmal auf Teneriffa einen sehr schönen Urlaub verbracht haben, in dem wirklich alles gestimmt hat, sogar das Wetter und das Hotel, werde ich euch in der nächsten Tagen hier und auf dem Traumalbum ein bisschen was von unserer Reise erzählen. Und ich fange mal am besten mit dem Flug an. Im Flugzeug Früher war das Fliegen eine komfortable Angelegenheit. Der Insasse Passagier wurde von servilen Stewardessen umsorgt, die sogar Knopfdruck dann beflissen wie eine Krankenschwester eilte, um des Fluggasts auch das geringste Ungemach sofort zu eliminieren. Aber ähnlich wie in modern geführten Krankenhäusern kommt heutzutage auf das Klingeln kein Personal mehr, um einen mit Decken, Lesestoff oder Tomatensaft (warum trinkt man eigentlich ab einer Flughöhe von 3.000 Metern so ein ekliges Zeug?) zu versorgen. Zumal die Stewardess (gehässig auch als Saftschubse bezeichnet) bei der nun üblichen Bestuhlung gar nicht mehr zum Passagier käme, weil im Mittelgang entweder ein…

Von Sabiene 10. November 2013 22

Grindwale vor Teneriffa – Ein besonderes Erlebnis

Im Moment sitze ich noch zu Hause und schreibe diesen Artikel. Aber wenn ihr ihn liest, bin ich bereits auf Teneriffa und lasse es mir gut gehen. Im letzten Jahr habe ich euch in diesem Artikel Orcas gezeigt, wie sie im Loro Parque in Puerto de la Cruz präsentiert werden und auch meine Meinung zu diesem Spektakel kundgetan. Damals haben wir einen Tag später eine Bootstour zwischen Teneriffa und Gomera gmacht, bei der wir Grindwale in freier Wildbahn beobachten konnten. Das ist schon ein besonderes Gefühl, wenn so ein Familienverband scheinbar gut gelaunt neben einem herschwimmt. Gleichzeitig ist das natürlich für den Fotografen ein Problem. Mit anderen Worten: Ich war mit dieser ganzen Fotografiererei ziemlich gestresst. Schnappwort Da ich natürlich die letzten Schnappwörter der letzten Woche unmöglich auswendig weiß, muss ich eins nehmen, das ein bisschen ausgefallen ist. Und so lautet mein Schnappwort für Sandra Grindwale Das ist mal wieder…

Von Sabiene 3. November 2013 17

Schnee im Oktober – viel zu kaltes und garstiges Wetter

Eine solche Szene, wie sie auf diesem Foto an Weihnachten 2008 auf dem Rauschberg bei Ruhpolding zu sehen ist, konnte man in letzten Tagen in Bayern und Thüringen bewundern. Denn dort gab es einen vorzeitigen Wintereinbruch mit viel unerwünschter Flockenpracht. Schnee im Oktober Schnee im Oktober finde ich richtig garstig, denn diesem Monat hänge ich gerne das Adjektiv „golden“ an und denke im Moment mit sehr viel Wehmut an den Herbst 2011, der noch bis in den November hinein mild und sonnig gewesen ist. Außerdem bin ich im Oktober nicht mal in guten Jahren auf den Winter vorbereitet gewesen und in diesem Jahr, in dem mir die Zeit zwischen den Fingern verrinnt, erst recht nicht. Zu diesen Vorbereitungen zählen für mich: Winterreifen gewechselt Halloweendekoration schon lange aufgehängt, Weihnachstdeko in der Warteschleife Winterklamotten nach oben geholt Garten alles eingepackt Steuererklärung fertig Ich kann euch glaubhaft versichern, dass ich von all dem…

Von Sabiene 13. Oktober 2013 21

Frauenwahlrecht und der Kampf der Suffragetten vor hundert Jahren

Heute ist es endlich soweit, denn wir haben den großen Wahlsonntag, bei dem es um die Wahl des Bundestags geht. Und auch unsere hessischen Nachbarn, die ich fälschlicherweise bereits am letzten Sonntag zur Wahlurne geschickt habe, dürfen diesmal mitspielen. Das bedeutet, dass heute Männer UND Frauen ihre Stimme (oder Stimmen, es gibt jan eine Erst- und Zweitstimme) bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben werden. Ich sage: UND Frauen, denn das ist gar nicht selbstverständlich. Frauenwahlrecht Vor hundert Jahren noch hätten sich nämlich Frauen in Deutschland weder passiv, noch aktiv an einer Wahl beteiligen dürfen. Das vollständige Frauenwahlrecht wurde in Deutschland erst 1918 in die Verfassung aufgenommen, am 19. Januar 1919 durften sich dann unsere Urahninnen erstmals aktiv an der Politik beteiligen. Damals kandidierten übrigens 300 Frauen für ein politisches Amt, 37 wurden letztendlich sogar gewählt. Deutschland hat allerdings das Frauenwahlrecht keineswegs erfunden, als erstes wurde es 1910 in Finnland eingeführt,…

Von Sabiene 22. September 2013 40

Reiseland Ägypten – Entspannung im Krisengebiet?

Das Reiseland Ägypten scheint es im Moment nicht zu geben, seitdem dort ein paar Islamisten meinen, mal ordentlich auf die Kacke hauen zu müssen. Vielleicht hätten die Mursi-Anhänger gute Gründe für ihre Straßenschlachten. Aber ob diese Gründe Tod und Chaos rechtfertigen, weiß ich nicht. Reiseland Ägypten Schuld an dem ganzen Desaster ist übrigens mein Lieblingsnachbar! Denn bevor er und seine Frau nach Ägypten geflogen sind, war Mursi noch im Amt, als sie zurück gekommen ist, war er bereits in die sprichwörtliche Wüste geschickt worden. Und so werden die beiden wahrscheinlich zu den letzten Menschen gehören, die dort ohne Gefahr an Leib und Leben haben urlauben können. Wir anderen werden wahrscheinlich auf ein paar Jahre hinweg auf den Nil, die altehrwürdigen Grabmäler, die Tempel, die Pyramiden und die weise lächelnde Sphinx verzichten müssen. Und ja! Das macht mir was aus! Wir überlegen schon seit Jahren, ob wir uns einmal eine Nilkreuzfahrt…

Von Sabiene 18. August 2013 29