weiße magie mordsgünstig steve hockensmith

Weiße Magie – mordsgünstig Ein Krimi von Steve Hockensmith

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Weiße Magie und dazu ein mordsgünstiger Tarotkurs!

Als Alanis McLachlan (oder vielleicht Sophie Harper?) von dem Tod ihrer Mutter Athena Passalis (oder Barbra Harper oder …) erfährt, ist sie kaum erstaunt, dass diese einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Viel mehr wundert sie sich, dass ihre Mutter, eine gewissenlose Trickbetrügerin, ihr nach 20 Jahren Funkstille ein Erbe hinterlassen hat. Es handelt sich um einen Esoterikladen mitten in der Wüste von Arizona, umgeben von „magischen Energiewirbeln“.
Als Alanis in dem Kaff Berdache ankommt, erfährt sie, dass ihre Mutter noch für weitere Überraschungen gut gewesen ist und vor allen Dingen ihr einige wütende Kunden hinterlassen hat.
Mit Hilfe eines Tarotbuchs „Miss Chance – Der Weisheit unerschöpfliche Wege“ und der Wahrsagekarten, die sie eigentlich verachtet, versucht sie, die Wogen zu glätten.
Und vor allen Dingen will sie den Mörder ihrer Mutter finden. Denn auch für sie wird die Situation gefährlich.

Steve Hockensmith

Steve Hockensmith, Jahrgang 1968, Sternzeichen Löwe arbeitete einige Jahre als Journalist, bevor er sich ganz der Schriftstellerei verschrieb. Aus seiner Feder stammen einige Romane aus dem Mystery-Krimi-Genre, wie „Holmes on the Range“, dass nach meinem Wissen bislang nur in den USA (sehr erfolgreich) auf dem Buchmarkt zu finden ist. Für diese Buchserie mit der Heldin Alanis McLachlan ließ er sich von der Tarot-Expertin Lisa Falco beraten.
Hockensmith lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Weiße Magie – mordsgünstig: Meine Meinung

Vielleicht hätte ich dieses Buch nie gelesen, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!). Denn mit dem Buchcover habe ich im ersten Moment ein Werk aus der Schublade „Liebe-Mysterie-Schmonzette“ assoziiert. Und was hätte ich in diesem Fall verpasst!

Das Buch besteht aus 22 Kapiteln, jedes davon hat eine Karte der Großen Arkana („Trumpfkarten“) zum Thema. Unter dem Bild jeder Arkana findet sich noch eine Deutung aus dem fiktiven Tarotratgeber „Miss Chance – Der Weisheit unerschöpfliche Wege“. Diese sind gleichzeitig sehr witzig und oft erstaunlich klug, dass man sie sich als Liebhaber des Tarots wirklich merken sollte.

Ein Beispiel möchte ich euch an Hand der Karte des Herrschers zeigen:

der Herrscher
Darunter steht zu lesen:

„Grimmig, steif, streng humorlos – der Herrscher ist das Gesetz und kein besonders umgänglicher Zeitgenosse.
Tust du, was er sagt, wirst du geduldet. Widersetzt du dich im, wirst du es bereuen … Das möchte er dich zumindest glauben machen. Siehst du das kahle Ödland hinter seinem Thron? Das ist das Königreich des alten Miesepeters. Befolge all seine Regeln, dann darfst du dort leben. Hurra!
Oder auch nicht. „

Ich finde, eine solche Aussage hat schon fast anarchische Züge, oder nicht?

Wo ist der Kriminalfall?

Mir hat die forsche, gewitzte Art der äußerst sympathischen Alanis natürlich sehr imponiert. Aber auch die Erinnerungen aus ihrer Kindheit waren bemerkenswert. Und es war gleichzeitig schön zu erleben, wie sie sich aus ihren Kindheitstraumen, entstanden dadurch, dass sie mit zwei Hochstaplern durchs Land gezogen ist, so langsam Frieden schließen konnte. Somit ist es nur folgerichtig, dass sie den Esoladen ihrer Mutter „Weiße Magie – gut&günstig“ wiedereröffnet. Obwohl sie Wahrsagen für eine weitere Form des Trickbetrugs hält, lässt sie sich auf das Tarot ein. Dabei vertraut sie bei den Legungen ihrer Intuition und trifft somit immer ins Schwarze.
Der Umstand, dass in einem Krimi auch noch ein Mordfall geklärt werden muss, gerät in der ganzen  Geschichte schon fast ein bisschen ins Hintertreffen. Aber letztendlich ist das auch nicht so wichtig. Denn der Hauptfokus bei diesem Buch liegt eindeutig in der Unterhaltung.
Naja. Und ein bisschen im Tarot – dieses Spiel mit Karten, dass wirklich nur etwas mit Eingebung und Affirmation zu tun hat.
Alles andere ist erstunken und erlogen.
Außer wenn ich euch die Karten lege!

Fazit:

Zusammenfassend kann ich euch dieses Buch aus dem Genre „Strandliteratur der gehobeneren Art“ nur ans Herz legen!

Das Buch „Weiße Magie – mordsgünstig“ ist der erste Teil einer Reihe. Der zweite Band „Weiße Magie – Vorsicht Stufe! liegt gerade auf meinem Nachtschränkchen. Ein dritter Band mit dem Titel „Weiße Magie – direkt ins Schwarze“ wird Anfang Februar 2018 erscheinen.
Ich habe also allen Grund, mich zu freuen!

Mit dieser Rezension beteilige ich mich an Daggis Buchchallenge 2017, Aufgabe 49: Lese ein Buch, das Dir geschenkt wurde

Übrigens wird es am Freitag auf Frau Sabienes auch eine interessante Buchvorstellung geben!

Bibliografisches

  • Titel: Weiße Magie – mordsgünstig
  • Autor: Steve Hockensmith (Autor), Britta Mümmler (Übersetzung)
  • Originaltitel: The White Magic Five and Dime
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Juni 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423215917
  • Preis: 7,99 € (Kindle) 9,95 (Taschenbuch)
  • Amazonlink
Alle Fotos: Weiße Magie – mordsgünstig ©sabienes.de
Text: Weiße Magie – mordsgünstig. Ein Krimi von Steve Hockensmith ©sabienes.de 

2 Gedanken zu “Weiße Magie – mordsgünstig Ein Krimi von Steve Hockensmith

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